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WhatsApp erlaubt künftig Kontakt per Benutzername statt Handynummer

WhatsApp, einer der beliebtesten Messenger für iOS und Android und Teil von Meta, führt nun Benutzernamen ein
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WhatsApp, einer der beliebtesten Messenger für iOS und Android und Teil von Meta, führt nun Benutzernamen ein
Meta wird WhatsApp-Nutzern künftig ermöglichen, nicht nur über Telefonnummern, sondern auch über Benutzernamen zu chatten. Bereits jetzt können Nutzer der neuesten WhatsApp-Version auf Android und iOS ihre gewünschten Benutzernamen reservieren, bevor die Funktion offiziell eingeführt wird.

WhatsApp wird es Nutzern bald ermöglichen, statt über Handynummern auch über Benutzernamen zu chatten, wie die Muttergesellschaft Meta angekündigt hat. In einem kommenden Update können Nutzer anderen ihren WhatsApp-Benutzernamen mitteilen, anstatt ihre Telefonnummer weiterzugeben. Zwar ist die Funktion noch nicht vollständig verfügbar, doch lassen sich Benutzernamen bereits in der aktuellen App-Version auf iOS und Android reservieren.

Meta hatte die Neuerung im Juni vorgestellt und erklärt, dass es Situationen gebe, in denen Nutzer Gruppen beitreten oder neue Kontakte knüpfen möchten, sich dabei jedoch unwohl fühlen, ihre Handynummer preiszugeben. Telefonnummern gelten als besonders sensibel, da sie oft mit vielen Bereichen des persönlichen Lebens verknüpft sind – etwa Bankgeschäften, sozialen Netzwerken oder der Kommunikation mit Behörden. Obwohl WhatsApp ursprünglich als SMS-Ersatz auf Telefonnummern basierte, soll die neue Funktion mehr Trennung zwischen Messenger und persönlicher Rufnummer ermöglichen.

„Benutzernamen sind unser neuester Schritt, um WhatsApp noch privater zu machen. Es gibt kein Verzeichnis zum Durchsuchen und keine Vorschläge – andere müssen deinen exakten Nutzernamen kennen, um dich erstmals zu kontaktieren. Damit du besser kontrollieren kannst, wer dich über deinen Nutzernamen auf WhatsApp erreichen kann, haben wir einen optionalen Nutzernamen-Schlüssel entwickelt, den andere kennen müssen, um dir eine Nachricht zu senden“, erklärte das WhatsApp-Team in einem Blogbeitrag.

Ähnliche Funktionen sind bereits aus konkurrierenden Messaging-Apps wie Telegram bekannt, die diesen Ansatz seit Jahren nutzen.

Nutzer der neuesten WhatsApp-Version können sich unter Einstellungen > Konto > Benutzername auf Android- und iOS-Geräten bereits jetzt Benutzernamen reservieren. WhatsApp hat sich zudem vorbehalten, bestimmte Benutzernamen für große Marken und Persönlichkeiten zu sichern, die bereits Meta-Konten auf Facebook oder Instagram besitzen, sodass diese ihre Namen beanspruchen können, sobald die Funktion vollständig verfügbar ist. 

WhatsApp wird zunehmend stärker in das Meta-Ökosystem integriert

Bisher war WhatsApp eine App, die ausschließlich über die Handynummer zugänglich war. Meta arbeitet jedoch schrittweise daran, diese Abhängigkeit zu reduzieren. In neueren Versionen können sich Nutzer bereits per E-Mail anmelden und so die SMS-basierte Verifizierung umgehen. Mit der neuen Benutzernamen-Funktion lässt sich WhatsApp nach einmaliger Einrichtung künftig nahezu ohne direkte Nutzung der Telefonnummer verwenden, wodurch die persönliche Identität stärker geschützt werden kann.

Die Entwicklung ähnelt damit zunehmend anderen Meta-Diensten. Mit Initiativen wie Instagram und WhatsApp in engerer funktionaler Verzahnung wird deutlich, dass das Unternehmen seine Kommunikationsplattformen stärker vereinheitlichen möchte. Benutzernamen wirken zwar wie eine kleine Änderung, lösen jedoch eines der zentralen Probleme von WhatsApp. Für Nutzer, die bislang zögerten, ihre Telefonnummer mit Fremden, Käufern auf Online-Marktplätzen oder neuen Gruppen zu teilen, könnten sie eine der wichtigsten Datenschutzverbesserungen der letzten Jahre darstellen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-06 > WhatsApp erlaubt künftig Kontakt per Benutzername statt Handynummer
Autor: Michael Allison, 30.06.2026 (Update: 30.06.2026)