Steamroller stellt sich Steam Machine mit SteamOS und Radeon RX 7600 mit Upgrade-Option

Die Steam Machine will die Konkurrenz vor allem durch kompakte Maße, leise Lüfter und durch SteamOS übertreffen, mit Preisen ab 1.039 Euro ist der Gaming-PC im Konsolen-Format aber nicht besonders günstig. Durch den hohen Preis lässt Valve Spielraum für die Konkurrenz, den Meta PCs nun nutzt, um mit Steamroller eine ähnlich leistungsstarke Alternative mit SteamOS anzubieten.
Der große Vorteil: Da Steamroller auf Desktop-Hardware von der Stange zurückgreift, können praktisch alle Komponenten nach dem Kauf aufgerüstet werden, inklusive Prozessor und Grafikkarte. Die Steam Machine erlaubt dagegen nur Arbeitsspeicher- und SSD-Upgrades. Ab Werk ist Steamroller ähnlich leistungsstark wie die Steam Machine, denn Meta PCs verbaut einen AMD Ryzen 5 9600X und eine AMD Radeon RX 7600 in ein Jonsbo D32 PRO Mesh PC-Gehäuse (ca. 69 Euro auf Amazon).
Dazu kommen 16 GB DDR5-5.600-Arbeitsspeicher, eine 1 TB M.2-SSD, ein 240 Millimeter All-in-One-CPU-Kühler und ein B650-Mainboard. Steamroller wird mit SteamOS ausgeliefert, was erklärt, weshalb sich Meta PCs für Hardware entschieden hat, die von Valves Betriebssystem uneingeschränkt unterstützt wird. Das Marketing fällt etwas bodenständiger aus als bei Valve – die Steam Machine wurde ursprünglich für 4K-Gaming mit 60 Bildern pro Sekunde beworben, Steamroller wird trotz vergleichbarer Leistung nur als 1.080p-Gaming-PC für Spiele wie Cyberpunk 2077, Elden Ring oder Baldur's Gate 3 beworben.
Preise und Verfügbarkeit
Der Meta PCs Steamroller Gaming-Tower wird in den USA für 1.299 US-Dollar (ca. 1.139 Euro) angeboten, ausschließlich mit 16 GB RAM und einer 1 TB SSD. Damit ist der Tower zwar teurer als die Steam Machine, soll durch die Desktop-Hardware aber weitaus mehr Upgrade-Optionen bieten.










