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Speicher und Konsolen sollen dieses Jahr noch zwei Preissprünge machen

PS5, Switch 2 und Xbox Series X könnten preislich nochmals zulegen
ⓘ Sony, Nintendo, Microsoft
PS5, Switch 2 und Xbox Series X könnten preislich nochmals zulegen
Die anhaltende Speicherkrise hat mehrere Unternehmen bereits dazu gezwungen, die Preise ihrer Produkte zu erhöhen, und die Lage dürfte sich offenbar weiter verschärfen.

Die Tech-Branche steckt derzeit in einer schweren Speicherkrise, und Verbraucher bekommen die Folgen bereits zu spüren. In den vergangenen Monaten haben mehrere Unternehmen ihre Produktpreise erhöht, darunter auch bei Spielkonsolen. Sony, Microsoft und Nintendo haben die Konsolenpreise in verschiedenen Regionen bereits angehoben. Leider deutet sich an, dass weitere Preiserhöhungen folgen könnten.

Laut einem neuen Bericht von Jefferies Equity Research sollen die Speicherpreise in der zweiten Jahreshälfte 2026 deutlich steigen. Demnach könnten die Preise im dritten Quartal 2026 gegenüber dem aktuellen Quartal um 40 Prozent bis 50 Prozent zulegen. Dabei soll es allerdings nicht bleiben, denn für das vierte Quartal wird ein weiterer Anstieg um 30 Prozent bis 40 Prozent erwartet.

Auch für 2027 zeichnet der Bericht ein angespanntes Bild. Die Speicherpreise sollen hoch bleiben und im Jahresvergleich um rund 40 Prozent bis 45 Prozent steigen. Eine spürbare Entspannung wird erst für 2028 erwartet, wenn neue Fertigungskapazitäten endlich verfügbar werden.

Einer der wichtigsten Gründe für die Knappheit ist die steigende Nachfrage durch KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter. Große Tech-Konzerne schließen langfristige Vereinbarungen mit Speicherherstellern ab und sichern sich große Teile der künftigen Produktion. Laut Jefferies sind bereits rund 50 Prozent des Speicherangebots durch solche Verträge gebunden, dieser Anteil könnte auf bis zu 70 Prozent steigen.

Für Spieler könnte das in den kommenden Monaten weitere schlechte Nachrichten bedeuten. Während sich viele bereits Sorgen um die Preise künftiger Systeme wie der PlayStation 6 und Microsofts Project-Helix-Konsole machen, könnten selbst bestehende Geräte vor weiteren Erhöhungen nicht sicher sein. Falls die Speicherpreise tatsächlich in dem von Jefferies beschriebenen Tempo weiter steigen, bleibt Konsolenherstellern womöglich kaum eine andere Wahl, als einen Teil dieser Mehrkosten erneut an Verbraucher weiterzugeben. Lenovo Executive Director Martin Hiegl hat kürzlich ebenfalls gesagt, dass DRAM- und NAND-Preise wohl nicht mehr auf das Niveau von Anfang 2025 zurückfallen werden und höhere Preise bis 2030 und darüber hinaus zur neuen Normalität werden könnten.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Speicher und Konsolen sollen dieses Jahr noch zwei Preissprünge machen
Autor: Abdul Haddi, 29.06.2026 (Update: 29.06.2026)