Notebookcheck

Test Sony Vaio VPC CW2S1E/L Notebook

von: Felix Sold 23.03.2010

Core i3-Entertainer.

Mit dem Vaio VPC-CW2S1E/L bringt Sony ein neues 14-Zoll-Multimedia Notebook im 16:9 Format mit Intel Core i3 oder i5-Prozessoren und Nvidia GeForce GT 330M Grafik. Wie sich das neue Gerät der CW-Serie von Sony im Detail schlägt, lesen Sie in diesem Testbericht.

Sony Vaio VPC-CW2S1E/L Subnotebook

Der Endverbraucher hat die Qual der Wahl. Sony bietet die Geräte der CW-Serie in sieben unterschiedlichen Farben (Schwarz, Weiß, Blau, Rot, Rosa, Gelb, Licht Blau) an. Die neuen Geräte sind mit aktuellen Intel Prozessoren und Nvidia GeForce Grafik ausgestattet. Der Direktvertrieb von Sony im „Sony Style! Online-Store“ ermöglicht eine komfortable Konfiguration des Sony Vaio CW. Zwei der sieben Farbvarianten sind nur über den eigenen Direktvertrieb erhältlich.

Nur einige Informationen zu unserem Testgerät (VPC-CW2S1E/L) vorweg: Im Inneren arbeitet ein Intel Core i3-330M Prozessor mit einer Taktfrequenz von 2,13 GHz, eine Nvidia GeForce GT 330M Grafikeinheit, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher und eine 320 GByte große Festplatte. Diese Konfiguration ist für 829 Euro im Direktvertrieb von Sony erhältlich. Das stärkste Modell mit Intel Core i5-520M Prozessor, 500 GByte Festplatte, Blu-ray-Brenner und hochauflösendem Bildschirm (1600 x 900 Pixel) kostet 1239 Euro (UVP).

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

Das Sony Vaio VPC-CW2S1E/L präsentiert sich gewohnt modern mit einem blauen Gehäuse. Alle Farbvarianten sind frei wählbar und sind nicht aufpreispflichtig. Das Design wirkt durch die schöne Farbkombination aus Schwarz und Blau sehr elegant und modern. Die Handballenauflage ist leicht erhöht und ebenfalls in Blau gehalten. Das große Vaio-Logo auf dem Displaydeckel ist in Chromoptik gehalten und passt gut in das Gesamtbild.

Die Verarbeitung des Gehäuses kann größtenteils überzeugen. Eine Schwachstelle ist die Handballenauflage, die an der Front nicht sauber gefertigt ist, wodurch eine scharfe Kante entsteht. Die Hochglanzlackierung ist gut verarbeitet, aber anfällig für Staub, Kratzer und Fingerabdrücke. Die Druckstabilität ist gut und nur bei übermäßigem Druck gibt das Gehäuse spürbar nach.

Bei einer Größe von 34,1 x 23,3 x 2,8 – 3,9 Zentimeter (B x T x H) wiegt unser Testsystem rund 2,27 Kilogramm, wobei das mitgelieferte Netzteil zusätzlich 410 Gramm auf die Waage bringt. Das Gewicht liegt im Rahmen für ein 14-Zoll-Multimedia-Subnotebook mit dieser Hardwareausstattung. Durch die hohe Bauform von maximal 3,9 Zentimeter im hinteren Bereich wirkt das Gehäuse aber vergleichsweise klobig.

An der Unterseite des Gerätes finden sich zwei kleine Wartungsklappen. Unter der Ersten verbirgt sich die 320 GByte große Festplatte von Hitachi. Sony bietet die Option auf eine 500 GByte Festplatte. Unter der zweiten Abdeckung befinden sich 4 GByte DDR3-8500 Arbeitsspeicher, der auf maximal 8 GByte aufgerüstet werden kann.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Anschlussausstattung

Die Anschlussvielfalt der CW-Serie ist, für ein Multimedia-Gerät, sehr umfangreich und es bleiben keine Wünsche offen.

