iPad Ultra: Apples faltbarer 20-Zoll-Hybrid aus iPad und MacBook soll auf Eis liegen

Apple hat Berichten zufolge sein ehrgeiziges "iPad Ultra"-Projekt eingestellt, ein Gerät, das einst als faltbarer Hybrid gedacht gewesen ist und den Tablet-Markt neu definieren sollte. Laut dem erfahrenen Leaker Instant Digital rücken John Ternus und Co., an diesen Namen sollte man sich gewöhnen, von einem hochpreisigen iPad-MacBook-Hybrid ab. Als Grund nennt die Quelle die enttäuschende kommerzielle Entwicklung der aktuellen High-End-Modelle des iPad Pro.
Das iPad Pro M4 hat seine ambitionierten Auslieferungsziele offenbar verfehlt, und trotz seiner enormen Leistung und des modernen Tandem-OLED-Displays haben Analysten wie Ross Young Ende 2024 und im Laufe des Jahres 2025 einen deutlichen Nachfragerückgang festgestellt.

Apples eingestelltes iPad Ultra hatte angeblich 20 Zoll OLED-Display
Während der künftige Apple-CEO John Ternus den 20-Zoll-Prototypen positiv bewertet haben soll, haben sich die technischen Herausforderungen als enorm erwiesen.
Interne Berichte beschreiben ein faltbares Gerät mit einem Gewicht von fast 1,6 Kilogramm, womit es schwerer ist als sowohl das 14-Zoll-MacBook Pro als auch das 15-Zoll-MacBook Air. Gleichzeitig soll der theoretische Preis bei umgerechnet deutlich über 3.000 Euro gelegen haben.
Falls das faltbare iPad vertraut klingt, liegt das daran, dass dieses Design stark an das Huawei MateBook Fold erinnert, das ein faltbares 18-Zoll-Display bietet. Das Huawei Pura X Max ist also nicht das einzige faltbare Huawei-Gerät, das Cupertino künftig nachahmen will.
Während Apples Neuausrichtung rund um das "Ultra"-Branding stattfindet und vom faltbaren iPhone Ultra sowie einem MacBook Pro mit Touchscreen-OLED angeführt werden soll, das Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet wird, scheint der Weg des iPad in eine "Ultra"-Klasse durch das ambitionierte Design und die Preisgrenze blockiert zu sein.





