PlayStation 6: Preis könnte näher an PS5 liegen als erwartet, trotz Speicherkrise

Nach der Preiserhöhung der PS5 machen sich Gamer Sorgen, dass Sonys nächste Konsole mit einer unangemessen hohen UVP starten könnte. Ein YouTuber, der sich regelmäßig mit geleakten PS6-Spezifikationen beschäftigt, hält diese Befürchtungen jedoch für unbegründet. In seinem neuesten Video hat Moore's Law Is Dead die Kosten der Komponenten aufgeschlüsselt, auf die das System voraussichtlich setzen wird.
Der Insider hat eine geschätzte PS6-Preisprognose genannt und dabei auch eine angeblich schwächere S-Version sowie einen Handheld thematisiert. Mit Blick auf die leistungsstärkere Konsole auf Basis der Orion-APU könnte die Herstellung 743 Dollar kosten. Sollte die Speicherknappheit anhalten, würden 30GB RAM davon mit 300 Dollar zu Buche schlagen. Auch eine 1TB SSD, die ebenfalls nur begrenzt verfügbar ist, würde zum aktuellen Marktpreis mit 142,50 Dollar ins Gewicht fallen.
Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen hält MLID einen MSRP von 749 Dollar zum Marktstart für den Nachfolger der PlayStation 5 für realistisch. Leider bleiben die Zölle ein unkalkulierbarer Faktor, der die Erschwinglichkeit der Konsole gefährden könnte. Den Berechnungen des YouTubers zufolge würde ein Aufschlag von 30 Prozent den Preis der Konsole auf 949 Dollar treiben. Er erklärt, dass diese Gebühren auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das Unternehmen 650 Dollar für die PS5 mit Disc-Laufwerk verlangt.
Der Leaker zeigt sich optimistisch, dass die Zölle bis zum Release der PS6 wieder aufgehoben sein werden. Außerdem geht er davon aus, dass zwar High-Bandwidth Memory, kurz HBM, weiterhin kostspielig bleiben könnte, die Kosten für andere Module aber sinken werden. Deshalb weist MLID die Prognosen anderer Analysten zurück, die für die Hardware einen Preis von mehr als 1.000 Dollar erwarten.
Release der PS6 dürfte noch weit entfernt sein
Microsoft hat bereits begonnen, über seine neue Xbox-Konsole mit dem Codenamen Project Helix zu sprechen. Angesichts der Sorgen um die Zukunft der Marke ist dem Unternehmen bewusst, dass Fans nach Beruhigung suchen. Der Podcaster glaubt jedoch, dass Sony mit Informationen zu seinem nächsten Gaming-System so lange wie möglich warten wird. Wegen der Unsicherheit rund um die Speicherknappheit und die Zölle verfolgt das Unternehmen vermutlich einen vorsichtigen Kurs.
MLID vermutet zudem, dass Sony die Diskussionen über einen schockierend hohen PS6-Preis nicht stören. Bei der Analyse der möglichen Stückliste hätte das Unternehmen die Chance, die Erwartungen zu unterbieten. Vor allem dann, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verbessern, könnten Käufer niedrigere Kosten als erwartet positiv aufnehmen. Unabhängig davon läge ein Preis von 749 Dollar aber um mehrere hundert Dollar über dem Niveau, zu dem die vorherige Generation gestartet ist.