An der linken Seite des Subnotebooks befinden sich zwei USB-2.0-Anschlüsse, FireWire 400 (4-Pin), ein analoger Videoausgang (VGA) und ein HDMI-Ausgang, über den sich ein moderner Fernseher ansteuern lässt. Der Vorteil von HDMI liegt in der gleichzeitigen Übertragung von Bild und Ton in hoher Qualität. Der verbaute Anschluss unterstützt die HDMI Spezifikation 1.3. Die neu vorgestellte Spezifikation 1.4 unterstützt außerdem auch Ethernet, wodurch ein zusätzliches Netzwerkkabel überflüssig wird.

Gegenüber an der rechten Seite befinden sich ein weiterer USB-Anschluss, die Audioanschlüsse (Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang), ein Multi-DVD-Laufwerk von Optiarc (DVD RW AD-7700S) und ein Express Card Slot 34, der das Nutzen von Steckkarten ermöglicht. Beliebt sind oft Steckkarten für den mobilen Fernsehempfang, Speichererweiterungen oder UMTS-Nutzung.

Linke Seite: 2 USB 2.0, FireWire 400, HDMI, VGA
Linke Seite: 2 USB 2.0, FireWire 400, HDMI, VGA
Rechte Seite: 1 USB 2.0, Audioanschlüsse (Kopfhöreraugang, Mikrofoneingang), DVD-Laufwerk, Express Card 34 Slot
Rechte Seite: 1 USB 2.0, Audioanschlüsse (Kopfhöreraugang, Mikrofoneingang), DVD-Laufwerk, Express Card 34 Slot
Frontseite: Multi-in-2 Kartenleser, Status-LEDs, Hardwareschalter
Frontseite: 5-in-2 Kartenleser, Status-LEDs, Hardwareschalter
Rückseite: RJ-45, Kensington Lock, Stromanschluss
Rückseite: RJ-45, Kensington Lock, Stromanschluss

Durch die erhöhte Fronpartie hat Sony an dieser Stelle zwei Kartenleser integriert, die zum einen SD und SDHC Medien und zum anderen die eignen Speicherformate lesen und beschreiben können. Neben den Kartenlesern befinden sich diverse Status-LEDs und ein Hardwareschalter für die Mobiltechnologien (WLAN und Bluetooth). An der Rückseite ist ein Gigabit-fähiger RJ-45-Netzwerkanschluss, ein Kensington Lock und der Stromanschluss verbaut.

Insgesamt hat Sony die gebotenen Anschlüsse gut verteilt und es bleiben keine Wünsche offen. Lediglich ein schnellerer FireWire 800 oder USB-3.0-Anschlüsse würden die Ausstattung noch aufwerten.

Die Verbindung zu Ethernetnetzwerken ist über den verbauten RJ-45-Netzwerkanschluss und den verbauten Marvell Yukon 88E8057 PCI-E Gigabit Ethernet Controller möglich. Für drahtlose Netzwerke zu Hause oder Unterwegs ist ein Atheros AR9285 Controller verbaut, der WLAN nach 802.11b/g/n unterstützt. Für den Datenabgleich mit mobilen Geräten wie Smartphones ist Bluetooth 2.1 + EDR integriert.

Softwareausstattung

In der Grundausstattung wird das CW2S1E/L mit Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Variante ausgeliefert. Durch diese Version können die verbauten 4 GByte DDR3-8500 Arbeitsspeicher komplett adressiert und genutzt werden. Neben dem Betriebssystem bietet auch Sony einiges an mehr oder weniger nützlichen Zusatzprogrammen, wie zum Beispiel den Adobe Reader 9, Microsoft Office Home & Student (60 Tage Testversion), McAfee (60 Tage Testversion), Norton Online BackUp Testversion, Windows Live Essentials Suite, den Google Chrome Browser, Media Gallery, MusicStation, Vaio Gate und diverse Vaio-Software, wie das Dock am oberen Rand des Bildschirms.

Windows 7 Home Premium (64-Bit)
Windows 7 Home Premium (64-Bit) ist vorinstalliert
Das Sony-Dock bietet nützliche Funktionen
Das Dock am oberen Rand der Bildschirms bietet nützliche Funktionen
Sony Style! Online-Store
Der Direktvertrieb von Sony bietet viele Möglichkeiten

Konfigurationsmöglichkeiten

Sony bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Konfigurationsmöglichkeiten über den eigenen Direktvertrieb. Unser Testgerät stellt die Grundausstattung der neuen CW-Serie dar. Sony bietet alternativ zwei stärkere Prozessoren (i5-430M: +40 Euro, 520M: +70 Euro), ein Blu-ray-Laufwerk und Brenner (50 und 100 Euro Aufpreis), 500 GByte Festplattenspeicher (+40 Euro), Windows 7 Professional (+50 Euro), einen hochauflösenden Bildschirm (1600 x 900 Pixel, +110 Euro) und diverse Softwarepakete an.

