Xbox-Ratenkaufprogramm geleakt, CEO thematisiert Preis der neuen Project Helix Konsole

Xbox-Chefin Asha Sharma will sicherstellen, dass das Gaming-Ökosystem von Microsoft bezahlbar bleibt. Die Knappheit bei Massenspeicher und Arbeitsspeicher hat sich auf die Preise der Xbox-Konsolen ausgewirkt und bedroht auch Project Helix. Sharma hat "radikal andere Geschäftsmodelle" angedeutet, um die Hardware-Kosten zu kontrollieren. Nun sind Hinweise auf eine Buy-now-pay-later-Finanzierung aufgetaucht.
Better xCloud beobachtet das Backend des Cloud-Gaming-Dienstes, wodurch häufig bevorstehende Änderungen sichtbar werden. Beim neuen Fund handelt es sich um ein Programm mit dem Motto "Kaufen, was man liebt, und später bezahlen". Für Käufer gäbe es mehrere Optionen über PayPal und Klarna. Eine Möglichkeit über PayPal sieht vor, "4 zinsfreie Zahlungen im Zwei-Wochen-Rhythmus" zu leisten oder Zahlungen über bis zu 24 Monate zu verteilen.
Bei Klarna wird der Gesamtbetrag auf drei Zahlungen aufgeteilt, "einmal beim Kauf und anschließend alle 30 Tage". Der Datamining-Fund bestätigt nicht, ob die Ratenkaufpläne für Xbox-Konsolen, Spiele oder andere Inhalte im Microsoft Store gelten würden. Dennoch ergibt eine Finanzierung für die Spielsysteme mehr Sinn, nachdem die letzte Preiserhöhung den Listenpreis der Xbox Series X auf 600 Euro angehoben hat.
Schwierige Zeiten für Konsolenspieler
Angesichts sinkender Verkaufszahlen hofft Sharma, das Interesse an der Series X, Series S und dem kommenden Project Helix wiederzubeleben. Xbox-Exklusivspiele wie Gears of War: E-Day könnten die Verbreitung erhöhen, lösen aber nicht das Problem der Hardware-Kosten. In einem kürzlich geführten Interview mit Fortune hat der CEO eingeräumt, dass die meisten Verbraucher es sich nicht leisten können, "Tausende von Dollar für eine Konsole auszugeben".
Ein auf Cloud-Gaming basierendes System ist eine mögliche Lösung, da es große SSDs oder andere teure Komponenten überflüssig macht. Trotzdem sind nicht alle Spieler bereit, auf Disc-Spiele oder Leistung zu verzichten. Für diese Zielgruppe wird die Finanzierung bestehender Xbox-Konsolen attraktiver.
Der jüngste Better-xCloud-Leak dürfte Fans an das eingestellte All-Access-Programm erinnern. Spieler haben eine Series X oder Series S über 24 Monate abbezahlt, wobei die monatliche Rate Game Pass enthalten hat. Das Ziel hat jedoch eher darin bestanden, Zahlungen flexibler zu gestalten, als die Konsolenpreise zu senken. Außerdem können unvorsichtige Kunden, wie bei jedem Ratenkaufmodell, schnell Schulden anhäufen.
















