Für The Witcher-Fans dürfte 2026 ein interessantes Jahr werden. Während Netflix für dieses Jahr offiziell die fünfte Staffel der Live Action-Serie rund um Gerlad von Riva angekündigt hat, wird für The Witcher 3: Wild Hunt ein umfassendes DLC erwartet – inklusive Gerüchten um einen möglichen Schauplatz. Genaue Termine gibt es zwar noch nicht, da ist aber noch eine andere Veröffentlichung, mit der Fans sich die Wartezeit versüßen können. Mit Reigns: The Witcher bekommt das Franchise am 25. Februar nämlich ungewöhnlichen Zuwachs.
Die Titel aus der von Nerial entwickelten und von Devolver Digital veröffentlichten Reigns-Reihe sind Narrativspiele, in denen es praktisch nur um das Treffen von Entscheidungen geht. Jede Wahl beeinflusst den weiteren Verlauf der Geschichte und kann teils banale, teils folgenschwere Konsequenzen haben. Grafisch sind die Spiele auf ein absolutes Minimum reduziert, wodurch sie im Hinblick auf Speicherplatz und Systemanforderungen aber zumindest sehr genügsam sind.
Der erste Ableger erschien 2016 und versetzte Spieler in die Rolle eines Königs. Ein Jahr später konnte man das Entscheidungsdrama auch aus der Sicht einer Königin erleben. 2018 kam mit Reigns: Game of Thrones das erste Spin-off – und bald können Spieler in Reigns: The Witcher auch als Gerald von Riva Entscheidungen treffen. Bekannte Figuren wie Yennefer, Triss und Vesemir sind auch mit dabei – und musikalische Untermalung bringen die Balladen von Dandelion, dem Barden, der in der deutschen Fassung als Rittersporn bekannt ist.
Abgesehen von der aktuellen Veröffentlichung, Reigns: Three Kingdoms, erfreuen sich Spiele ordentlicher Bewertungen und kosten zwischen 3 und 5 Euro. Für die The Witcher-Version wären vergleichbare Preise denkbar. Auch im Hinblick auf die Steam Deck-Kompatibilität (derzeit 549 Euro auf Amazon) dürfte es gut aussehen. Die bisherigen Reigns-Spiele haben bei Steam den Status „Spielbar“ oder „Verifiziert“. Die Veröffentlichung ist bislang nur für PC via Steam und GOG sowie für Android und iOS geplant. Ob das Spiel auch auf Konsolen kommt, bleibt unklar.
Quelle(n)
Bildquelle: DevolverDigital via YouTube


