Lieferumfang und Zubehör

Der Lieferumfang umfasst nur das Nötigste. Man bekommt neben dem Subnotebook das passende Netzteil mit Netzkabel, einen Quick Start Guide, diverse Handbücher und einen 6-Zellen-Akku, der sich durch einen Drehmechanismus herausnehmen lässt.

Das von Sony angebotene Zubehör für die CW-Serie ist umfangreich. Neben Taschen (49 – 190 Euro) finden sich eine Tastatur (99 Euro), Mäuse (26 – 90 Euro), Garantieverlängerungen (1 oder 2 Jahre: 100 – 236 Euro) und Netzteile sowie Akkus (130 – 250 Euro). Das Zubehör ist relativ teuer und ein Blick auf Drittanbieter spart Geld.

Eingabegeräte

Wie wir testen - Eingabegeräte

Tastatur

Klappt man das Vaio auf, findet sich eine schlichte Einzeltastentastatur (Chiclet-Tastatur) im Standardlayout. Durch die ausreichende Tastengröße von 16 x 16 Millimeter und den Abstand der Tasten, kann man ohne große Gewöhnungszeit mit dem Zehnfingersystem arbeiten. Das Feedback der Tasten ist gut und der Hub sowie der Druckpunkt sind angenehm. Die Lautstärkeentwicklung der Tastatur hält sich insgesamt im Rahmen.

Schlichtes Tastaturlayout
Die Tastatur fügt sich gut in das gesamte Design ein
Präzises Touchpad
Das Touchpad ist ausreichend groß und bietet eine leicht angeraute Oberfläche

Touchpad

Das verbaute Touchpad ist elegant in die blaue Handballenauflage eingelassen und bietet eine leicht angeraute Oberfläche. Die Gleiteigenschaften sind gut und ein präzises Navigieren ist möglich. Einen separaten Scrollbereich bietet das Touchpad nicht, da diverse Multi-Touch-Gesten geboten werden. Mit zwei Fingern kann man scrollen, zoomen und Bilder oder Fenster drehen. Die verbauten Maustasten bieten ebenfalls einen guten Druckpunkt und arbeiten leise.

Display

Wie wir testen - Display

In der Grundausstattung setzt Sony ein 14-Zoll-HD-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung ein. Das Panel ist nicht entspiegelt (Glare-Type) und bietet eine native Auflösung von 1366 x 768 Pixel im 16:9 Format. Das 16:9 Format eignet sich vorwiegend für horizontal orientierte Anwendungen, wie die Wiedergabe von Filmen. Eine interessante Option von Sony ist der hochauflösende Bildschirm mit einer nativen Auflösung von 1600 x 900 Pixel. Entscheidet man sich für dieses Panel, muss man allerdings 110 Euro Aufpreis zahlen.

203
cd/m²
200
cd/m²
208
cd/m²
211
cd/m²
210
cd/m²
219
cd/m²
213
cd/m²
200
cd/m²
221
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Infos
Maximal: 221 cd/m²
Durchschnitt: 209.4 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: Konstant cd/m²
Schwarzwert: 1.20 cd/m²
Kontrast: 175:1

Die von uns ermittelten Werte des HD-Bildschirms liegen im guten Bereich. Die Helligkeit liegt im Durchschnitt bei 209.4 cd/m², wobei wir maximal 221 cd/m² im unteren Bereich des Bildschirms messen konnten. Die Ausleuchtung von rund 90 Prozent ist ebenfalls positiv zu bewerten. Der von uns errechnete Kontrast von 175:1 ist nicht berauschend, da der Schwarzwert des Bildschirms zu hoch ist. Ein Nebeneffekt des hohen Wertes ist die schlechte Schwarzwiedergabe. Ein sattes Schwarz wirkt dadurch eher Grau. Die Farbwiedergabe und die Schärfe geben hingegen keinen Anlass für Kritik.

