Von Zelda bis Sonic: Neue Website bringt Konsolenklassiker ohne Emulator auf PC

RecompLauncher ist eine neue Website, die PC-Portierungen älterer Konsolenspiele unkompliziert zugänglich machen will. Konkret geht es um sogenannte Recompilations. Dabei wird der ursprüngliche Programmcode eines Konsolenspiels so übersetzt, dass es ohne klassischen Emulator auf moderner PC-Hardware laufen kann.
Der bereits verfügbare Online-Katalog umfasst zahlreiche bekannte Spiele, darunter The Legend of Zelda: Majora's Mask, Ocarina of Time, Sonic Unleashed, Skate 3 und Fable II. Auch Forza Horizon, Silent Hill und The Wind Waker HD sind vertreten. Allerdings sind nicht alle gelisteten Portierungen bereits fertig oder spielbar.
Dahinter steckt übrigens das Team von RecompStore – einem Homebrew-Store für PlayStation-5-Konsolen mit Jailbreak. Einer der Entwickler hat die neue Website für PC-Ports am 26. Oktober auf Reddit vorgestellt. Aus rechtlicher Sicht ist allerdings Vorsicht geboten. Recompilation-Projekte können urheberrechtlich problematisch sein, insbesondere wenn geschützter Programmcode ohne Erlaubnis verbreitet oder Kopierschutzmaßnahmen umgangen werden. Auf recomplauncher.com können Nutzer nach Konsolen und Genres filtern.

Eigener Launcher geplant
Aktuell dient die Website dazu, entsprechende Community-Projekte an einem Ort zu bündeln, sodass Nutzer sie leichter entdecken können. Einen Launcher, so wie es der Name der Website verspricht, gibt es bislang nicht. Dieser ist aber bereits angekündigt und soll später Installation und Updates der Recompilations übernehmen.
Anzumerken ist, dass RecompLauncher nicht das erste Projekt mit diesem Ansatz ist. Mit Quiver gibt es bereits einen funktionsfähigen Launcher, der PC-Portierungen älterer Konsolenspiele installieren und automatisch aktualisieren kann. Dessen Entwicklungsstand ist damit deutlich weiter. Der Entwickler von RecompLauncher räumt auf Reddit selbst ein, dass Quiver bereits eine hervorragende Lösung sei. Er sieht allerdings noch viel ungenutztes Potenzial und möchte eine möglichst unkomplizierte All-in-one-Plattform schaffen.Welche konkreten Vorteile diese gegenüber Quiver bieten soll, lässt er bislang offen.










