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RAMageddon-Opfer: Xiaomi 18 Ultra war ein irres Leica-Kamera-Flaggschiff bevor es gestoppt wurde

Der Nachfolger des Xiaomi 17 Ultra wäre ein irre Leica-Kamera-Flaggschiff geworden, wenn die Entwicklung nicht gestoppt worden wäre.
ⓘ Xiaobai Reviews, Weibo
Der Nachfolger des Xiaomi 17 Ultra wäre ein irre Leica-Kamera-Flaggschiff geworden, wenn die Entwicklung nicht gestoppt worden wäre.
Die ins Unermessliche steigenden Kosten für Komponenten haben im Smartphone-Bereich eines der wohl ambitioniertesten Projekte getötet, das in wenigen Monaten starten sollte: Das Xiaomi 18 Ultra. Wie ein Leaker jetzt im Detail ausführt, hätte die ultimative Leica-Handy-Kamera beeindruckende Specs geliefert.

Der allseits bekannte Leaker Digital Chat Station hat am heutigen 5. Oktober kurz ein paar beeindruckende Specs zu einem Smartphone veröffentlicht, bevor der Weibo-Post still und leise wieder verschwunden ist. Ähnliches kann man auch über das Projekt sagen, das dahinter steckt, denn es wurde bereits vor längerer Zeit gestoppt. Das Xiaomi 18 Pro Max wird bis auf weiteres also das Top-Modell der Xiaomi 18 Generation bleiben, denn ein Xiaomi 18 Ultra wird es zumindest laut bisheriger Hinweise nicht geben.

Sauteuer aber längst nicht am Teuersten

Laut der früheren Angaben wurde das ultimative Leica-Kamera-Flaggschiff des nächsten Jahres vor allem aus Kostengründen gestoppt. Sieht man sich die geplanten Specs an, kann man erahnen, dass Xiaomis ultimative Leica-Kamera sehr teuer geworden wäre, der genannte China-Preis von knapp 10.000 Yuan (1.325 Euro) für das Einstiegsmodell mit 12/256 GB Speicher ist allerdings nicht exorbitant für das aktuelle Niveau, immerhin kostet das Honor Robot Phone in China genauso viel, das kürzlich gelaunchte Huawei Mate 90 RS mit 16/512GB kostet sogar 13.000 Yuan (1.722 Euro). Wenn man sich die üblichen Leica-Kamera-Preise ansieht, ist dieses Preisniveau ohnehin Schnäppchen-Territorium.

3x 200-MP Kamera wie Oppo Find X10 Pro Max

Laut Leaker steckte in der Xiaomi 18 Ultra Kamera jedenfalls ein neuer 200 Megapixel 1/1.12 Zoll LOFIC-Sensor als Hauptkamera, ein 200 Megapixel 1/1.56 Zoll Ultraweitwinkel sowie eine 200 Megapixel 1/1.28 Zoll große Zoomkamera mit variabler Brennweite, auch hier dank LOFIC-Tech dynamischer (und größer) als jene im Xiaomi 17 Ultra (hier bei Amazon erhältlich). Zusätzlich hat Xiaomi offenbar magnetisch andockbare Linsen und einen Multispektralsensor für natürlichere Farben geplant, auch in punkto Stabilisierung waren offenbar Verbesserungen geplant.

XringO3 statt Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6

Gemeinsam mit ultradünnen Displayrändern und einem Chipsatz, der 5 Millionen Punkte in AnTuTu übertrifft, wäre das Xiaomi 18 Ultra sicherlich eine spannende Option für die wenigen geworden, die das nötige Kleingeld haben. Beim genannten Chip soll es sich übrigens nicht um den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 sondern Xiaomis eigenen Xring O3 handeln, betont Kartikey Singh. Ob er recht hat, werden wir aber wohl nie erfahren. Die Specs lesen sich übrigens abgesehen von der optischen Zoomkamera und den magnetisch andockbaren Linsen wie etwas, das wir im März oder April 2027 durchaus auch in Form des Vivo X500 Ultra oder Oppo Find X10 Ultra bekommen könnten, potentiell aber nur in China.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > RAMageddon-Opfer: Xiaomi 18 Ultra war ein irres Leica-Kamera-Flaggschiff bevor es gestoppt wurde
Autor: Alexander Fagot,  5.10.2026 (Update:  5.10.2026)