Die Blickwinkelstabilität ist erstaunlich gut. Im horizontalen Bereich ist die Farbwiedergabe auch bei flachen Blickwinkeln stabil und das Bild ist noch gut zu erkennen. Im vertikalen Bereich erlaubt der Bildschirm ebenfalls eine  eingeschränkte Abweichung. Erst bei zirka 25 bis 30 Grad verfälschen die Farben und das Bild wird schwer erkennbar.

Blickwinkel Sony Vaio VPC-CW2S1E/L
Blickwinkel Sony Vaio VPC-CW2S1E/L

Die Hardwareausstattung entspricht der eines ausgewachsenen 15,6-Zoll-Multimedianotebooks. Als Prozessor kommt ein neuer Intel Core i3-330M mit einer Taktfrequenz von 2,13 GHz zum Einsatz. Dieser Prozessor unterstützt die Hyper Threading Technologie von Intel, die zwei zusätzliche Rechenkerne simulieren kann. Der maximale Stromverbrauch (Verlustleistung, TDP) liegt bei 35 Watt. Die integrierte Intel GMA HD Grafik hat Sony deaktiviert und so arbeitet nur eine dedizierte Nvidia GeForce GT 330M im Inneren. Der eingesetzte Chipsatz bietet durch den schnellen und großen DDR3 Speicher eine gute Leistung.

Neben dem Prozessor und der Grafikeinheit sind 4 GByte DDR3-8500 Arbeitsspeicher (1066 MHz) von Samsung verbaut, die durch das vorinstallierte 64-Bit-Betriebsystem voll genutzt werden können. Insgesamt ist mit einer guten Rechenleistung im Office- und Multimediabereich zu rechen.

Systeminformationen Sony Vaio VPC-CW2S1E/L Subnotebook

Um die Leistung unseres Testgerätes vergleichen zu können, haben wir das Sony VAIO CW2S1E/L durch diverse Benchmarks geschickt. Dabei war das Hochleistungsprofil von Windows 7 aktiviert und sämtliche Stromsparmechanismen deaktiviert.

Die Anwendungsbenchmarks attestieren gute Werte. Im CineBench R10 (64-Bit) konnten 2819 Punkte im Singlecore- und 6578 Punkte im Multicore-Rendering erreicht werden. Im Multicore-Rendering macht sich die Hyper Threading Technologie deutlich bemerkbar. Im PCMark Vantage hat das Vaio gute 5034 Punkte erreicht. In diesem Bereich finden sich auch Geräte mit Intel Core i7-720QM Prozessor und ATI Mobility Radeon HD 4650 Grafikeinheit wie zum Beispiel das Dell Studio 1747 Notebook.

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
2268
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
5444
Cinebench R10 Shading 32Bit
2805
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
2819 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
6578 Points
Cinebench R10 Shading 64Bit
2993 Points
Hilfe
PC Mark
PCMark Vantage5034 Punkte
Hilfe
PCMark Vantage im Vergleich
Sony SV-S1311G4E (min)
 2350M, HD Graphics 3000
811
   ...
Clevo M980NU
 X9100, GeForce GTX 280M
5008
Dell Vostro 3555
 A8-3500M, Radeon HD 6620G
5030
Dell Studio 1747
 720QM, Mobility Radeon HD 4650
5030
Sony Vaio VPC-CW2S1E/L
 330M, GeForce GT 330M
5034
HP EliteBook 2740p
 540M, Graphics Media Accelerator (GMA) HD Graphics
5038
Lenovo IdeaPad Z360
 450M, GeForce 310M
5041
Toshiba Satellite A660-151
 330M, GeForce GT 330M
5052
   ...
One K56-3F (max)
 4700MQ, GeForce GT 750M
23558

Gute, aber nicht überragende Werte, erreicht unser Testgerät in den synthetischen Spielebenchmarks. Im 3DMark 06 (1280 x 1024 Pixel) werden 5382 Punkte erzielt, wobei der Prozessor 2219 Punkte abstaubt. Im neueren 3DMark Vantage sind es immerhin noch 2192 Punkte. Vergleichbar sind auch hier Geräte mit ATI Mobility Radeon 4650 Grafik und Intel Prozessor. Insgesamt eignet sich das neue CW von Sony auch für Spiele. Hier ist zu beachten, dass man die Details und die Auflösung auf Medium einstellt, da nur so ein angenehmer Spielfluss gewährleistet wird.

