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Unter 10 Kilogramm: Dieses E-Bike ist trotz Mittelmotor und elektrischer Schaltung sehr leicht

Fastlane Premium: Neues und besonders leichtes Elektrofahrrad (Bildquelle: Scott)
Fastlane Premium: Neues und besonders leichtes Elektrofahrrad (Bildquelle: Scott)
Scott hat ein neues E-Bike im Angebot. Das Modell kommt mit hochwertigen Komponenten - und ist besonders leicht. Das Elektrofahrrad richtig sich an anspruchsvolle Käufer, die auch einen durchaus gehobenen Preis bezahlen können und wollen.

Scott hat genau genommen nicht nur ein, sondern gleich mehrere neue Fahrräder vorgestellt. Die Fastlane-Baureihe besteht aus drei Modellversionen, das Scott Fastlane Premium stellt dabei das Topmodell dar und ist als E-Rennrad besonders leicht - und sehr preisintensiv. So wird ein Preis von 11.999 Euro kommuniziert, dementsprechend dürfte der Kauf für den Normalverdiener wahrscheinlich nur infrage kommen, wenn das absolut primäre und mit Leidenschaft ausgeübte Hobby das Radfahren darstellt.

Optimiert auf geringes Gewicht

Angegeben wird ein Gewicht von 9,9 Kilogramm. Ein so geringes Gewicht ist in erster Linie durch drei Faktoren möglich: Erstens verzichtet das Scott Fastlane Premium wie für ein Rennrad absolut typisch auf eine alltagstaugliche Ausstattung wie etwa Schutzbleche. Zudem kommt ein Carbonrahmen zum Einsatz, wodurch sich ein geringeres Gewicht, aber dann auch ein höherer Preis ergibt. Drittens ist das elektrische System deutlich auf das geringe Gewicht und eben nicht auf besonders hohe Leistung oder Reichweite getrimmt, so kommt mit HPR40-Motor von TQ ein mit nominell recht geringen 40 Nm unterstützender Mittelmotor zum Einsatz, welcher zudem von einem mit 290 Wh recht schlank bemessenen Akku gespeist wird. Da bei einem E-Rennrad eher eine situative Unterstützung gewünscht werden dürfte, werten diese Eigenheiten das Scott Fastlane Premium aber nicht prinzipiell ab.

Kompaktes Display und optimierte Laufräder

Genutzt wird eine Shimano Dura-Ace-Kettenschaltung mit 24 Gängen, welche elektrisch agiert, die im Vergleich mit Standard-Laufrädern ungewöhnlich anmutenden Zipp 353 NSW sollen auf hohe Geschwindigkeiten optimiert sein. Hydraulisch agierende Scheibenbremsen sind vorhanden, ein kompaktes Display ist integriert.

Zu sehen ist die elektrische Schaltung - und weniger gut der Mittelmotor (Bildquelle: Scott)
Zu sehen ist die elektrische Schaltung - und weniger gut der Mittelmotor (Bildquelle: Scott)

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Autor: Silvio Werner,  6.11.2025 (Update:  6.11.2025)