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Dünn, sparsam, ausdauernd und preiswert – Das Gigabyte A16 Pro überrascht im Test

Gigabyte Gaming A16 Pro neben dem Stream Deck+
Gigabyte Gaming A16 Pro neben dem Stream Deck+
Das Gigabyte Gaming A16 Pro vereint viele Merkmale, die sonst eher bei höherpreisigen Geräten mit Creator-Anspruch zu finden sind. Eignet sich das A16 Pro mit RTX 5070 Ti also sowohl als mobiler Gamer und als Einsteiger-Creator-Maschine?

Schlankes Gaming-Notebook mit Creator-Anleihen

Gigabyte vermarktet das Gaming A16 Pro (rund 2.300 Euro auf notebooksbilliger.de) auf der Webseite klar als Gamer, das „Pro“ im Namen verrät jedoch, dass man vermutlich auch eine andere Zielgrupppe im Blick hat. Und aus gutem Grund. Als Gamer und mit RTX 5070 Ti bestückt ist der Laptop potentiell leistungsstark und verfügt über 12 GB VRAM. Dazu kommt das für einen Gamer sehr schlanke Gehäuse, die guten Akkulaufzeiten und der mit 500 Nits recht helle Bildschirm mit 2.560 x 1.600 Pixel Auflösung.

Zusammen mit dem für diese Hardware recht niedrigen Preis also gute Voraussetzungen, um neben Spielern mit Fokus auf Mobilität auch Creator im Einsteigerbereich abzuholen. Denn außer für den offensichtlichen Einsatz als mobiler Gaming-Rechner kann man sich das A16 Pro mit seinen Eigenschaften auch gut als Workstation im Breich Videoediting, KI-Anwendungen oder 3D-Modelling vorstellen.

Kühlung und Anschlüsse: Warum das „Pro“ hier nicht überzeugt

Unser ausführlicher Testbericht offenbart aber auch, dass Gigabyte einiges von dem guten Potential des A16 Pro durch zu wenig Modellpflege brach liegen lässt. Denn beispielsweise steckt das A16 Pro im exakt gleichen Chassis wie im A16 ohne „Pro“ im Namen. Der Unterschied zwischen beiden Modellen? Neben einer neuen CPU ist die stärkere RTX 5070 Ti dem Pro vorbehalten, im Non-Pro geht es nur hinauf bis zur RTX 5070 ohne „Ti“. Aber schon das Non-Pro hatte durch das dünne Gehäuse Probleme mit thermischer SSD-Drosselung. Im Pro steckt noch stärkere Hardware, dennoch hat Gigabyte das Drosselproblem scheinbar völlig ignoriert.

Gleiches gilt für die Anschlüsse: Einmal altertümliches USB 2.0 und maximal USB 3.0 (USB 3.1 Gen1, 5 Gb/s) mag für einen Einsteigergamer (das A16 Non-Pro) gerade noch in Ordnung gehen, für ein „Pro“ getauftes, potentielles Creator-Gerät ist uns das jedoch zu wenig.

Das Gigabyte A16 Pro hat weitere Vor- und Nachteile. Diese und ob sich das schlanke Notebook denn nun wirklich für Gamer oder sogar Einsteiger-Creator eignet, findet sich in unserem Testbericht.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-04 > Dünn, sparsam, ausdauernd und preiswert – Das Gigabyte A16 Pro überrascht im Test
Autor: Christian Hintze,  1.04.2026 (Update:  1.04.2026)