Microsoft Project Green Leaf soll Xbox-Handhelds gegen PS6 Portable wappnen

Microsoft hat bereits bestätigt, dass die Xbox Series X (ca. 599 Euro auf Amazon) einen Nachfolger erhalten wird, der derzeit nur unter dem Codenamen "Project Helix" bekannt ist. Diese Konsole soll auch PC-Spiele zocken können, und dürfte daher ähnlich wie die Steam Machine als Hybrid zwischen Desktop-PC und Heimkonsole vermarktet werden.
Moore's Law is Dead konnte nun erste Details zu "Project Green Leaf" in Erfahrung bringen. Das Projekt, das zusammen mit der Xbox der nächsten Generation entwickelt wird, soll den Stromverbrauch beim Gaming drastisch reduzieren – laut interner Tests soll eine Stromersparnis von bis zu 36 Prozent möglich sein. Dabei geht Microsoft angeblich einen anderen Weg als Sony beim Energiesparmodus der PlayStation 5. Während Sony vier der acht Prozessorkerne deaktiviert, die CPU- und GPU-Taktfrequenzen reduziert, und bei der PS5 Pro auch 24 der 60 Compute Units des Grafikchips abschaltet, soll die Xbox der nächsten Generation die verfügbaren Hardware-Ressourcen nicht beschneiden.
Stattdessen können Spiele-Entwickler zwei Profile implementieren – Power Optimized (PO) und Power Optimized Plus (PO+). In diesen Modi soll die Render-Auflösung auf bis zu 50 Prozent reduziert werden, während die Bildfrequenz von 60 auf 30 fps reduziert werden kann. Dieses Feature soll selektiv nur in bestimmten Bereichen eines Spiels aktiviert werden können, etwa in Menüs, Lobbies oder bei Zwischensequenzen, sodass die Grafik und Bildrate beim Gameplay an sich nicht beeinträchtigt werden würde. Moore's Law is Dead spekuliert, dass Project Green Leaf vor allem dazu bestimmt sein könnte, eine längere Akkulaufzeit auf Windows-Handhelds zu erzielen, damit diese besser mit dem Steam Deck und der PlayStation 6 Portable konkurrieren können.






