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Windows 11 26H2 Update: Performance-Boost und niedrigere RAM-Nutzung

Logo zu Windows 11 26H2. Das Update bringt mehrere Leistungsverbesserungen mit sich.
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Logo zu Windows 11 26H2. Das Update bringt mehrere Leistungsverbesserungen mit sich.
Das Windows 11 26H2 Update bringt mehrere bislang wenig beachtete Leistungsverbesserungen, darunter ein Profil für niedrige Latenzen, das alltägliche Aufgaben spürbar beschleunigt. Einige Nutzer berichten zudem von einem geringeren RAM-Verbrauch nach dem Update. Microsoft hat allerdings nicht bestätigt, dass dies auf 26H2 selbst zurückzuführen ist.

Das aktuelle Update auf Windows 11 26H2 wirkt auf dem Papier wie eine kleinere Aktualisierung. Einige Nutzer berichten nach der Installation jedoch von einem deutlich geringeren Arbeitsspeicherverbrauch und kürzeren Reaktionszeiten. Das Update bündelt mehrere Leistungsverbesserungen, die Microsoft nach und nach über monatliche Patches bereitgestellt hat. Dazu gehört das Low Latency Profile, das alltägliche Aktionen in Windows beschleunigen soll.

Die Windows-11-Versionen 24H2, 25H2 und 26H2 basieren auf demselben Wartungszweig. Viele Änderungen von 26H2 sind daher bereits vor der offiziellen Veröffentlichung des Updates verteilt worden. Microsoft bezeichnet 26H2 als Aktivierungspaket, das ausgewählte Funktionen freischaltet und den Supportzeitraum des Betriebssystems neu beginnen lässt.

Zu den auffälligsten Änderungen gehört das Low Latency Profile. Beim Öffnen des Startmenüs, der Suche, der Benachrichtigungszentrale oder einer Anwendung erhöht Windows den Prozessortakt für ein bis drei Sekunden auf nahezu den Maximalwert. Dadurch lässt sich die Aufgabe schnell abschließen, woraufhin die CPU wieder in den Leerlauf wechseln kann. Microsoft nennt dieses Verfahren "race to sleep".

Microsoft hat im Juni mit der Einführung der Funktion für Elemente der Windows-Oberfläche begonnen und sie im August auf den Start von Anwendungen ausgeweitet. Von Windows Latest angeführte Tests haben kürzere Startzeiten unter anderem bei WhatsApp, dem Rechner und der Wetter-App gezeigt. Da Microsoft die Funktionen schrittweise und gezielt freigeschaltet hat, haben nicht alle PCs die Änderungen gleichzeitig erhalten. Mit der breiteren Verfügbarkeit von 26H2 sollen die Optimierungen weitere Systeme erreichen.

Windows 11 benötigt nach dem Update auf 26H2 möglicherweise weniger Arbeitsspeicher

Überraschender sind die Berichte zum RAM-Verbrauch unter 26H2. Laut Windows Latest hat ein drei Jahre alter Laptop mit 16GB Arbeitsspeicher unmittelbar nach einem Neustart unter 26H2 etwa 7GB belegt, während es vor dem Update mehr als 10GB gewesen sind. Ein von der Publikation zitierter Reddit-Nutzer hat nach dem Hochfahren eines PCs mit 48GB RAM einen um rund 2GB geringeren Verbrauch festgestellt. Bei einem anderen Nutzer ist die Belegung auf einem System mit 32GB von 9,1GB unter Windows 11 25H2 auf 7,5GB unter 26H2 gesunken. Auf einem System mit 8GB hat sich Berichten zufolge dagegen nichts verändert. Die Ergebnisse können je nach Hardware und Konfiguration also deutlich unterschiedlich ausfallen.

Bislang ist jedoch nicht bestätigt, dass der geringere Arbeitsspeicherverbrauch auf 26H2 selbst zurückzuführen ist. Autostart-Anwendungen, zwischengespeicherte Daten, Anwendungsversionen und die Verwaltung von Browser-Tabs können die Werte beeinflussen. Microsoft hat zudem keine konkrete Senkung des RAM-Verbrauchs als Bestandteil des Updates angekündigt.

Dennoch könnten die Veränderungen beim RAM-Verbrauch mit umfassenderen Optimierungen zusammenhängen. Microsoft hat bereits erklärt, Windows 11 solle auch unter hoher Last schneller reagieren und weniger Arbeitsspeicher benötigen. Als Bereiche mit Verbesserungsbedarf hat das Unternehmen die Speicherverwaltung, die Speicherkomprimierung, WinUI und WebView2 genannt. Eine bessere Leistung auf Systemen mit 8GB RAM hat dabei laut Microsoft Priorität.

Im Laufe des Jahres hat Windows 11 außerdem Verbesserungen am Datei-Explorer, an der Suche und an WinUI erhalten. Laut Microsoft arbeitet der Datei-Explorer inzwischen schneller und reagiert zügiger, da er durch Optimierungen weniger auf das Vorladen angewiesen ist. Zusammen mit dem Low Latency Profile und weiteren Änderungen könnten diese kleineren Verbesserungen dafür sorgen, dass sich das Betriebssystem schneller anfühlt, ohne dass eine größere neue Funktion hinzukommt.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Windows 11 26H2 Update: Performance-Boost und niedrigere RAM-Nutzung
Autor: Andrew Sozinov,  5.10.2026 (Update:  5.10.2026)