rekordbox und Bitwig machen DJ-Musikbibliotheken zu kreativen Spielwiesen

Für viele DJs besteht der nächste Schritt nach dem Beherrschen der Decks darin, etwas Eigenes zu schaffen. Der neue AlphaTheta-Studio Plan soll diesen Übergang erleichtern, indem er rekordbox mit Bitwig Studio Essentials verbindet und eine bestehende Musiksammlung zum Ausgangspunkt für Edits, Remixe und eigene Produktionen macht.
Das Interessante daran ist nicht einfach nur eine weitere Anwendung zur Musikproduktion. Bitwig Studio 6.1.4 kann rekordbox-Bibliotheken einlesen, einschließlich BPM, Tonart, Hot Cues und Informationen zur Track-Struktur. Ein Song kann als Projekt geöffnet werden, wobei Tempo und Tonart bereits angepasst sind, während vertraute Cue-Punkte zu Markern für das Umgestalten von Abschnitten werden. Das eröffnet praktische Möglichkeiten.
Ein DJ könnte ein zu langes Intro kürzen, eine neue Percussion-Section aufbauen, eine Synthesizer-Phrase hinzufügen oder einen Track um die Momente herum neu arrangieren, die auf der Tanzfläche am besten funktionieren. Bitwig Studio Essentials bietet 40 Instrumente und Effekte sowie 10 Modulatoren für experimentierfreudigere Ansätze.
Das eröffnet praktische Möglichkeiten. Ein DJ könnte ein zu langes Intro kürzen, eine neue Percussion-Section aufbauen, eine Synthesizer-Phrase hinzufügen oder einen Track um die Momente herum neu arrangieren, die auf der Tanzfläche am besten funktionieren. Bitwig Studio Essentials bietet 40 Instrumente und Effekte sowie 10 Modulatoren für experimentierfreudige Nutzer.
Eine Stem-Separation, die es Nutzern ermöglichen wird, Gesang, Drums, Bass und andere Elemente zu isolieren, ist ebenfalls für ein zukünftiges Update geplant. Über die Integration ist sie derzeit noch nicht verfügbar.
Der Studio Plan kostet in den USA 7 $ pro Monat oder 72 $ pro Jahr, inklusive einer 30-tägigen kostenlosen Testphase. In Europa beträgt der Preis 7 € pro Monat oder 72 € pro Jahr. Das Abonnement ist unabhängig von den bestehenden DJ-Software-Plänen von rekordbox.
Der eigentliche Reiz liegt in der kreativen Freiheit. Anstatt eine Musikbibliothek als Ansammlung fertiger Songs zu betrachten, können DJs beginnen, sie als Material für etwas völlig Neues zu sehen. Man sollte lediglich bedenken, dass das Remixen von urheberrechtlich geschützter Musik nicht automatisch die Erlaubnis erteilt, diese auch zu verbreiten.






