Faltbares iPhone Ultra: Geleakter Dummy bekräftigt Touch ID Comeback

Die jüngsten Dummy-Units des iPhone Ultra/Fold sind im Netz aufgetaucht und scheinen bereits das finale Design des mit Spannung erwarteten iPhone Ultra/Fold sowie der iPhone 18 Pro-Serie zu zeigen. So viel lässt sich sagen: Die Entscheidungen von Apple-Designteam dürften einige Gemüter erhitzen.
Während das iPhone 18 Pro dem iPhone 17 Pro nahezu bis ins Detail gleicht, also kaum für Gesprächsstoff sorgt, erzählt das erste faltbare iPhone eine deutlich spannendere Geschichte. Die Bilder der Dummys bestätigen, was zuvor bereits vermutet worden ist. Apple hat eines der am meisten unterschätzten Probleme von Foldables offenbar "gelöst", und zwar auf seine eigene Art und Weise.
Faltbares iPhone Ultra mit Touch ID
Anders als Konkurrenten wie das frisch vorgestellte Huawei Pura X Max, das erste Foldable im breiten Format auf dem Markt, hat Cupertino die Lautstärketasten beim iPhone Ultra/Fold nicht auf der rechten Seite, sondern an der Oberseite untergebracht. Auf der rechten Seite des Handys ist außerdem ein Power-Button zu sehen, der erwartungsgemäß zugleich als Touch ID dienen dürfte.
Dass die Lautstärketasten nach oben verlegt wurden, mag zunächst unpraktisch wirken, ergibt bei diesem breiten und eher kurzen Formfaktor aber durchaus Sinn, zumindest im Tablet-Modus. Gleichzeitig entsteht dadurch eine neue ergonomische Herausforderung, denn im zusammengefalteten Zustand müssen Nutzer, die das Gerät mit einer Hand bedienen, zum Anpassen der Lautstärke mit dem Zeigefinger nach oben greifen.


Letztlich wirkt es so, als habe Apple ein Problem gelöst, nur um gleich das nächste zu schaffen. Es sei denn, das Unternehmen hat eine clevere Softwarelösung vorgesehen, um die Ergonomie zu verbessern, etwa durch ein Tippen auf die Seite, um den Lautstärkeregler aufzurufen. Oder ist das Element auf der rechten Seite, das wie eine 5G-Antenne aussieht, am Ende doch ein Lautstärke-Button? Die Gestaltung der Aussparung lässt eher an eine Antenne denken, aber sicher ist das nicht.
So oder so hat Tim Cook mit seinem Team ein klares Zeichen gesetzt, indem Apple den Querformat-, beziehungsweise Tablet-Modus über den klassischen iPhone-Modus gestellt hat. Beim iPhone Ultra/Fold hat damit offenbar das "iPad mini"-Erlebnis Priorität. Diesen Kompromiss ist Apple offensichtlich bewusst eingegangen, was nachvollziehbar ist, denn ein 2-in-1-Gerät bringt zwangsläufig gewisse Einschränkungen mit sich.


