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Insider: PS6 hat keine schwächeren Specs und verspätet sich auch nicht

Ein mögliches Design der PlayStation 6
ⓘ Sony, Canva AI
Ein mögliches Design der PlayStation 6
Einige Analysten gehen davon aus, dass die nächste PlayStation-Konsole erst 2028 oder später erscheinen könnte. Angesichts schwächelnder PS5-Verkäufe weist ein Insider die Idee einer Verzögerung des PS6-Release jedoch zurück. Moore’s Law Is Dead hält es außerdem für unwahrscheinlich, dass Sony die Speicherkapazität des Systems reduziert, um den Preis zu senken.

Spekulationen über eine mögliche Verzögerung des PS6-Release halten weiter an. Zuletzt gab es außerdem Gerüchte, wonach Sony als Reaktion auf die Speicherknappheit die Specs reduzieren könnte. Angesichts stagnierender PS5-Verkäufe glaubt Insider Moore’s Law Is Dead jedoch, dass das System pünktlich und ohne Einschnitte erscheinen wird.

Balance zwischen Leistung und Preis

In seinem neuesten Podcast hat der YouTuber eine Theorie von KeplerL2 aufgegriffen, über die TweakTown berichtet hat. Der ebenfalls als Hardware-Leaker bekannte Insider behauptete, der Hersteller könnte den GDDR7-VRAM der Konsole von 30GB auf 24GB reduzieren. Der Speicher würde zudem über einen langsameren 128-Bit-Bus statt des zuvor erwarteten 160-Bit-Bus angebunden. Dieser Schritt könnte den PS6-Preis senken und dennoch ein Leistungsupgrade ermöglichen.

Auch wenn die Kosten ein Thema sind, bezweifelt MLID, dass Sony riskieren würde, die Fähigkeiten der Konsole zu beeinträchtigen. Er sagt, dass 30GB VRAM das "Minimum dafür sind, die Next-Gen-Erfahrung zu ermöglichen, die Sony liefern will". Ebenso argumentiert der Insider, dass bei der Vorbereitung auf einen langen Lebenszyklus der Erhalt einer höheren Bandbreite entscheidend ist.

Spieler könnten angesichts der Preiserhöhung der PS5 davon ausgehen, dass PlayStation bei der Einführung eines Nachfolgers zögern wird. Der jüngste Geschäftsbericht hat gezeigt, dass sich die Verkäufe im Vergleich zum gleichen Quartal 2025 bereits verlangsamt haben. Da die Budgets der Verbraucher stärker belastet werden, rechnet das Unternehmen mit weiter sinkenden Umsätzen.

Sony hat einen Plan und könnte daran festhalten

Trotz dieser Herausforderungen erklärt MLID, dass sich PlayStation keine Verzögerung des PS6-Release leisten könne. Mit der Aussage, dass die "PS5 schnell stirbt", verweist er darauf, dass spannende Hardware Käufer anlocken könnte. Seine Einschätzung zum aktuellen System könnte zu pessimistisch sein, der Insider hält es aber für zwingend notwendig, dass 2027 eine neue Konsole ausgeliefert wird.

Der Hersteller könnte außerdem bereit sein, mit dem System anfangs Verluste zu machen. Sollte sich die Speicherknappheit in einigen Jahren entspannen, könnten die entgangenen Gewinne später im Lebenszyklus wieder ausgeglichen werden.

Sony-Präsident und CEO Hiroki Totoki hat kürzlich bestätigt, dass das Unternehmen stärker in eine "Next-Generation-Plattform" investiert. Ohne die PS6 namentlich zu nennen oder ein Zeitfenster für den Start anzugeben, räumte er ein, dass höhere Komponentenkosten die Pläne gefährden.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Insider: PS6 hat keine schwächeren Specs und verspätet sich auch nicht
Autor: Adam Corsetti, 20.05.2026 (Update: 20.05.2026)