Notebookcheck

Test Dell Latitude E6400 Notebook

Mobile Office.

Sicherheit, Mobilität und Verlässlichkeit. Das sind die drei Säulen auf denen das Dell Latitude E6400 aufbaut. Auch wenn für das E6400 mit einer Quadro NVS 160M Grafikkarte eine durchaus leistungsfähige Grafiklösung verfügbar wäre, konzentriert sich das Notebook auf diese Kernkompetenzen, um auch einen niedrigen Einstiegspreis bieten zu können. Wie sich das Dell Latitude E6400 in genau diesen Punkten schlägt, lesen Sie im folgenden Test.

Dell Latitude E6400

Nach dem 15.4 Zoll Kollegen Dell Latitude E6500, steht nun auch das etwas kompaktere Latitude E6400 mit 14“ Display bei uns auf dem Prüfstand. Bereits allein durch seinen Formfaktor findet das Notebook vor allem unter mobilen Anwendern und reisenden Geschäftsleuten viele Interessenten. Abgesehen von der Grafikleistung steht das E6400 dem größeren E6500 auch kaum um etwas nach.
Die Latitude Palette bietet aber auch noch weitere Modelle, die insbesondere in Richtung Mobilität getrimmt sind. Etwa das Latitude E4300 mit 13.3“ Display und letztlich das E4200 mit 12.1 Zoll Panel. Beide Modelle weisen aufgrund ihrer Abmessungen und ihres Gewichtes einen nochmals erhöhten Mobilitätsfaktor auf. Bei den gebotenen Leistungsreserven machen sich dann aber auch erste Abstriche bemerkbar.

Erst vor kurzem durften wir uns das Dell Precision M2400 genauer ansehen. Dabei handelt es sich um den leistungsstarken Bruder des E6400, der zwar nahezu dasselbe Gehäuse zeigt, hinsichtlich Hardware aber eher in Richtung Performance ausgestattet ist.
Markanter Unterschied zwischen den beiden Familien ist die Gestaltung des Displaydeckels, der im Falle des Precision eine silberfarbene Wellenstruktur zeigt, während dieser bei den Latitudes in Form eines glatten, leicht strukturierten, schwarzen Metalldeckels ausgeführt ist.

Im Grunde zeigt auch der Latitude Deckel eine vergleichbar gute Stabilität wie bei den Precision Modellen, dennoch ist uns bei unserem Testsample aufgefallen, dass dieses im rechten Randbereich als auch im linken unteren Displayquadranten bereits beim Ändern des Öffnungswinkels deutliche Bildveränderungen zeigte. Davon abgesehen steckte der Metall-Displaydeckel allerdings auch höhere punktuelle Druckbelastungen ohne weiteres weg.

Die Baseunit selbst bietet an sich eine gute Stabilität, gibt aber allerdings punktuell geringfügig nach, was jedoch für die Verwendung des Notebooks kein Problem darstellt. Überrascht waren wir, dass der große Wartungsdeckel an der Unterseite des Gehäuses nicht absolut fest im Gehäuse saß sondern teils sogar etwas klapperte. Nach dem Entfernen des Deckels, wozu nur eine einzige Schraube gelöst werden musste, stellte sich allerdings heraus, dass offensichtlich ein Haken des grundsätzlich überaus robusten Metalldeckels abgebrochen war. Dies dürfte im Laufe vorangegangener Tests unseres Pressesamples passiert sein, und konnte bei allen anderen bisher getesteten konstruktionsgleichen Latitude und Precision Notebooks nicht beobachtet werden.

Hier bietet das Dell E6400 die identischen Optionen wie das Precision M2400. Neben 3 USB 2.0 Anschlüssen zählen dazu auch ein digitaler Displayport und ein analoger Monitoranschluss, Firewire und ein eSATA Port zum Anschluss einer externen Festplatte. Die Positionierung der einzelnen Ports ist dabei wie schon beim Dell E6400 als durchaus benutzerfreundlich zu beschreiben, liegen doch die einzelnen Anschlüsse an den Seitenkanten im hinteren Bereich, und beeinträchtigen so selbst bei voller Belegung kaum die Arbeitsbereiche links und rechts neben dem Notebook.

