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Mercedes bringt Point-to-Point-Fahrassistenz nach Deutschland: 27 Sensoren, 254 TOPS

Mit 27 Sensoren und bis zu 254 TOPS Rechenleistung soll MB.Drive Assist Pro Autofahrer künftig auch im Stadtverkehr unterstützen.
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Mit 27 Sensoren und bis zu 254 TOPS Rechenleistung soll MB.Drive Assist Pro Autofahrer künftig auch im Stadtverkehr unterstützen.
Mercedes-Benz will MB.Drive Assist Pro im ersten Halbjahr 2027 in Deutschland bestellbar machen. Das neue Fahrassistenzsystem kombiniert 27 Sensoren mit einem Hochleistungsrechner, der bis zu 254 TOPS verarbeiten kann. Es soll Autofahrer nicht nur auf der Autobahn, sondern künftig auch beim Spurwechsel, Abbiegen und an Ampeln im Stadtverkehr unterstützen.

Mit MB.Drive Assist Pro erweitert die deutsche Automarke Mercedes-Benz ihre Fahrassistenz auf die gesamte Navigationsroute. Das neue System soll den Autofahrer vom Start bis zum Ziel unterstützen und dabei künftig auch die komplexen Situationen im dichten Stadtverkehr abdecken. Sobald die Zielführung im internen Mercedes-Navigationssystem läuft, lässt sich die Funktion per simplen Tastendruck direkt am Lenkrad aktivieren. Das 2.500 Kilogramm schwere Fahrzeug lenkt den Menschen am Steuer dann völlig fließend von der Autobahn herunter und fädelt die Karosserie selbstständig auf die korrekte Fahrspur ein. Auch komplexe Manöver wie der schnelle Spurwechsel oder das präzise Abbiegen an städtischen Kreuzungen übernimmt die Assistenz. Selbst beim Bremsen oder dem Anfahren an über 15 Ampelanlagen auf dem Arbeitsweg soll die Technik künftig massiv entlasten.

Für die Erfassung der Fahrzeugumgebung nutzt der Stuttgarter Autobauer insgesamt 27 Sensoren. Zu dieser Hardware gehören exakt 10 Kameras, 5 Radarsensoren und 12 Ultraschallsensoren. Ein integrierter Hochleistungsrechner kann die erfassten Daten mit bis zu 254 TOPS verarbeiten. Zur technischen Grundlage gehören das Mercedes-eigene Betriebssystem MB.OS, die Hyperion-Computing- und Sensorarchitektur von Nvidia sowie das Halos-Full-Stack-Sicherheitssystem und die Alpamayo-Stack-Software. Mercedes kombiniert bei dem neuen Assistenzsystem also eigene Software und Fahrzeugtechnik mit Technologien aus dem Nvidia-Umfeld.

Trotz der erweiterten Funktionen bleibt MB.Drive Assist Pro weiterhin ein Fahrassistenzsystem nach dem sogenannten SAE-Level 2. Der Autofahrer muss das Verkehrsgeschehen in der Stadt kontinuierlich überwachen und jederzeit selbst eingreifen können. Das von den Stuttgartern genutzte Hands-on-Lenkkonzept ermöglicht es dem Menschen, jederzeit eigene Lenkimpulse zu geben. Die juristische Verantwortung für das Fahrzeug bleibt ausnahmslos beim Fahrer. Das System ist daher ausdrücklich nicht mit einem autonom fahrenden Auto gleichzusetzen.

Als regulatorischen Rahmen nennt der Autohersteller die UN-Verordnung R171 für Driver Control Assistance Systems (DCAS). Diese Verordnung legt die Anforderungen an entsprechende Fahrerassistenzsysteme fest. Nach Einschätzung des Konzerns könnte dieser harmonisierte Rahmen eine spätere Einführung der Technik in weiteren EU-Märkten erleichtern. Eine tatsächliche Ausweitung auf andere Länder ist bislang jedoch nicht offiziell bestätigt.

Ab Ende 2026 will Mercedes-Benz das System MB.Drive Assist Pro zunächst für ausgewählte Kunden in Stuttgart und München freischalten. Voraussetzung ist ein kompatibles Fahrzeug mit der erforderlichen Hardware an Bord. Die eigentliche Aktivierung der neuen Funktionen erfolgt komplett digital per Over-the-Air-Update (OTA). Im ersten Halbjahr 2027 soll das System in Deutschland dann regulär bestellbar sein. Nach der offiziellen Markteinführung ist für Kunden außerdem ein kostenloser Probemonat vorgesehen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-10 > Mercedes bringt Point-to-Point-Fahrassistenz nach Deutschland: 27 Sensoren, 254 TOPS
Autor: Ronald Matta, 21.10.2026 (Update: 21.10.2026)