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Umeox: Dünn, dünner, Umeox X5

Am Elektronikmarkt strebt man stets nach dem Ultimativen. Es soll am schnellsten sein, am leisesten, am innovativsten. Und vor allem soll alles immer kleiner werden.

Huawei konnte mit seinem Ascend P6 gerade einmal 7 Tage lang behaupten, das dünnste Smartphone der Welt zu haben. In der kurzlebigen Welt der Technologie ist eine Woche vielleicht sogar schon ein Erfolg, aber Tatsache ist, dass Umeox - ein bei uns kaum bekannter chinesischer Hersteller - nunmehr diesen Titel für sich beanspruchen darf. Für wie lange? Darüber kann nur gemutmaßt werden.

Legt man das Umeox X5 flach auf den Tisch, kann man es schon mal übersehen. Gerade einmal 5,6 Millimeter "ragt" das Smartphone dann hoch. Sollten wir nun das iPhone 5 mit seinen 7,6 Millimetern als dick empfinden? Was wäre dann mit dem Samsung Galaxy S4, das gleich unglaublich massive 7,9 Millimeter zu Buche stehen hat? Im Ernst, dünne Handys sind natürlich schon lange im Trend und bei Usern sehr beliebt. Ob nun aber dieses zähe Feilschen um jeden Zehntel Millimeter tatsächlich so wichtig ist? Irgendwann muss in diesem Kampf um möglichst kleine Geräte die Leistung auf der Strecke bleiben. So auch beim Umeox X5.

Während das Ascend P6 von Huawei einen Quad-Core Prozessor sowie zwei Kameras mit jeweils 5 und 8 Megapixel aufzubieten hat, wartet das Uomex X5 mit einem Dual-Core Prozessor und Kameras mit 3 und 8 Megapixel auf. Trotz der etwas geringeren Leistung muss man sich aber um den Erfolg des X5 sicher keine Sorgen machen. Gerade in China wird von den Kunden großer Augenmerk auf das Design und die Verarbeitung gelegt und da muss sich das Uomex X5 definitiv nicht verstecken. 

Derzeit will man noch nicht herausrücken, welche Auflösung wir auf dem 5,3 Zoll großen Touchscreen erwarten dürfen. Auch der Akku und die Laufzeit werden noch in Schweigen gehüllt, so wie auch der zu erwartende Preis. Lediglich das Betriebssystem wird mit Android 4.2.2 Jelly Bean beim Namen genannt. Laut Hersteller ist ein Launch in Europa bereits im Sommer geplant, die Franzosen sollen die ersten Europäer sein, die sich ihre Meinung über dieses Gerät bilden können. Und wenn es zum Telefonieren nicht taugen sollte, bleibt ja noch die Option, es als Buttermesser zu verwenden. Dünn genug wäre es jedenfalls.

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Autor: Kurt Jonke, 27.06.2013 (Update: 27.06.2013)