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Riot Games: Vanguard startet auf unterstützten PCs nicht mehr mit Windows

Das „Vanguard“-Anti-Cheat-Logo von Riot Games.
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Das „Vanguard“-Anti-Cheat-Logo von Riot Games.
Riot Games führt mit Vanguard: On-Demand ein Update für seine Anti-Cheat-Software ein. Dadurch startet der Vanguard-Treiber auf unterstützten PCs nicht mehr automatisch beim Hochfahren des Systems, sondern läuft nur noch, während Spiele wie Valorant oder League of Legends aktiv sind.

Nach der jüngsten Welle von DMA-Sperren durch Riot Games hat sich das Unternehmen nun dazu entschlossen, ein umfangreiches Update für seine Anti-Cheat-Software Vanguard bereitzustellen. Spieler von League of Legends und Valorant können Vanguard über Vanguard: On-Demand künftig deaktivieren, solange sie sich nicht im Spiel befinden. Allerdings müssen dafür einige wichtige Systemvoraussetzungen erfüllt sein.

Mit dem neuen Vanguard: On-Demand-Update startet Vanguard künftig nicht mehr automatisch beim Hochfahren des PCs. Stattdessen wird der Anti-Cheat-Dienst erst aktiviert, wenn ein Riot-Spiel wie Valorant oder League of Legends gestartet wird. Nach dem Beenden des Spiels wird Vanguard automatisch wieder beendet. Das Update dürfte die Kritik an Riots Anti-Cheat-Software abschwächen, die bislang dauerhaft als Hintergrundprozess aktiv war.

Riot Games veröffentlichte die Ankündigung am 24. Juni 2026 in einem offiziellen Blogbeitrag. Darin erklärte Philip Koskinas, Director of Riot Anti-Cheat:

„Ab heute wird unser allseits beliebtes Anti-Cheat-Produkt Vanguard On-Demand-Sitzungen auf allen ausreichend abgesicherten PCs unterstützen. On-Demand bedeutet, dass die Treiberkomponente von Vanguard nicht länger beim Systemstart geladen wird. ‚Abgesichert‘ bedeutet jedoch, dass dies nur auf Systemen möglich ist, deren Hardware bestimmte moderne Sicherheitsanforderungen erfüllt.“

Weiter erklärte er: „Durch die Nutzung von Sicherheitsmechanismen vor dem Bootvorgang und den nativen Schutzfunktionen von Windows kann Vanguard seine Überwachung sicher beenden – und eure Taskleiste erhält ihre 256 Pixel zurück.“

Zur Aktivierung des On-Demand-Modus sagt Koskinas: „Mit dem nächsten Update erscheint eine Schaltfläche zum Wechsel in den On-Demand-Modus. Und so cool ihr das Symbol vermutlich auch fandet – ihr müsst es künftig nicht mehr dauerhaft im Infobereich der Taskleiste sehen.

Derzeit erfüllen jedoch nur 35 Prozent der Riot-Spieler die Systemvoraussetzungen für den On-Demand-Modus. Nutzer eines neueren PCs im sogenannten „Secured Core“-Zustand erhalten während des Updates eine Schaltfläche, mit der sie den Modus aktivieren können.

Die übrigen 65 Prozent der Spielerschaft müssen zunächst einige Windows-Sicherheitsfunktionen manuell aktivieren. Dafür sind Windows 11 Version 25H2, Secure Boot, TPM 2.0, Virtualization-Based Security (VBS), Hypervisor-Protected Code Integrity (HVCI) sowie IOMMU erforderlich.

Neuere PCs erfüllen diese Voraussetzungen in der Regel bereits. Die Anwendung Vanguard Tray (VGTray) unterstützt alle übrigen Spieler, indem sie das System überprüft und Schritt für Schritt erklärt, wie die erforderlichen Sicherheitsfunktionen für den On-Demand-Modus aktiviert werden können.

Lediglich rund 3 Prozent der Spielerschaft mit älterer Hardware werden weiterhin auf den dauerhaft aktiven Modus angewiesen sein. Der On-Demand-Modus ist vollständig optional und schränkt Spieler, die die Voraussetzungen nicht erfüllen, beim Spielen von Valorant oder League of Legends nicht ein.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > Riot Games: Vanguard startet auf unterstützten PCs nicht mehr mit Windows
Autor: Rahim Amir Noorali, 29.06.2026 (Update: 29.06.2026)