Xbox Showcase: Snoop Dogg übernimmt die Rolle des Orpheus in Stranger Than Heaven

Die Rap-Legende Snoop Dogg gehört zur Sprecherbesetzung des kommenden ambitionierten Titels Stranger Than Heaven von Sega und dem Ryu Ga Gotoku Studio. Während einer 30-minütigen Xbox-Präsentation am 6. Mai erhielten Fans erstmals einen tieferen Einblick in das neue Projekt des Studios. Das Spiel vereint Elemente aus Showbusiness-Drama, Action, Musik und einem halben Jahrhundert japanischer Geschichte. Ebenfalls Teil des Sprecherensembles sind Snoop Doggs Sohn Cordell Broadus, Tori Kelly sowie das J-Pop-Idol Satoshi Fujihara.
Auch zur Handlung von Stranger Than Heaven wurden neue Details bekannt. Im Mittelpunkt steht Makoto Daito, ein halb amerikanischer, halb japanischer Mann, der 1915 nach San Francisco reist, um einen Neuanfang zu wagen. Dort schließt er sich seinem Freund Yu Shinjo an und begegnet schließlich Orpheus, einem Schmuggler, der von Snoop Dogg gesprochen wird.
Wie in einem Beitrag auf Xbox Wire beschrieben wird, verleiht Snoop Dogg der Figur Orpheus Leben, indem dieser Makotos verborgenes musikalisches Talent erkennt und fördert. Cordell Broadus äußerte sich während der Präsentation ebenfalls zur Figur und erklärte:
„Orpheus erkennt in diesem Moment, dass es vielleicht seine Bestimmung ist, das Leben dieser beiden Jungen zu retten.“
Snoop Doggs Figur Orpheus ist im Grunde ein geschäftstüchtiger Manager in Stranger Than Heaven
Snoop Dogg beschrieb seine Rolle außerdem wie folgt: „Ich spiele Orpheus, einen internationalen Schmuggler, der nur eine Regel hat: das, was bestimmt ist, dorthin zu bringen, wo es hingehört. Wenn du es willst, kann ich es für dich besorgen.“
Tori Kelly, die ebenfalls am Soundtrack von Stranger Than Heaven mitgearbeitet hat, erklärte: „Diese Kollision von Ost und West führt zu einer einzigartigen Ära, die sowohl Optimismus als auch Melancholie ausstrahlt; die Gepflogenheiten und die Kultur des Showbusiness erweisen sich als ebenso gnadenlos wie die der Unterwelt.“
Stranger Than Heaven zielt darauf ab, Musik fest in das Spielerlebnis zu integrieren. Spieler dürfen sich daher auf atmosphärische Soundtracks und dynamische Hintergrundmusik einstellen, während sie Makotos Alltag begleiten, Talente aufspüren und neue Melodien entwickeln, um eigene Tracks zu produzieren.
Ein großer Teil des Gameplays besteht darin, Veranstaltungsorte und Shows zu managen, Talente und Künstler auszuwählen, Setlists zu erstellen und Gigs zu organisieren – ähnlich wie in den Minispielen der Yakuza- und Like a Dragon-Reihen.
Ein Schwerpunkt auf Nahkampf
Da Stranger Than Heaven jedoch ein RGG-Spiel ist, kommt auch der Nahkampf nicht zu kurz und bietet flüssige, dynamische Animationen, die frisch und zugleich realistisch wirken. Spieler können beide Seiten von Makotos Körper unabhängig voneinander steuern, Angriffe mit einem Arm abwehren und mit dem anderen einen präzisen Konter ausführen oder beide Trigger nutzen, um Gegner zu tackeln.
Die Präsentation deutete zudem an, dass das Spiel engere Verbindungen zum Yakuza-Universum aufweisen könnte und somit als mögliche Vorgeschichte oder Ursprungserzählung für Elemente aus RGGs erfolgreichen Titeln dient.
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