Als wir das Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 13 (erhältlich bei Amazon) im Dezember 2024 zum ersten Mal getestet haben, waren die Dinge noch einfach: Man konnte im Grunde nur eine Version kaufen, die von uns getestete einem OLED-Bildschirm, Intel Lunar Lake CPU und leichtem Magnesium Gehäuse. Tatsächlich war damals eher der Mangel an Optionen ein Problem, denn es gab keine stromsparenden IPS-Displays und auch kein 5G für die Internetverbindung unterwegs.
Im Laufe des Jahres 2025 änderte sich diese Situation, Lenovo brachte mehr Optionen auf den Markt. Hinzu kamen mehrere Bildschirmoptionen (es gibt jetzt sechs verschiedene Bildschirme), ein schwereres Aluminium-Gehäuse für 5G-Modelle sowie eine ganze Armee neuer Prozessoren: Das Lenovo Datenblatt listet nun insgesamt 15 (!) Prozessoren für diesen kompakte Premium-Business-Laptop auf, darunter die gesamte Palette von Intel Lunar Lake (Core Ultra 200V), Intel Arrow Lake U (Core Ultra 200U) und Intel Arrow Lake H (Core Ultra 200H).
Das ist einfach zu viel, vor allem, wenn einige Optionen überhaupt nicht vorteilhaft sind. Wir haben kürzlich die Version des Lenovo ThinkPad X1 Carbon Gen 13 mit Intel Arrow Lake U getestet und es ist eindeutig eine schlechtere Wahl als Lunar Lake, abgesehen von der seltenen 64 GB-Option, die es exklusiv für Arrow Lake U gibt. Außerdem ist es für Kunden überhaupt nicht klar, welche Gehäusevariante sie bekommen: Während 5G bei den leichten Magnesium-Modellen (rund 980 g) nicht verfügbar ist, kann es vorkommen, dass man die schwerere Aluminium-Variante (rund 1,15 kg) erhält, selbst wenn man sich gegen 5G entscheidet.
Insgesamt sollte Lenovo daran arbeiten, die Optionen zu fokussieren und die Auswahl zu vereinfachen - denn die aktuelle Situation ist einfach nur verwirrend.





