Gigabyte A16 Pro: Kaum Unterschiede zum A16
Gleiches Chassis, gleiche (alte) Ports: Optisch gleicht das Gigabyte A16 Pro (rund 2.300 Euro auf notebooksbilliger.de) dem Gigabyte A16 wie ein Ei dem anderen. Die wirklich kleinen Unterschiede sind eher im Inneren zu finden: Das A16 Pro besitzt eine andere CPU und GPU als das normale A16, sonst ist tatsächlich quasi alles gleich. Aber rechtfertig eine andere CPU und eine Ti- vs. None-Ti-GPU eine Namensänderung hin zu „Pro“?
Neue CPU, gleiche Leistung im Benchmark
Schauen wir genauer auf die Unterschiede und fangen bei der CPU an: Im Gigabyte A16 steckt ein Intel Core i7-13620H, im kürzlich getesteten Gigabyte A16 Pro hingegen ein Intel Core 7 240H. Im Cinebench-R15-Loop sind beide CPUs auf nahezu gleichem Niveau, über alle CPU-Tests hinweg rechnet die ältere CPU sogar minimal schneller (3 Prozent). Kein Wunder, denn der 240H ist ein Refresh des i7-13620 mit minimal höherem Takt und Support für DDR5-5600-RAM (statt DDR5-5200). Im A16 Pro bietet die neue CPU also keinerlei Geschwindigkeitsvorteile.
RTX 5070 Ti: Wie groß ist der Gaming-Vorteil wirklich?
Bleibt also alleine die GPU als Pro-Argument. Und ja, das neue Ti-Modell ist etwas schneller als die Non-Ti-Variante. In Full-HD beträgt der Vorsprung über alle unsere Gaming-Tests allerdings nur magere 7 Prozent. Neben der reinen Geschwindigkeit profitieren Editing-, KI- und Modelling-Workloads natürlich von dem Plus an Videospeicher (12 vs 8 GB VRAM).
„Pro“ im Namen: Marketing oder echter Mehrwert?
Klar, Namensgebungen sind natürlich den Herstellern überlassen, schließlich können sie ihre Laptops nennen wie sie wollen. Ich erinnere an dieser Stelle gerne an das Dell Pro Max 16 Plus – der helle Wahnsinn! Sie sollten jedoch aufpassen, denn allzu dreiste Superlativ-Bezeichnungen können die Kunden auch schnell mal vergraulen.
Im Falle des Gigabyte A16 Pro ist es zumindest schon sehr gewagt einen Gaming-Laptop mit 5-Gbps-USB-Anschlüssen allein wegen einer Ti-GPU in „Pro“ umzutaufen. Letztlich ist es der gleiche Gaming-Laptop nur mit einer etwas stärkeren GPU bestückt. Bei vielen anderen Herstellern lässt sich die GPU konfigurieren, ein stärkeres Modell ändert den Namen für gewöhnlich nicht. Dies zusammen mit den altbackenen Anschlüssen des A16 Pro, lassen dessen Pro-Verwandlung schon etwas seltsam anmuten. Alle Informationen zum A16 Pro sowie unser Fazit liest man im Test.