Mit dabei ist auch der fix integrierte Smartcard Reader, der den PC-Card Slot im Latitude E6500 ablöst. Für diverse Erweiterungen bleibt im E6400 damit lediglich der nach wie vor angebotenen ExpressCard Schacht.

Vorderseite: SD-Cardreader
Vorderseite: SD-Cardreader
Linke Seite: Kensington Lock, VGA-Out, 2x USB 2.0 / eSATA, SmartCard
Linke Seite: Kensington Lock, VGA-Out, 2x USB 2.0 / eSATA, SmartCard
Rückseite: (Modem), LAN, Display Port, Netzanschluss
Rückseite:  (Modem), LAN, Display Port, Netzanschluss
Rechte Seite: ExpressCard, Firewire, DVD Laufwerk, Audio Ports, 2x USB 2.0
Rechte Seite: ExpressCard, Firewire, DVD Laufwerk, Audio Ports, 2x USB 2.0

Keine Unterschiede findet man auch hinsichtlich der angebotenen Kommunikationsmodulen zwischen dem Latitude E6400 und dem Precision M2400. Gebotenen wird auch hier eine Gigabit LAN Verbindung von Intel sowie WLAN Standard-n wahlweise von Intel (Intel 5100 bzw. 5300) oder aber hauseigene Module von Dell.
Abgerundet wird das Angebot durch optional verfügbares Bluetooth 2.1, mobiles Breitband in Form eines HSDPA/HSUPA Moduls sowie einem optionalen herkömmlichen 56K Modem (V.924).

Sowohl der Smartcard Reader als auch der bei unserem Testsample integrierte Fingerprint Reader dienen der Sicherheit ihrer Daten am Notebook. Dank des integrierten TPM-Chips lässt sich diese nochmals erhöhen, womit das Dell E6400 als Business Notebook über alle wichtigen Sicherheitseinrichtungen verfügt.

In diesem Zusammenhang ist auch die Garantiegewährung zu erwähnen. Dell bietet ab Werk für seine Latitude Modelle 3 Jahre Basisgewährleistung mit Vor-Ort Service am nächsten Arbeitstag. Optional kann dieses Paket auch auf 4 Jahre  ProSupport verlängert werden, immerhin um ein Jahr kürzer als dies bei der Precision Serie möglich ist.

Docking Station
Docking Station
Docking Station
Dell Latitude E6400 Docking Station

Optisch und technisch keine Unterschiede zum Precision M2400 zeigt die eingesetzte Tastatureinheit im Dell Latitude E6400. Allerdings war in unserem Testexemplar des E6400 eine Tastatur mit integrierter Beleuchtung verbaut. Diese kann vor allem bei der Verwendung bei nicht optimalen Lichtverhältnissen, etwa im Flugzeug oder aber in abgedunkelten Räumen bei Vorträgen, gute Dienste erweisen.

Die Tastenanordnung konnte im Test durchwegs überzeugen und es bedurfte keiner übermäßigen Eingewöhnungszeit um auch auf dem neuen Gerät rasch und durchwegs fehlerfrei längere Texte einzugeben.
Das Tippgefühl ist am ehesten als etwas ruckelig aufgrund des deutlichen Druckpunktes zu beschreiben. Auffällig war auch eine leichte mögliche Durchbiegung der gesamten Tasteneinheit unter Druck. Negative Auswirkungen auf das Tippgefühl konnten in diesem Zusammenhang allerdings nicht festgestellt werden.

Auch die Touchpad/Trackpoint Kombination lies sich durchwegs überaus angenehm bedienen. Während das Touchpad und der Trackpoint mit ihrem Ansprechverhalten durchaus überzeugen konnten, wären bei den jeweils zugehörigen Tasten eventuell kleine Verbesserungen möglich. So kann es etwa bei den Touchpadtasten bei der Bedienung mit nur einer Hand eventuell zu Beeinträchtigungen durch das umliegende Gehäuse kommen bzw. empfanden wir die Trackpointtasten bei unserem Testsample als etwas zu schwergängig. Dies mag jedoch auch ein subjektiv stark unterschiedlicher Eindruck sein.

