Sony PS6 Portable soll Steam Deck 2 zuvorkommen, Leaker äußert sich zur Leistung

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Sony der Nintendo Switch 2 (ca. 459 Euro auf Amazon) künftig mit einem eigenen Gaming-Handheld Konkurrenz machen soll. Die wichtigsten Spezifikationen der mutmaßlichen PlayStation 6 Portable sind bereits im vergangenen August durchgesickert, während die Sony PlayStation 5 einen Energiesparmodus erhalten hat, der die Leistung des Gaming-Handhelds simulieren soll, sodass Entwickler ihre Spiele schon jetzt für die PS6P optimieren können.
Die meist sehr zuverlässige Leakerin KeplerL2 hat sich nun erneut zu Sonys Handheld-Plänen geäußert. Demnach würde der Grafikchip der PlayStation 6 Portable eine nominal höhere Raster-Performance als die GPU der Xbox Series S erreichen, mit aktivem Raytracing soll Sonys Handheld sogar weit in Führung liegen. Sony verbaut angeblich einen AMD Zen 6-Prozessor mit sechs Kernen sowie einen modernen RDNA 5 Grafikchip mit 16 Compute Units, die im Handheld-Betrieb allerdings nur relativ geringe Taktraten bis 1,2 GHz erreichen.
Zum Vergleich: Die Xbox Series S besitzt 20 Compute Units mit Taktraten bis 1,56 GHz, allerdings auf Basis der älteren RDNA 2 Architektur, wodurch die Konsole eine Leistung von rund 4 TFLOPs erreicht. Die Nintendo Switch 2 kommt dagegen auf rund 1,7 TFLOPs im Handheld-Modus sowie 3,1 TFLOPs im Dock. Während der Launch der Sony PlayStation 6 Portable gegen Herbst 2027 erwartet wird, müssen sich PC-Spieler, die auf das Steam Deck 2 warten, offenbar noch länger gedulden. Denn Valves Gaming-Handheld der nächsten Generation sollte eigentlich für einen Launch im Jahr 2028 vorgesehen gewesen sein, aufgrund der DRAM-Krise könnte es aber zu Verzögerungen kommen.








