Speicher ist nicht erst seit gestern rar und vor allem teuer. Das hat viele PC-Hersteller dazu bewegt Desktop- und Laptopsysteme wieder mit weniger RAM auszurüsten. Im März hatte Microsoft auch deshalb angekündigt Windows 11 (Amazon) auch für PCs mit weniger RAM zu beschleunigen. Denn der Konzern sieht 8 GB RAM weiterhin als ausreichend für viele alltägliche Aufgaben an.
Deshalb haben die Windows-Entwickler in den letzten Monaten an allen Enden und Ecken optimiert. Ein zentraler Ansatz ist eine verbesserte Speicherkomprimierung. Weil Daten im RAM jetzt effektiver komprimiert werden, kann Windows 11 bis zu 2 GB mehr aktive Daten im RAM halten, anstatt sie auf langsamere Laufwerke auszulagern. Anwendungen und Browser-Tabs müssen beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben somit seltener neu geladen werden.
Aber auch die allgemeine Bedienung wurde auf mehr Geschwindigkeit und Effizienz getrimmt. Startmenü, Suche, Einstellungen, Snipping Tool und Datei-Explorer reagieren laut Microsoft um bis zu 20 Prozent schneller. Möglich ist das auch, weil Windows aktuell ausgeführte Prozessor noch stärker priorisiert und im Hintergrund laufende Prozesse etwas mehr reduziert als zuvor.
Zusätzliche Verbesserungen betreffen Microsoft Edge, Teams und Microsoft 365. Beispielsweise öffnen sich neu Edge-Fenster nun bis zu 33 Prozent schneller wenn der Browser bereits im Hintergrund läuft. Auch Teams läuft auf 8-GB-Systemen nun bis zu 20 Prozent schneller. Und bei den einzelnen Microsoft-365-Apps wurde der gemeinsame Speicherbedarf reduziert.
Alle Steigerungsangaben kommen direkt von Microsoft und wurden noch nicht unabhängig überprüft. Die neuen Optimierungen fließen in die Windows-11-Version 26H2, Build 26300.9818 ein. Über Windows Updates lässt sich die neue Version suchen und installieren.





