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PS6 könnte 1.000€ kosten: Sony will keine Konsolen mit "erheblichen Verlusten" verkaufen

Die PS5 ist teurer geworden, die PlayStation 6 könnte den Preis aber nochmal toppen
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Die PS5 ist teurer geworden, die PlayStation 6 könnte den Preis aber nochmal toppen
Sony hat die Preise der PS5, PS5 Pro und PlayStation Portal zuletzt wegen der anhaltenden Speicherkrise angehoben. Für Spieler dürfte sich die Lage offenbar weiter verschärfen.

Sony hat die Preise mehrerer PlayStation-Produkte zuletzt wegen der anhaltenden Speicherkrise angehoben, die weiterhin die gesamte Tech-Branche belastet. Die reguläre PS5 kostet laut UVP nun 650 Euro, die PS5 Pro ist auf 900 Euro gestiegen. Auch PlayStation Portal ist teurer geworden. Künftig könnten die Preise leider noch weiter steigen.

PS6 für mehr als 1.000 Euro scheint möglich

In einer aktuellen Fragerunde zur Sparte Game & Network Services sind Sony-Manager zu ihrer derzeitigen Strategie bei Hardwarepreisen und Profitabilität befragt worden. Investoren wollten vor allem wissen, ob Sony auch beim Start seiner nächsten Plattform weiterhin auf Gewinne mit Hardware setzen wird. Die Antwort des Unternehmens dürfte für alle, die auf eine günstige PS6 hoffen, wenig beruhigend sein.

Sony hat erklärt, dass das Unternehmen die steigenden Komponentenkosten nicht mehr vollständig auffangen könne und die Preise in mehreren Regionen außerhalb Japans bereits erhöht habe. Gleichzeitig sei die Nachfrage nach den Produkten trotz der höheren Preise robust geblieben. Entscheidend ist vor allem, dass Sony nach eigenen Angaben nicht vorhat, Hardware "mit erheblichen Verlusten" zu verkaufen. Das Unternehmen will den Markt weiter beobachten und seine Preisstrategie anpassen, zugleich aber sicherstellen, dass Kunden den Wert der Produkte nachvollziehen können.

Für die PS6 ergibt sich daraus ein interessantes Bild. Sony hat die Konsole der nächsten Generation bislang nicht offiziell angekündigt, mehrere Leaks und Gerüchte deuten aber auf einen Marktstart irgendwann im Jahr 2027 oder Anfang 2028 hin. Beim Preis haben frühere Berichte und Gerüchte bereits eine PS6 für 1.000 Euro ins Spiel gebracht, was nun realistisch erscheint.

Die Speicherkrise zeigt derzeit keine Anzeichen einer Entspannung. Analysten erwarten, dass die Speicherpreise in der zweiten Jahreshälfte 2026 noch zweimal deutlich steigen, weitere Erhöhungen könnten bis 2027 folgen. Da Arbeitsspeicher und Massenspeicher zentrale Komponenten moderner Konsolen sind, dürften die Produktionskosten für Hersteller weiter zunehmen. Aktuelle Konsolen wie die PS5 und Xbox Series X könnten in den kommenden Monaten daher nochmals teurer werden.

Sollten die Speicherpreise zum Start der PS6 weiterhin hoch bleiben, deuten Sonys jüngste Aussagen darauf hin, dass das Unternehmen die höheren Kosten eher an Käufer weitergeben könnte, statt Verluste mit der Hardware in Kauf zu nehmen. Anders gesagt: Offiziell ist noch nichts, eine PS6 für mehr als 1.000 Euro wirkt aber zunehmend wie eine reale Möglichkeit und nicht mehr nur wie ein weiteres Gerücht.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > PS6 könnte 1.000€ kosten: Sony will keine Konsolen mit "erheblichen Verlusten" verkaufen
Autor: Abdul Haddi, 30.06.2026 (Update: 30.06.2026)