3D Mark
3DMark 2001SE22090 Punkte
3DMark 0316182 Punkte
3DMark 0511076 Punkte
3DMark 06
 1280x1024
5382 Punkte
3DMark Vantage2192 Punkte
Hilfe
3DMark Vantage im Vergleich
Lenovo Thinkpad X100e - 2876-27G (min)
 MV-40, Radeon HD 3200
98
   ...
Asus N61JV-JX007V
 430M, GeForce GT 325M
2178
Lenovo IdeaPad Flex 15
 3556U, HD Graphics (Haswell)
2180
Acer W700-53334G12as
 3337U, HD Graphics 4000
2187
Sony Vaio VPC-CW2S1E/L
 330M, GeForce GT 330M
2192
HP ProBook 655
 A6-5350M, Radeon HD 8450G
2193
Toshiba Qosmio F60
 330M, GeForce GT 330M
2199
Fujitsu Lifebook AH530MF112DE
 370M, Mobility Radeon HD 550v
2214
   ...
Schenker XMG U702 (max)
 3960X, GeForce GTX 680M SLI
36739
Systeminfo HD Tune Benchmark
Systeminfo HD Tune Info

Als Speichermedium ist eine HTS545032B9S von Hitachi verbaut, die eine Bruttokapazität von 320 GByte bietet und mit 5400 Umdrehungen pro Minute arbeitet. Die Werte fallen durchschnittlich aus. Die maximale Transferrate liegt bei 79.5 MByte pro Sekunde. Eine deutliche Mehrleistung würde etwa ein SSD (Solid State Drive) bringen, die aber aktuell noch rund 2,4 Euro pro GByte kosten.

Für die Wiedergabe von DVDs ist ein Multi-DVD-Laufwerk von Optiarc verbaut (DVD RW AD-7700S), das die gängigsten Formate unterstützt. Für die Wiedergabe von hochauflösenden Filmen bietet Sony ein Blu-Ray-Laufwerk für 50 und einen Brenner für 100 Euro Aufpreis an.

Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545032B9S
Minimale Transferrate: 1.6 MB/s
Maximale Transferrate: 79.5 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 47.5 MB/s
Zugriffszeit: 18.6 ms
Burst-Rate: 65.4 MB/s
CPU Benutzung: -1 %
5.6
Windows 7 Leistungsindex
Prozessor
Berechnungen pro Sekunde
6.2
Speicher (RAM)
Speichervorgänge pro Sekunde
5.9
Grafik
Desktopleistung für Windows Aero
6.2
Grafik (Spiele)
3D-Business und Gaminggrafikleistung
6.2
Primäre Festplatte
Datentransferrate
5.6
Im grünen Bereich
DPC Latency Checker Sony Vaio VPC-CW2S1E/L Subnotebook

Die letzte Überprüfung umfasst die Latenzen unter Windows 7. Liegen diese Latenzen außerhalb der kritischen Grenze, kann es zu Problemen mit externen Geräten kommen. Ein bekanntes Problem ist das Soundknacken bei externen Soundkarten. Bei unserem Testgerät halten sich die Werte im grünen Bereich und es sollte nicht zu Problemen bei der Übertragung kommen.

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Im Inneren kühlt ein kleiner, nicht zu lauter Lüfter die verbaute Hardware. Im Normalbetrieb (Office) bleibt das CW mit 30.6 – 31.7 dB(A) dezent im Hintergrund und man nimmt es nur selten wahr. Die 320 GByte Festplatte erzeugt bei Zugriff ebenfalls 31.7 dB(A). Unter Last steigt der Lautstärkepegel und das Subnotebook wird mit 36.8 – 42.2 dB(A) deutlich wahrnehmbar. Da diese Spitzen nur für kurze Zeit auftreten, ist dies nicht weiter kritisch zu beurteilen.

