PlayStation 6 Release-Datum: Publisher erwartet PS6-Launch in diesem Zeitraum

Die Embracer Group besitzt zahlreiche Studios, darunter Crystal Dynamics und THQ Nordic. Im jüngsten Geschäftsbericht rechnet das Unternehmen mit Rückenwind durch kommende Titel wie Metro 2039 und Tomb Raider Legacy of Atlantis. Hohe Speicherpreise drohen jedoch, die Konsolenverkäufe zu bremsen und den PS6-Start zu verzögern.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, sind die Verkäufe von Konsolenspielen im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent gestiegen. Die Publisher-Gruppe erwartet, dass der Start von GTA 6 im Jahr 2026 noch größere Zuwächse begünstigen wird. Allerdings erschweren Zölle und die Kosten für Komponenten wie DRAM diesen Ausblick. Mit Blick auf die Einführung künftiger Gaming-Systeme heißt es:
Tatsächlich gehen einige Analysten davon aus, dass Sony nun erwägt, den Start der nächsten PlayStation-Konsole von 2027 auf 2028 oder sogar 2029 zu verschieben.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Embracer Group ein Update von Sony erhalten hat. Stattdessen bezieht sie sich wohl auf frühere Berichte über eine mögliche Verschiebung des PS6-Starts. Ein Bloomberg-Artikel vom Februar 2026 hat eine ähnliche Formulierung verwendet, in dem Quellen zitiert worden sind, die als "mit den Überlegungen des Unternehmens vertraute Personen" beschrieben worden sind.

Rasant steigende Preise für Massenspeicher und Arbeitsspeicher haben bereits Auswirkungen auf Hardware der aktuellen Generation. Sony und Nintendo haben kürzlich die UVPs der PS5, PS5 Pro und Switch 2 als Reaktion auf den KI-bedingten Engpass erhöht. Kurzfristige Entspannung ist kaum in Sicht, denn die Komponentenkosten dürften bis 2027 und möglicherweise bis ins Jahr 2028 hinein erhöht bleiben.
Schwächeln die Konsolenverkäufe bereits?
In seinem jüngsten Geschäftsbericht hat Sony eingeräumt, dass die Verbreitung der PS5 im vierten Quartal 2025 nachgelassen hat. Das Unternehmen hat außerdem bestätigt, dass die Nachfrage durch KI-Rechenzentren seine PS6-Pläne beeinträchtigen könnte. Es gibt Hinweise darauf, dass die höheren Systempreise die Konsolenverkäufe bremsen. Seit der Preiserhöhung zeigen sich in Ländern wie Großbritannien erste Anzeichen eines deutlichen Einbruchs.
Sollten die PS6-Specs einen großen Leistungssprung bringen, könnte dafür eine sehr hohe Investition nötig werden. Leaker KeplerL2 hat allerdings spekuliert, dass der Hersteller die kolportierte GDDR7-VRAM-Kapazität von 30GB auf 24GB reduzieren könnte. Neue Methoden zur Dateikompression sollen zudem den Bedarf an einer größeren SSD vermeiden.
Trotz dieser Möglichkeiten könnte Sony, wie von der Embracer Group angedeutet, die aktuelle Generation verlängern. Im Idealfall werden Massenspeicher und Arbeitsspeicher später im Jahr 2028 oder 2029 wieder besser verfügbar.



















