PS5-Verkäufe brechen nach Preiserhöhung um 30% ein, Nintendo Switch 2 dominiert

Die Branche hat inzwischen ein klareres Bild davon, wie sich die PS5-Preiserhöhung vom 2. April auf Sony ausgewirkt hat. Circana-Daten für die USA zeigen, dass die Verkäufe von PlayStation-Konsolen im Monatsvergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gefallen sind. Gleichzeitig hat die Switch 2, die weiterhin zur unveränderten UVP angeboten worden ist, mit einer starken Performance zum allgemeinen Wachstum bei den Hardware-Ausgaben beigetragen.
Problematischer Trend für PlayStation
Als Reaktion auf Engpässe bei Speicher und Arbeitsspeicher hat Sony den Preis der PS5 um 100 und den Preis der PS5 Pro um 150 Dollar erhöht. Zuvor hatte Mat Piscatella erklärt, dass die Ankündigung vom 27. März zu einem Anstieg der Handelsaktivität geführt hat. Dieser Schub war jedoch nur von kurzer Dauer, danach haben Spieler ihr Geld offenbar an anderer Stelle ausgegeben.
Der Circana-Analyst warnt, dass die Mai-Zahlen einen noch stärkeren Rückgang der PS5-Verkäufe zeigen könnten. Nicht alle Händler haben die Anpassungen sofort umgesetzt, da zunächst noch bestehende Lagerbestände abverkauft worden sind. In seinem jüngsten Geschäftsbericht hat Sony gemeldet, dass die Verkäufe von Januar bis März 2026 bereits um mehr als 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken sind. Außerdem rechnet das Unternehmen für den weiteren Verlauf des Jahres 2026 mit niedrigeren Hardware-Umsätzen.

Trotz der enttäuschenden Daten weist die PS5 zum gleichen Zeitpunkt im Lebenszyklus weiterhin eine größere installierte Basis auf als die PS4. Dennoch hat Nintendos neueste Konsole am stärksten von der Schwäche des Konkurrenten profitiert.
Der Erfolg der Switch 2 setzt sich fort
Die Switch 2 hat den Trend auf dem US-Markt fortgesetzt und klar vor PlayStation und Xbox abgeschlossen. Sowohl bei den Stückzahlen als auch beim Umsatz hat der Handheld die Charts dominiert. Piscatella merkt an, dass Nintendos "monatlicher Dollar-Anteil an den Ausgaben für Videospiel-Hardware im April 2026 den höchsten Stand seit Juli 2025 erreicht hat."
Als meistverkauftes Spiel des Monats hat Tomodachi Life: Living the Dream Nintendo dabei geholfen, seine Position zu halten. Der Gaming-Konzern dürfte noch mindestens bis September einen Vorteil haben, wenn die Preiserhöhung der Switch 2 greift.
Obwohl es Sorgen über stark sinkende Konsolenverkäufe gegeben hat, hat sich der April als lukrativer Monat erwiesen. Die Ausgaben für Hardware sind gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 um 34 Prozent gestiegen. Da die Switch 2 am spätesten auf die Speicherknappheit reagiert hat, könnte sie in einem ansonsten schwierigen wirtschaftlichen Umfeld für Stabilität sorgen.















