Sony experimentiert angeblich mit dynamischen Preisen im PlayStation Store

Wer eine PS5 oder PS4 besitzt, könnte feststellen, dass einige Spiele im PlayStation Store je nach Region zu unterschiedlichen Preisen angezeigt werden. Dabei handelt es sich offenbar nicht um einen Fehler, denn Berichten zufolge testet Sony derzeit eine dynamische Preisgestaltung. Der Versuch begann bereits im November vergangenen Jahres und umfasste zunächst nur rund 50 Spiele in 30 Regionen. Inzwischen wurde er offenbar deutlich ausgeweitet und soll nun mehr als 150 Spiele in über 68 Regionen einschließen.
Das System der dynamischen Preisgestaltung bedeutet im Grunde, dass Spieler in verschiedenen Regionen für dasselbe Spiel unterschiedliche Preise angezeigt bekommen können. Ein Spiel kann für einen Nutzer also zum regulären Preis erscheinen, während es für jemanden in einer anderen Region günstiger gelistet ist.
Laut einem Bericht von psprices wurden bei einigen Spielen im Rahmen des Tests Preisnachlässe von bis zu 17,6 Prozent festgestellt. So kostet WWE 2K25 regulär 74,99 Euro, der experimentelle Preis soll jedoch bei 61,82 Euro liegen, was rund 17,6 Prozent weniger entspricht. Auch Warhammer 40,000: Space Marine 2 wurde demnach statt für 69,99 Euro für 58,35 Euro gelistet, also rund 16,6 Prozent günstiger. Bei Kingdom Come: Deliverance II sank der Preis laut Bericht von 69,99 Euro auf 59,57 Euro, was einer Differenz von 14,9 Prozent entspricht.
Bemerkenswert ist, dass nicht nur Third-Party-Titel Teil des Experiments sein sollen, sondern auch Spiele von Sony selbst. So wurden Marvel’s Spider-Man 2, God of War Ragnarök und Stellar Blade Berichten zufolge ebenfalls mit experimentellen Preisen von 69,99 Euro statt 79,99 Euro angezeigt, was einer Reduzierung von etwa 12,5 Prozent entspricht.
Derzeit sieht es allerdings nicht so aus, als hätte Sony dieses System bereits im gesamten PlayStation Store eingeführt. Vielmehr scheint es sich bislang um einen kleineren Testlauf zu handeln, mit dem das Unternehmen offenbar herausfinden will, wie Spieler auf unterschiedliche Preismodelle reagieren, bevor das System womöglich weiter ausgebaut wird.





