Währen das Wacom Movink 13 (ab 877 Euro im Preisvergleich) nur in Verbindung mit einem Computer verwendet werden kann, handelt es sich beim neuen MovinkPad 11 um ein Android-Tablet, das mit mitgelieferten Apps wie Wacom Canvas oder Clip Studio Paint Debut direkt zum Zeichnen verwendet werden kann. Wird das Display im Standby-Modus mit dem Stylus berührt, öffnet sich direkt die Wacom Canvas App, um zu Zeichnen oder Notizen festzuhalten.
Für ein möglichst natürliches Schreibgefühl kombiniert Wacom den hauseigenen Pro Pen 3 mit einem Display, das eine Oberfläche mit geätzter Mikro-Struktur aufweist. Dadurch soll einerseits der "Grip" des Stylus verbessert werden, andererseits sollen so auch Reflexionen reduziert und sichtbare Fingerabdrücke verhindert werden. Wacom spart allerdings an der übrigen Ausstattung. Das beginnt schon beim verbauten Panel, denn das 11,45 Zoll IPS-Panel im 3:2-Format erreicht zwar eine Auflösung von 2.200 x 1.440 Pixel, aber nur eine Helligkeit von 400 Nits und eine Bildfrequenz von 90 Hz.
Das Tablet ist mit 7 Millimetern und 588 Gramm relativ dick und schwer, aber dennoch nur mit einem 7.700 mAh Akku ausgestattet. Wacom verbaut eine 5 Megapixel Selfie-Kamera sowie eine 4,7 MP Hauptkamera. Die wohl ärgerlichste Sparmaßnahme im Hinblick auf den Preis ist aber der Prozessor, denn das MovinkPad 11 setzt auf den veralteten MediaTek Helio G99 mit zwei Cortex-A76 Performance-Kernen bei 2,2 GHz und sechs Cortex-A55 Effizienz-Kernen. Das Tablet wird mit Android 14 ausgeliefert.
Preise und Verfügbarkeit
Das Wacom MovinkPad 11 ist ab sofort für 459,99 Euro im Onlineshop des Herstellers erhältlich.
Quelle(n)
Wacom (Pressemeldung | Produktseite)













