WhatsApp Desktop könnte bald mit einem bunteren Design überraschen

Meta arbeitet an einer Verbesserung der WhatsApp-Web-App, die neue Designs einführen soll. Laut einem Bericht plant das Unternehmen, die Design- und Funktionsoptionen der mobilen App künftig auch auf die Web-Version zu übertragen. Zum Start könnten bis zu 49 Designs verfügbar sein.
Sowohl WhatsApp für iOS als auch für Android bietet bereits Designfunktionen. Nutzer können dort nicht nur den Hintergrund, sondern auch die Farbe der Chatblasen anpassen. Aktuell unterstützen weder die Web- noch die Desktop-App diese Optionen, doch das soll sich ändern.
Die geplanten Designs umfassen verschiedene Farbabstufungen innerhalb derselben Farbfamilie. Dies könnte darauf hindeuten, dass das Unternehmen noch testet, welche Optionen zum Start verfügbar sein werden, da weder Android noch iOS derzeit eine so umfangreiche Auswahl bieten.
WhatsApp wird voraussichtlich auch individuelle Anpassungen einzelner Chats sowie dynamische Hintergründe einführen, die sich an das gewählte Design anpassen. Anders als bei Messenger-Apps wie Instagram oder Facebook Messenger sollen die ausgewählten Designs bei WhatsApp jedoch weiterhin privat bleiben und nicht mit Gesprächspartnern geteilt werden.

Eine moderner gestaltete Benutzeroberfläche
WhatsApp bietet bereits seit einigen Jahren eine Web-App an, doch Updates erscheinen dort oft später als in den mobilen Anwendungen. Das ist bewusst so gestaltet, da die mobile App weiterhin das Kerngeschäft darstellt. Dennoch könnte die Web-Version eine optische Auffrischung gut vertragen, da die Benutzeroberfläche trotz begrenzter Anpassungsmöglichkeiten – derzeit beschränkt auf eine vorgegebene Farbpalette und Doodle-Hintergründe – eher schlicht wirkt. Ein vollständig ausgebautes Themes-System wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen, eher eintönigen Design, zumal Meta bereits bei anderen Messaging-Apps wie Messenger und Instagram gezeigt hat, dass ansprechende Desktop-Erlebnisse möglich sind.
Das Team hinter WhatsApp soll außerdem an einer Benutzernamen-Funktion arbeiten. Auch wenn das Unternehmen dies noch nicht offiziell angekündigt hat, würde ein solcher Schritt eine Angleichung an andere Meta-Dienste wie Facebook und Instagram sowie an Konkurrenten wie Telegram darstellen, die bereits Kommunikation über Benutzernamen ermöglichen.
Beide Funktionen befinden sich Berichten zufolge in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium und könnten noch in diesem Jahr eingeführt werden. Eine offizielle Bestätigung durch Meta Platforms steht jedoch bislang aus.






