iPhone Ultra: Neues Problem könnte September-Launch gefährden

Apples lange erwarteter Einstieg in den Markt der faltbaren Smartphones soll auf einige Probleme gestoßen sein, die wohl mit der Lieferkette zusammenhängen.
Laut einem neuen Exklusivbericht hat das faltbare iPhone der ersten Generation derzeit mit Problemen bei der Ausbeute in der Massenproduktion während der entscheidenden Vormontagephase zu kämpfen. Einer der vertrauenswürdigen Tippgeber behauptet, dass Apples aktuelle Produktionshürden nicht mit der Zuverlässigkeit des Scharniers zusammenhängen, ein Problem, auf das andere Insider hingewiesen haben, sondern mit Komplikationen bei der Oberflächenmontage.
SMT ist der Prozess, bei dem elektrische Komponenten direkt auf der Oberfläche einer Leiterplatte montiert werden. Derzeit soll es bei der Ausbeute in der Vormontage nicht gelingen, Apples strenge Vorgaben zu erreichen.
Neue Berichte machen die Liste der jüngsten Lieferketten-Leaks zum iPhone Ultra/Fold noch komplexer
- Die Scharnierdebatte: Erst vor wenigen Tagen hat der Insider "Instant Digital" berichtet, dass Apples eigens entwickelter Scharniermechanismus bei hochfrequenten Haltbarkeitstests durchgefallen ist. Allerdings soll dieses Problem das Veröffentlichungsfenster voraussichtlich nicht verzögern.
- Zeitdruck: Bereits im April hat DigiTimes berichtet, dass das Projekt 1 bis 2 Monate hinter dem Zeitplan liegt, der Start der Massenproduktion ist weiterhin für Juli geplant.
- Geld, Geld, Geld: "Fixed Focus Digital" hatte zuvor ebenfalls angedeutet, dass laufende Preisverhandlungen zwischen Apple und seinen wichtigsten Montagepartnern Reibung im Produktionszeitplan verursachen.
Verzögert sich Apples faltbares iPhone Ultra?
Trotz einer wachsenden Liste "ungewöhnlicher Produktionsschwierigkeiten", die nahelegen, dass "die Lage nicht optimistisch aussieht", gehen führende Analysten weiterhin davon aus, dass eine Ankündigung im September 2026 möglich ist.
Bloomberg hat zuletzt erneut berichtet, dass das faltbare iPhone weiterhin auf Kurs für eine Vorstellung im September zusammen mit der iPhone 18 Pro Serie liegt. Allerdings ist zu beachten, dass der Zeitplan erst mit dem Hochfahren der Massenproduktion endgültig belastbar wird.
Zum Marktstart soll das faltbare iPhone Gerüchten zufolge mindestens 2.000 Euro kosten. Dafür soll es ein 7,8 Zoll großes Hauptdisplay, ein 5,5 Zoll großes Außendisplay, Apples ersten 2-nm-SoC, den A20 Pro, einen seitlich platzierten Touch-ID-Sensor und eine Dual-Kamera bieten.