Touchpad/Trackpoint
Dell Latitude E6400 Touchpad
Tastatur
Dell Latitude E6400 Tastatur

Ähnlich dem Precision M2400 stehen auch beim Dell Latitude E6400 zwei verschiedene Displayvarianten zur Auswahl. Einerseits ein 1280x800 Pixel auflösendes WXGA Display mit üblicher CCFL-Kaltkathoden Technologie oder aber auch ein aufpreispflichtiges (85.- Euro) aber höher auflösendes WXGA+ Panel mit 1440x900 Pixel. Abgesehen von der besseren Übersicht und der größeren Arbeitsfläche aufgrund der feineren Auflösung, kommt man außerdem bei diesem Display noch in den Genuss der LED-Hintergrundbeleuchtung, die eine besonders hohe Helligkeit zur Verfügung stellt.

Unser Testsample verfügte in diesem Punkt über das vermutlich interessantere (auch hinsichtlich Preis/Leistung) WXGA+ Display mit LED Beleuchtung. Der Verdacht dass bei den Latitudes und Precision Modellen selben Formates die gleichen Panels verbaut werden, wurde durch unsere Messungen bestätigt.
Maximal lieferte das Latitude E6400 mit WXGA+ LED Panel eine Helligkeit von 297 cd/m² im zentralen Displaybereich. Auch die Ausleuchtung von rund 85.9% entspricht praktisch jener des im Dell Precision M2400 eingesetzten Displays.

263
cd/m²
270
cd/m²
255
cd/m²
269
cd/m²
297
cd/m²
266
cd/m²
282
cd/m²
294
cd/m²
263
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 297 cd/m²
Durchschnitt: 273.2 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Schwarzwert: 2.18 cd/m²
Kontrast: 136:1

Wenig überraschend war demzufolge auch das nur mäßige Abschneiden hinsichtlich des maximal gebotenen Kontrasts. Das im Dell E6400 eingesetzte Display erreichte bei der Messung der minimalen Helligkeit einen Wert von 2.18 cd/m². In Verbindung mit der maximalen Helligkeit von knapp 300 cd/m² stellt das Notebook damit einen maximalen Kontrast von nur 136:1 zur Verfügung.

Dell Latitude E6400 Outdoor
Dell Latitude E6400 Outdoor

Für den Außeneinsatz ist dies eher wenig relevant. Hier zählen vor allem Displayhelligkeit sowie ein spiegelfreies Display. Beide Vorraussetzungen werden vom Dell Latitude E6400 erfüllt, was dem Laptop letztlich auch eine sehr gute Outdoortauglichkeit beschert.

Blickwinkel Latitude E6400
Blickwinkel Latitude E6400

Die gebotenen stabilen Blickwinkel des WXGA+ LED Panels sind als ausreichend zu beschreiben. Während sich das Display im horizontalen Bereich nahezu großzügig gibt, treten im vertikalen Bereich bereits relativ bald nach dem Abweichen vom idealen, lotrechten Blickwinkel erste Veränderungen auf, die speziell im mobilen Betrieb oftmals ein Nachjustieren des Neigungswinkels fordern.

Zwar kann auch das Latitude E6400 dank zahlreicher Upgrademöglichkeiten bei Bedarf mit ordentlicher Power ausgestattet werden, die primären Qualitäten des Notebooks liegen aber in anderen Bereichen. Da das E6400 bei gemäßigter Ausstattung hinsichtlich CPU und GPU auch preislich interessant bleibt, wird die vorliegende Konfiguration unseres Testsamples vermutlich auch für viele Office User von Interesse sein.

