Die Freewrite Wordrunner sieht auf den ersten Blick wie eine mechanische Tastatur in voller Größe aus, die auf einen Ziffernblock verzichtet. Die große Besonderheit sind die beiden Displays am oberen Ende der Tastatur. Eines davon zeigt einen Timer an, der dabei helfen soll, Schreib-Spurts zu absolvieren. Die Zeit, die dieser Timer nach jedem Reset anzeigt, kann konfiguriert werden.
Das zweite Display ist ein sogenanntes Wordometer, also ein Wortzähler, der anzeigt, wie viele Wörter seit dem letzten Reset geschrieben wurden. Durch einen "Start / Stop"-Knopf lässt sich der Wordometer jederzeit pausieren, um beispielsweise eine Web-Suche oder Chat-Nachricht nicht zu zählen, die Wörter eines Buchs oder Artikels aber schon. Beide Displays setzen auf eine Reihe von Rädern, die durch einen Motor gedreht werden, um Ziffern von 0 bis 9 darzustellen – dadurch sollen die Bildschirme nicht nur Informationen darstellen, sondern den Fortschritt beim Schreiben auch taktil und hörbar tracken.
Die herkömmlichen F-Tasten wurden durch Funktionstasten ersetzt, die speziell für Autoren entwickelt wurden, um etwa schnell Inhalte zu suchen und zu ersetzen. Der Joystick links oben an der Tastatur steuert die Musikwiedergabe. Die Freewrite Wordrunner setzt auf ein Aluminium-Gehäuse, sowohl die Schalter als auch die Tastenkappen können nachträglich getauscht werden. Freewrite betont, dass Wordrunner keine speziellen Treiber benötigt, und mit allen Geräten kompatibel ist, die Bluetooth- oder USB-Tastaturen unterstützen. Der Akku soll je nach Nutzung rund ein Monat halten.
Preise und Verfügbarkeit
Die Freewrite Wordrunner mechanische Tastatur kann ab sofort im Onlineshop von Freewrite vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt im ersten Quartal 2026. Die Tastatur mit weißen Tastenkappen und taktilen Schaltern kostet 404,95 Euro, wobei Freewrite auch eine Barebones-Version ohne Schalter und Tastenkappen für 372,95 Euro anbietet.















