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PlayStation 6 Handheld rückt näher: Sony bereitet Entwickler auf neue Plattform vor

Das PlayStation Portal in Schwarz
ⓘ Sony
Das PlayStation Portal in Schwarz
Berichten zufolge will Sony ein stärker vereinheitlichtes Entwicklungssystem schaffen, um künftige Konsolengenerationen effizienter skalieren zu können. Ein neuer Leak deutet darauf hin, dass dieser Übergang kurz bevorsteht und die nächste Konsole nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Seit geraumer Zeit kursieren Leaks und Gerüchte über Sonys Konsole der nächsten Generation. Dabei ist nicht nur von einer klassischen Konsole mit hoher Leistung die Rede, sondern auch davon, dass Sony einen PS6-Handheld veröffentlichen soll, der PS5-Spiele ausführen kann. Ein bekannter Leaker hat nun erklärt, wie Sony seine Systeme vereinheitlichen will, um Spiele besser für den leistungsschwächeren PS6-Handheld zu skalieren, was darauf hindeutet, dass das Gerät nicht mehr fern ist.

Die Informationen stammen von Moore’s Law is Dead auf YouTube. Im neuesten Video geht es um den „Power Saver Mode“ und „PlayGo“, das als Sonys Version von Microsofts Smart Delivery beschrieben wird. MLID erklärt, dass die Anzahl der Cores und Threads, die im Stromsparmodus genutzt werden, der Konfiguration entspricht, die für den PS6-Handheld erwartet wird.

Von MLID erstelltes Diagramm zeigt die CPU-Auslastung im Energiesparmodus
ⓘ MLID on YouTube
Von MLID erstelltes Diagramm zeigt die CPU-Auslastung im Energiesparmodus

Darüber hinaus hat Sony Berichten zufolge sein Software Development Kit (SDK) auf Version 13 aktualisiert. Dadurch können Entwickler Textur- und Asset-Pakete für verschiedene PlayStation-Konsolen getrennt organisieren. Das bedeutet im Kern, dass die reguläre PS5 nicht mehr die hochauflösenden Texturen und Assets der PS5 Pro (hier im Preisvergleich) herunterladen muss, sondern gezielt nur das Paket, das für die reguläre PS5 vorgesehen ist.

Mit dem neuen SDK gibt es ein eigenes Paket für den PS5-Energiesparmodus, was darauf hindeutet, dass es sich dabei um Assets für ein separates Gerät mit geringerer Leistung handelt, vermutlich den PS6-Handheld. Unter Berufung auf eine Quelle, die bei Sony arbeitet, zitiert MLID: „Das würde nur dann so umgesetzt, wenn dieser ‚Modus‘ die vollständige Grundlage einer neuen Konsole wäre, die eigene Anpassungen benötigt. Mit kleineren Texturen wird keine Energie eingespart.“

Außerdem hat Sony Spielentwickler Berichten zufolge über die PlayStation Network Services (PSN) informiert und mitgeteilt, dass ab Frühjahr 2026 „Legacy-PSN-Dienste für neue PS4-Einreichungen eingestellt werden“. Das bedeutet, dass neue Spiele für die PS4 keine Legacy-PSN-Dienste mehr nutzen können, sodass Entwickler diese Spiele für neuere Versionen anpassen müssen. Am Ende heißt es Berichten zufolge, dass Sony im weiteren Verlauf des Übergangs zusätzliche Details bereitstellen wird.

Auch wenn sich dieser „Übergang“ auf die Einstellung von PSN-Diensten für neue PS4-Einreichungen bezieht, deutet er darauf hin, dass das Unternehmen Spiele für eine künftige Konsolengeneration effizienter skalierbar machen will. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass PS6 und PS6-Handheld für eine Veröffentlichung im Jahr 2027 offenbar gute Fortschritte machen.

Quelle(n)

MLID auf YouTube

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > PlayStation 6 Handheld rückt näher: Sony bereitet Entwickler auf neue Plattform vor
Autor: Vineet Washington,  3.04.2026 (Update:  3.04.2026)