Unser Testsample war demzufolge mit einer Intel Core 2 Duo P8400 CPU mit 2.26 GHz ausgestattet. Hier handelt es sich um den kleinsten verfügbaren Prozessor für das Dell E6400. Alternativ können aus der aktuellen Intel Centrino 2 Produktpalette auch leistungsfähigere Chips geordert werden, wobei der T9600 CPU mit 2.8 GHz und 6MB L2-Cache die Top-Konfiguration markiert. Allein hier kommt jedoch ein Aufpreis von aktuellen 330.- Euro zusätzlich zur kleinsten CPU zum Tragen. Weitere Informationen zur aktuellen Intel Centrino 2 Palette finden Sie in diesem Bericht.

Hinsichtlich Grafik werden zwei verschiedene Ausstattungsvarianten für das Dell Latitude E6400 angeboten. Einerseits mit integrierter Intel GMA 4500M HD Grafik und andererseits mit eigenständiger Quadro NVS 160M Grafikkarte von nVIDIA.
Während der integrierte Grafikchip von Intel in erster Linie Basisanwendungen wie Office, Internet und die Wiedergabe von DVDs unterstützt, und dafür auch ohne Bedenken ausreichend Leistung bietet, eignet sich die Quadro NVS 160M Grafikkarte auch für einen erweiterten Einsatz im Visualisierungs- und 3D-Grafikbereich. All zuviel sollte man sich leistungstechnisch aber auch hier nicht erwarten, bei gelegentlichem 3D-Einsatz ist die Quadro NVS Grafik dem integrierten Intel Chip aber deutlich überlegen.

Bereits nach einigen Benchmarks fiel ein nur mäßiges Abschneiden des Notebooks bei CPU-lastigen Tests auf. Verantwortlich dafür dürfte ein Prozess des Grafiktreibers gewesen sein, der die CPU konstant mit rund 50% belastete. Mit dem manuellen Beenden des verantwortlichen Prozesses konnten auch die Benchmarkergebnisse wesentlich verbessert werden. Im Laufe der folgenden Tests konnte dieses Phänomen allerdings nicht mehr beobachtet werden.

So konnte das Dell Latitude E6400 etwa im PC Mark 2005 Benchmarktest mit 5125 Punkten ein durchaus gutes Ergebnis einfahren. Im Vergleich mit anderen, wenn auch teils deutlich leistungsfähiger ausgestatteten Business Notebooks, reiht sich das Latitude E6400 im Mittelfeld ein.

PC Mark 2005
PC Mark 2005

Im 3D Mark 2006 Benchmarkvergleich zeigt sich deutlich die Ausrichtung des Latitude E6400 Notebooks in der getesteten Ausstattung mit integrierter Grafik als Office Notebook. Bereits mit Einstiegs-Grafiklösungen ausgestattete vergleichbare Geräte liefern deutlich bessere Ergebnisse. Mit der alternativen Quadro NVS 160M Grafikkarte kann aber auch das Latitude E6400 hinsichtlich Performance in die Regionen des Precision M2400 vorstoßen.

3D Mark 2006
3D Mark 2006

Ein überdurchschnittlich gutes Ergebnis erreichte das Dell Latitude 6400 im Cinebench R10 Benchmarktest in den Rendering Durchläufen. Hier positioniert sich das Dell E6400 in etwa auf einer Höhe wie das Dell Precision M2400 mit an sich leistungsstärkerer T9400 CPU. Einzig im OpenGL Shading Test kann das E6400 mit integrierter Grafik wenig überraschend nicht an die Ergebnisse von Geräten mit eigenständiger Grafik anschließen.

Cinebench R10
Cinebench R10

Dies bestätigt abermals die Klassifizierung des E6400 Notebooks als Office Notebook für Standard Anwendungen. Für diese bietet das Bussines-Book auch ausreichend Leistungsreserven wobei der Benutzer darüber hinaus außerdem von geringen Emissionen und einer guten Akkulaufzeit profitiert.

