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Ex-Microsoft-Manager: Steam Machine wird Rivale der PS5 und PS6 – nicht der neuen Xbox

Steam Machine und PS5 in einem Wohnzimmer.
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Steam Machine und PS5 in einem Wohnzimmer.
Eine ehemalige Führungskraft bei Microsoft glaubt, dass Valve die Xbox künftig in den Wohnzimmern ablösen könnte. Bedenken hinsichtlich des Preises der Steam Machine spielt Mike Ybarra dabei herunter und zeigt sich überzeugt, dass sie eine Alternative zur PS5 und einer möglichen PS6 werden könnte. Ohne exklusive Xbox-Spiele könnte es für Microsoft schwierig werden, dauerhaft Interesse an eigener Hardware zu wecken.

Mike Ybarra zählt zu mehreren ehemaligen Führungskräften von Microsoft, die sich skeptisch zur neuen Xbox äußern. In einem Beitrag in den sozialen Medien erklärte er, Sony sehe in der aktuellen Entwicklung den „letzten Nagel im Sarg für Xbox“. Stattdessen könnte seiner Einschätzung nach die Steam Machine von Valve zum zentralen Wohnzimmer-Konkurrenten der PlayStation 5 und einer möglichen PlayStation 6 werden.

Sonys Kurswechsel gegenüber Steam

Als ehemaliger Präsident von Blizzard Entertainment äußerte sich Mike Ybarra zudem zu einem aktuellen Bericht über Sony. Laut Jason Schreier von Bloomberg plane das Unternehmen, die Zahl seiner Singleplayer-PC-Ports auf Steam zu reduzieren. Ybarra ist der Ansicht, dass sowohl die ungewisse Zukunft der Xbox-Konsolen als auch das neue System von Valve Einfluss auf diese Entscheidung gehabt haben könnten.

Nach Einschätzung des ehemaligen Microsoft-Managers sieht Sony inzwischen „Valve als großen neuen Konkurrenten“. Mike Ybarra wandte sich zudem an Spieler, die bezweifeln, dass die Steam Machine den Massenmarkt erreichen kann. Er verwies auf die enorme Nutzerbasis von Steam sowie auf Vorteile wie eine unkomplizierte Rückgaberegelung, die Familienfreigabe und kostenfreien Online-Multiplayer.

Ybarra geht nicht davon aus, dass der Preis der Steam Machine viele Käufer abschrecken wird. Er erwartet, dass Drittanbieter-OEMs eine breite Palette an Konfigurationen im Bereich von 500 bis 5.000 US-Dollar (rund 430 bis 4.300 Euro) anbieten werden. Zugleich deutete er an, dass steigende Kosten für Speicher und Arbeitsspeicher die Preisgestaltung erschweren könnten.

Bevor Valve seinen kompakten Linux-Würfel vorstellte, dürfte Sony das Unternehmen kaum als klassischen Konsolenhersteller wahrgenommen haben. Künftig könnten jedoch mehr Käufer PC-portierte PlayStation-5-Spiele auf großen 4K-Fernsehern spielen. In der Folge könnte PlayStation seine Strategie anpassen, um die Verkäufe der eigenen Hardware besser zu schützen.

Wie Exklusivität den Konsolenkrieg beeinflusst

Die Abkehr von Xbox-Exklusivtiteln ist für Mike Ybarra ein zentraler Kritikpunkt. Zwar unterstützt er die plattformübergreifende Veröffentlichungsstrategie von Microsoft, warnt jedoch davor, dass dadurch die Attraktivität einer neuen Konsole leiden könnte. Ohne exklusive Anreize stellt er infrage, ob Spieler das „Magnus“-basierte System tatsächlich annehmen würden.

In diesem Zusammenhang könnte Valve von den Schwierigkeiten Microsofts profitieren, einen nennenswerten Anteil am Hardware-Markt zu halten. Dennoch bezweifeln einige Spieler, dass Sony das Unternehmen tatsächlich als ernsthafte Bedrohung einstufen sollte. Zahlreiche PC-Titel mit Anti-Cheat-Systemen werden bislang nicht von SteamOS unterstützt. Beliebte Shooter wie Valorant und Fortnite, die auf der PlayStation 5 verfügbar sind, dürften daher nicht auf der Steam Machine laufen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-03 > Ex-Microsoft-Manager: Steam Machine wird Rivale der PS5 und PS6 – nicht der neuen Xbox
Autor: Adam Corsetti,  3.03.2026 (Update:  3.03.2026)