Streit beigelegt: Hasselblad X2D II unterstützt endlich Capture One

Wer eine Hasselblad X2D II (ca. 7.199 Euro im Preisvergleich) kauft, der konnte Fotos bereits in Apps wie Adobe Lightroom oder in Hasselblads hauseigener Phocus Mobile Software entwickeln, nicht aber in Capture One, der bevorzugten App zahlreicher professioneller Fotografen.
Laut Capture One ist der Grund dafür eine "feindselige" Beziehung zwischen den beiden Unternehmen, die im Markt für Mittelformat-Kameras seit Jahrzehnten konkurrieren. Die beiden Unternehmen konnten ihre Differenzen nun offenbar überwinden, denn ab sofort unterstützt Capture One ganz offiziell Fotos, die mit Hasselblad-Kameras aufgezeichnet wurden. Zum Start unterstützt Capture One die Hasselblad X2D 100C, die X2D II 100C und die CFV 100C, nicht aber ältere Modelle mit 50 Megapixel Sensor.
Capture One bringt Farbprofile mit, die gezielt für jede der drei unterstützten Kameras entwickelt wurden, während Objektiv-Profile unter anderem Verzeichnung und Vignettierung korrigieren können. Während Fotografen alle Bearbeitungs-Werkzeuge auch für Hasselblad RAW-Dateien verwenden können, steht Tethering noch nicht zur Verfügung. Dieses Feature soll aber bis Ende 2026 nachgereicht werden, sodass Hasselblad-Kameras künftig direkt mit einem Computer mit Capture One verbunden werden können, um Fotos während eines Shootings in Echtzeit zu übertragen.
Preise und Verfügbarkeit
Capture One unterstützt Hasselblad-Kameras ab Version 16.8.3. Hasselblad-Nutzer können Capture One 7 Tage kostenlos testen. Anschließend kostet Capture One wahlweise 32 Euro pro Monat im Abonnement, oder einmalig 391 Euro, wobei die Kauf-Lizenz keinerlei Updates beinhaltet – wer beispielsweise Unterstützung für neue Kameras benötigt, muss eine neue Lizenz kaufen.
Quelle(n)
Hasselblad | Capture One