In Punkto Arbeitsspeicher verfügte unser Testsample über insgesamt 2 Gigabyte RAM. Aufgeteilt auf zwei Module zu je 1024MB kamen Speicherchips vom Typ DDR2 PC2-6400 mit 800 MHz zum Einsatz. Als maximalen Speicherausbau gibt Dell aktuell 4096 MB an obwohl die dem E6400 zugrunde liegende Montevina Plattform von Intel mit bis zu 8GB Arbeitsspeicher (auch DDR3) ausgestattet werden könnte.

Hinsichtlich Festplatte kam in unserem Testgerät ein Datenträger aus dem Hause Hitachi zum Einsatz. Die Harddisk mit einer Geschwindigkeit von 7200 U/min und einer Bruttokapazität von 160GB lieferte im HDTune Test durchschnittliche Ergebnisse. Alternativ zur verbauten 160GB Platte sind natürlich auch eine Reihe von anderen Modellen verfügbar.

Systeminfo CPU
Systeminfo CPU
Systeminfo Chipset
Systeminfo Ram
Systeminfo Ram
Systeminfo GPU
Systeminfo GPU
Systeminfo HDD
Systeminformationen Dell Latitude E6400
3D Mark
3DMark 2001SE6100 Punkte
3DMark 032630 Punkte
3DMark 051427 Punkte
3DMark 06
 1280x768
945 Punkte
Hilfe
PC Mark
PCMark 055125 Punkte
PCMark Vantage3420 Punkte
Hilfe
Cinebench R10
 EinstellungenWert
 Rendering Single 32Bit2791 Points
 Rendering Multiple CPUs 32Bit5259 Points
 Shading 32Bit1185 Points
160 GB - 7200 rpm
Minimale Transferrate: 28.4 MB/s
Maximale Transferrate: 58.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 46.8 MB/s
Zugriffszeit: 15 ms
Burst-Rate: 76.4 MB/s
CPU Benutzung: 7 %

Lautstärke

Im Idle Betrieb war ein konstant laufender Lüfter mit einer geringen Lautstärke von rund 33.5 dB(A) zu verzeichnen. Auch subjektiv bleibt das Notebook sehr leise. Unter Belastung dreht der Lüfter rasch auf seine maximale Drehzahl hoch und erreicht dabei einen Lärmpegel von rund 44.6 dB(A). In diesem Zustand kann das Dell Latitude E6400 als mitunter bereits durchaus laut beschrieben werden. Im regulären Betrieb sollte dieser Zustand allerdings nur überaus selten eintreten.

Lautstärkediagramm

Idle 33.5 / 33.5 / dB(A)
HDD 34.1 dB(A)
DVD 37.3 / dB(A)
Last 44.6 / 44.6 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Selbst nach längerer Zeit gezielter Auslastung des Systems blieben die Oberflächen des Gehäuses angenehm temperiert. So reichte die maximal gemessene Temperatur an der Oberseite des Notebooks nicht über 32.2 °C hinaus und auch die Unterseite blieb mit maximal 34.9 °C stets im grünen Bereich.

Max. Last
 30.1 °C31.4 °C29.6 °C 
 30.6 °C32.1 °C30.9 °C 
 31.7 °C32.2 °C30.7 °C 
Maximal: 32.2 °C
Durchschnitt: 31 °C
33.5 °C34.9 °C34.4 °C
33.8 °C34.5 °C32.7 °C
33.9 °C34.4 °C32.9 °C
Maximal: 34.9 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
Raumtemperatur 21.5 °C

Lautsprecher

Die Integrierten Lautsprecher entsprechen ebenso jenen im Precision M2400, zumindest was ihren Klang betrifft. Dieser kann als dünn und basslos, aber sauber beschrieben werden. Für anspruchslose Musikwiedergabe sind die integrierten Speaker durchwegs zu gebrauchen. Besseren Sound kann der angebotene Kopfhöreranschluss liefern, sofern man ein entsprechend hochqualitatives Headset anschließt.

