Steam Machine startet nach Steam Controller, Valve bestätigt Grund für Verzögerung

Valve hat heute bestätigt, dass der Steam Controller am 4. Mai auf den Markt kommt, und für eine unverbindliche Preisempfehlung von 99 Euro angeboten wird. Von der Steam Machine fehlt aber weiterhin jede Spur, offiziell heißt es nach wie vor, dass die Linux-Konsole im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen wird. Im Gespräch mit Polygon hat sich Valves Hardware-Ingenieur Steve Cardinali nun zum späteren Launch der Steam Machine geäußert.
Demnach sei der Grund, warum der Steam Controller früher auf den Markt kommt, dass dieser keinen Arbeitsspeicher besitzt, und es daher keinen Grund mehr gäbe, mit dem Launch länger zu warten. Damit bestätigt Valve erneut, dass die DRAM-Krise der Grund für den späteren Launch der Steam Machine ist, denn aktuell sind nicht nur die Preise für Arbeitsspeicher enorm hoch, die Verfügbarkeit ist auch stark eingeschränkt, sodass kleinere Abnehmer wie Valve Schwierigkeiten haben, ausreichend Lagerbestände für die Produktion von Produkten wie der Steam Machine aufzutreiben.
Allerdings soll Valve nie geplant haben, den Steam Controller und die Steam Machine zeitgleich auf den Markt zu bringen. Die einzige interne Vorgabe sei, dass das Gamepad nicht nach der Konsole starten soll. Da der Steam Controller auch mit dem Steam Deck und mit Windows-PCs sowie Macs mit Steam kompatibel ist, richtet sich das Gamepad längst nicht nur an Käufer der Steam Machine. Laut Valve hat die Entwicklung des Steam Controllers über zehn Jahre lang gedauert, das kantige Design ist ein Resultat davon, dass Valve mehr Wert auf Ergonomie statt auf Design gelegt hat.









