Xiaomi 18 Fold im Display-Test: Fast 3.800 Nits, aber eine Schwäche könnte Nutzer abschrecken

Mit dem Xiaomi 18 Fold zeigt der chinesische Hersteller, dass faltbare Smartphones bei der Displayhelligkeit längst keine Kompromisse mehr eingehen müssen. In unserem ausführlichen Test erreicht das faltbare OLED-Panel eine HDR-Spitzenhelligkeit von beeindruckenden 3.759 cd/m². Auch das Außendisplay steht dem mit 3.735 cd/m² kaum nach. Damit bieten beide Bildschirme enorme Helligkeitsreserven für HDR-Inhalte. Bei manueller Regelung fallen die Werte allerdings deutlich niedriger aus: Hier messen wir maximal 621 cd/m² auf dem Innendisplay und 639 cd/m² auf dem Außendisplay. Die hohen Spitzenwerte lassen sich somit nicht uneingeschränkt auf den normalen Betrieb übertragen.
Auch die Farbgenauigkeit kann sich sehen lassen. Im Profil Pro Warm deckt das faltbare Display den sRGB-Farbraum vollständig ab und überzeugt mit geringen Farbabweichungen. Farbtemperatur und Gammaverlauf liegen nahe an den jeweiligen Idealwerten. Zusammen mit der Bildwiederholrate von bis zu 120 Hz ergibt sich eine hochwertige Darstellung. Allerdings offenbart unsere Oszilloskopmessung eine mögliche Schwachstelle. Bei minimaler Helligkeit zeigt das faltbare OLED eine ausgeprägte Helligkeitsmodulation mit einer Frequenz von rund 120 Hz. Zusätzlich lässt sich eine sekundäre Frequenz von 1.315 Hz nachweisen. Die höhere Sekundärfrequenz bedeutet dabei nicht automatisch, dass das Display für empfindliche Nutzer unproblematisch ist. Entscheidend sind auch die Stärke und der Verlauf der niederfrequenten Modulation.
Damit hinterlässt das Xiaomi 18 Fold (hier bei TradingShenzhen kaufen) einen zwiespältigen Eindruck: Während Helligkeit und Farbdarstellung auf hohem Niveau liegen, könnte das Displayflackern für PWM-empfindliche Personen ein entscheidender Nachteil sein.