Readers Test
Maximale Akkulaufzeit (BatteryEater Readers Test)
Classic Test
Minimale Laufzeit (BatteryEater Classic Test)

Um die Stromversorgung im Latitude E6400 kümmert sich wahlweise ein 4-, 6- oder ein 9-Zellen Lithium-Ionen Akku. Unser Testsample verfügte in dieser Hinsicht über einen 6-Zellen Akku mit einer Kapazität von 56 Wh. Für besonders hohe Anforderungen in Punkto Mobilität kann das Latitude E6400 auch mit einem externen Hochleistungsakku ausgestattet werden, der über den Docking Port an der Unterseite der Baseunit an das Notebook angeschlossen wird. Der Akku hebt den gesamten Laptop um rund 1.5 Zentimeter an, was sich etwas negativ auf die Ergonomie des E6400 auswirkt.

Einigermaßen mobil ist man mit dem Latitude E6400 bereits mit dem 6-Zellen Akku, der in den meisten Konfigurationen ohne Aufpreis erhältlich ist. Hiermit konnten wir im BatteryEater Readers Test (min. Displayhelligkeit, Energiesparprofil, WLAN deaktiviert) eine überaus gute maximal mögliche Akkulaufzeit von 362 Minuten ermitteln.
Unter Last (Batteryeater Classic Test, max. Displayhelligkeit, Höchstleistung, WLAN ein) schrumpft dieser Wert, stellvertretend für die minimal zu erwartende Akkulaufzeit, auf 100 Minuten zusammen.

Im praktischen Laufzeittest bei DVD Wiedergabe (Profil Ausgeglichen, max. Helligkeit, WLAN deaktiviert) kann das Latitude E6400 in der getesteten Ausstattung rund 170 Minuten erreichen.
Im WLAN Betrieb bei angepasster Helligkeit (Stufe 13/15) und aktiviertem Energiesparprofil bietet das Notebook eine Laufzeit von respektablen 265 Minuten.

Externer Hochleistungsakku
Externer Hochleistungsakku
Externer Hochleistungsakku
Externer Hochleistungsakku

Bei maximaler Akkusausstattung mit 9-Zellen Hauptakku und dem externen Hochleistungs-Zusatzakku mit einer Kapazität von 84Wh sollte sich bei gemäßigten Leistungsanforderungen auch ein gesamter Arbeitstag überbrücken lassen.

Stromverbrauch

Idle 10.5 / 15.6 / 20.1 Watt
Last 38.1 / 41.1 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 02min
Surfen über WLAN
4h 25min
DVD
2h 50min
Last (volle Helligkeit)
1h 40min

Das Dell Latitude E6400 präsentierte sich im Test als überaus kompaktes und mobiles Office Notebook, das vor allem durch seine Outdoortauglichkeit punkten konnte. Das stabile Magnesium-Chassis kann im mobilen Einsatz ebenso seine Stärken ausspielen.
Als besonders hilfreich in dieser Hinsicht stellen sich auch die angebotenen Kommunikationsmodule dar. Mit WLAN und UMTS Breitband Internet ist man stets online und kann seiner Arbeit auch ortsunabhängig nachgehen.

Man das Office Notebook aber nicht allzu sehr fordern, da schon die Hardwareausstattung mit integrierter Grafik und Intel Centrino 2 Einstiegs-CPU eher auf Office Basics wie Mail, Internet, Office usw. ausgelegt ist. Alternativ lässt sich das Notebook bei Bedarf auch mit stärkeren CPUs und einer nVidia NVS 160M Grafikkarte bestücken, mit der das Gerät dann auch für Visualisierungsanwendungen verwendet werden kann. Für den professionellen CAD Einsatz ist dennoch das Precision M2400 prädestiniert, das durch eine Reihe von CAD Software Hersteller geprüft und für deren Anwendungen zertifiziert ist.

In der getesteten Ausstattung kommt das Latitude E6400 vor allem für überaus mobile Office Anwender in Frage, die auf eine umfangreiche Kommunikationsausstattung angewiesen sind und auch einen unproblematischen Außeneinsatz von ihrem Arbeitsgerät einfordern - Dank der optionalen Akkulösungen auch bis zu einen ganzen Arbeitstag lang.
Aufgrund des vertretbaren Preises und der Garantiedauer von mindestens 3 Jahren kommt das Notebook sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden in Frage.

Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400 Office Notebook
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Im Test: Dell Latitude E6400
Dell Latitude E6400

Datenblatt

Dell Latitude E6400

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel GM45
:: Speicher
2048 MB, PC2-6400
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
14.1 Zoll 16:10, 1440x900 Pixel, WXGA+ LED TFT, spiegelnd: nein
:: Festplatte
160 GB - 7200 rpm, 160 GB 7200 U/Min Hitachi HTS722016K9A300
:: Soundkarte
Intel IDT 92HD71B7 HD Audio (ICH9)
:: Anschlüsse
1 Express Card 54mm, 3 USB 2.0, 1 VGA, 1 DisplayPort, optional Modem, 1 Kensington Lock, 1 eSata, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: 5in1,
:: Netzwerkverbindungen
Intel(R) 82567LM Gigabit Network Connection (10/100/1000MBit), Dell Wireless 1510 Wireless-N WLAN (g n ), 2.1 Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
PLDS DVD+-RW DU-8A2S
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31 x 238 x 335
:: Gewicht
2.32 kg Netzteil: 0.38 kg
:: Akku
56 Wh Lithium-Ion, 11.1V 6-cell
:: Preis
1000 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows Vista Business 64 Bit
:: Sonstiges
36 Monate Garantie

 

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Optisch ist das Dell Latitude E6400 praktisch nicht von seinem Workstation Kollegen Precision M2400 zu unterscheiden.
Optisch ist das Dell Latitude E6400 praktisch nicht von seinem Workstation Kollegen Precision M2400 zu unterscheiden.
Das Tippgefühl ist als eher ruckelig zu beschreiben wobei auch eine geringe Durchbiegung der Tastatur unter Druck beobachtet werden konnte.
Das Tippgefühl ist als eher ruckelig zu beschreiben wobei auch eine geringe Durchbiegung der Tastatur unter Druck beobachtet werden konnte.
Auch beim Dell Latitude E6400 werden zwei Displayvarianten angeboten.
Auch beim Dell Latitude E6400 werden zwei Displayvarianten angeboten.
Dabei kann vor allem das WXGA+ Panel mit 1440x900 Pixel und LED Beleuchtung dank seiner Outdoortauglichkeit überzeugen.
Dabei kann vor allem das WXGA+ Panel mit 1440x900 Pixel und LED Beleuchtung dank seiner Outdoortauglichkeit überzeugen.
Im Latitude E6400 kommen CPUs aus dem Hause Intel sowie wahlweise eine integrierte Grafik oder aber eine Quadro NVS 160M von nVidia zum Einsatz.
Im Latitude E6400 kommen CPUs aus dem Hause Intel sowie wahlweise eine integrierte Grafik oder aber eine Quadro NVS 160M von nVidia zum Einsatz.
Damit lässt sich das Notebook entweder als reines Office Gerät konfigurieren,...
Damit lässt sich das Notebook entweder als reines Office Gerät konfigurieren,...
...oder aber bei Ausstattung mit leistungsfähiger CPU und nVidia Grafik auch für CAD und Visualisierungsanwendungen verwenden.
...oder aber bei Ausstattung mit leistungsfähiger CPU und nVidia Grafik auch für CAD und Visualisierungsanwendungen verwenden.
Wie schon das Precision bleibt auch das Latitude im Office Betrieb angenehm leise.
Wie schon das Precision bleibt auch das Latitude im Office Betrieb angenehm leise.
Auch die Oberflächentemperaturen bleiben stets im grünen Bereich, selbst unter Last.
Auch die Oberflächentemperaturen bleiben stets im grünen Bereich, selbst unter Last.
Die integrierten Speaker liefern etwas dünnen Sound, eignen sich dennoch für anspruchslosen Musikgenuss.
Die integrierten Speaker liefern etwas dünnen Sound, eignen sich dennoch für anspruchslosen Musikgenuss.
Das Layout ist als durchaus benutzerfreundlich zu bezeichnen und erfordert kaum eine Einarbeitungsphase.
Das Layout ist als durchaus benutzerfreundlich zu bezeichnen und erfordert kaum eine Einarbeitungsphase.
Die verbaute Tastatur entspricht ebenso jener Einheit wie sie auch im Precision M2400 zur Anwendung kommt.
Die verbaute Tastatur entspricht ebenso jener Einheit wie sie auch im Precision M2400 zur Anwendung kommt.
Kein Wunder, bauen doch beide Notebooks von Dell auf dem selben Gehäuse auf.
Kein Wunder, bauen doch beide Notebooks von Dell auf dem selben Gehäuse auf.
Lediglich aufgrund des Displaydeckels, der bei der Latitude Serie als schwarzer ebener Metalldeckel ausgeführt ist sind die beiden 14-Zöller zu unterscheiden.
Lediglich aufgrund des Displaydeckels, der bei der Latitude Serie als schwarzer ebener Metalldeckel ausgeführt ist sind die beiden 14-Zöller zu unterscheiden.
Keine Abweichungen gibt es daher wenig überraschend auch bei den gebotenen Schnittstellen.
Keine Abweichungen gibt es daher wenig überraschend auch bei den gebotenen Schnittstellen.
Mit einem digitalen Display Port, einer eSATA Schnittstelle sowie 3 USB Ports bietet das Gerät nahezu die Ausstattung von 15.4 Zoll Kollegen.
Mit einem digitalen Display Port, einer eSATA Schnittstelle sowie 3 USB Ports bietet das Gerät nahezu die Ausstattung von 15.4 Zoll Kollegen.
Unumgänglich ist bei einem mobilen Business Notebook natürlich eine Docking-Schnittstelle.
Unumgänglich ist bei einem mobilen Business Notebook natürlich eine Docking-Schnittstelle.
Dank modularem Multibay Laufwerksschacht kann das E6400 auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden.
Dank modularem Multibay Laufwerksschacht kann das E6400 auf individuelle Bedürfnisse abgestimmt werden.
Für eine besondere Aufwertung in Punkto Mobilität sorgt das integrierte UMTS-Breitbandmodem.
Für eine besondere Aufwertung in Punkto Mobilität sorgt das integrierte UMTS-Breitbandmodem.
In Verbindung mit einem entsprechenden Vertrag kann nahezu unbegrenzt eine Verbindung zum Internet hergestellt werden.
In Verbindung mit einem entsprechenden Vertrag kann nahezu unbegrenzt eine Verbindung zum Internet hergestellt werden.
Das Latitude E6400 verfügt außerdem über umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Fingerprint Scanner, SmartCard Reader und TPM Chip.
Das Latitude E6400 verfügt außerdem über umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Fingerprint Scanner, SmartCard Reader und TPM Chip.
Dank verfügbarem 9-Zellen Hauptakku und externem Hochleistungsakku schafft das Latitude E6400 auch einen gesamten Arbeitstag ohne externe Stromversorgung zu überbrücken.
Dank verfügbarem 9-Zellen Hauptakku und externem Hochleistungsakku schafft das Latitude E6400 auch einen gesamten Arbeitstag ohne externe Stromversorgung zu überbrücken.

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Contra

-Teils gewöhnungsbedürftige Touchpadtasten
-Mäßiger Kontrast und Blickwinkelstabilität des Displays

Bewertung

Dell Latitude E6400
01.09.2008
J. Simon Leitner

Gehäuse
88%
Tastatur
88%
Pointing Device
86%
Konnektivität
88%
Gewicht
84%
Akkulaufzeit
90%
Display
86%
Leistung Spiele
62%
Leistung Anwendungen
86%
Temperatur
89%
Lautstärke
82%
Auf- / Abwertung
88%
Durchschnitt
85%
87%
Office *
gewichteter Durchschnitt

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Autor: J. Simon Leitner (Update: 11.02.2014)