Lautstärkediagramm

Idle 30.6 / 30.7 / 31.7 dB(A)
HDD 31.7 dB(A)
Last 36.8 / 42.2 dB(A)
 
    30 dB
leise
40 dB
deutlich hörbar
50 dB
störend
 
min: , med: , max:     (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Unser Testgerät bleibt bei geringer Last im Idle-Betrieb und bei stärkerer Beanspruchung unter Last größtenteils angenehm kühl. Die maximale Temperatur von 46.6 Grad Celsius entsteht unter Last im hinteren Bereich, wo sich der Lüfter befindet. Die sonstigen Werte im Idle- und Lastbetrieb bleiben unauffällig und der Betrieb auf den Oberschenkeln ist durchaus möglich.

Max. Last
 38.2 °C34.1 °C33.2 °C 
 35.0 °C33.6 °C31.8 °C 
 26.3 °C28.1 °C30.5 °C 
Maximal: 38.2 °C
Durchschnitt: 32.3 °C
36.9 °C30.3 °C46.6 °C
32.8 °C30.6 °C32.6 °C
27.6 °C27.3 °C26.1 °C
Maximal: 46.6 °C
Durchschnitt: 32.3 °C
Netzteil (max.)  54.2 °C | Raumtemperatur 22.1 °C

Lautsprecher

Die Lautsprecher können sich aus der Masse der überwiegend mäßigen Lautsprecher nicht absetzen. Die Wiedergabe ist bassarm, fixiert auf die hohen Töne und blechern. Für ein Multimediagerät hätten wir uns ein hochwertigeres Lautsprechersystem gewünscht. Für eine bessere Soundqualität empfiehlt sich die Nutzung von externen Lautsprechern über die 3,5 Millimeter Klinke oder über den verbauten HDMI-Ausgang.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Der mitgelieferte 6-Zellen-Akku, der eine Kapazität von 49 Wh bietet, erreicht mit der verbauten Hardware annähernd die von Sony angegebene Akkulaufzeit von fast 5 Stunden. Allerdings ist dabei die Bildschirmhelligkeit minimiert, WLAN deaktiviert und das Stromsparprofil angewählt.

Der Reader’s Test von „Battery Eater“ ermittelt die maximale Akkulaufzeit mit den oben beschriebenen Einstellungen. Nach guten 4 Stunden und 56 Minuten war der Akku leer und das Gerät lies sich nicht mehr einschalten. Den Gegensatz dazu bildet die minimale Akkulaufzeit unter Last (Battery Eater Classic Test). Dabei haben wir das Hochleistungsprofil, WLAN und die maximale Bildschirmhelligkeit aktiviert. Mit diesen Einstellungen sind akzeptable 2 Stunden und 8 Minuten Laufzeit möglich.

Bei reiner WLAN-Nutzung mit einer guten Bildschirmhelligkeit kommt man 3 Stunden und 17 Minuten ohne Stromquelle aus. Einen kompletten Film DVD kann man ebenfalls genießen und man hat noch ein wenig Laufzeit übrig. Nach 2 Stunden und 49 Minuten ist in diesem Anwendungsbereich der Akku leer und eine Steckdose muss aufgesucht werden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 56min
Surfen über WLAN
3h 17min
DVD
2h 49min
Last (volle Helligkeit)
2h 08min

Der verbaute Intel Core i3-330M und die GT 330M Grafik von Nvidia sind nicht auf stromsparenden Betrieb ausgelegt. Der Verbrauch liegt aber im Rahmen für ein Multimedianotebook mit dieser Hardwareausstattung. Im Normalbetrieb verbraucht das Vaio zwischen 14.7 und 18.2 Watt. Unter Last steigt der Stromverbrauch deutlich an auf maximal 72.2 Watt. Im ausgeschaltetem Zustand zieht unser Testgerät konstant 0.7 Watt Strom aus der Leitung. Um es betriebsbereit im Standby zu halten werden gar 2.7 Watt benötigt!

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.7 / 2.7 Watt
Idle 14.7 / 15.6 / 18.2 Watt
Last 52.8 / 72.2 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Das Sony Vaio VPC-CW2S1E/L hinterlässt insgesamt einen guten Eindruck und kann uns größtenteils überzeugen. Das Design wirkt elegant und die sieben unterschiedlichen Farbvarianten machen es modern. Die Verarbeitung ist, bis auf die scharfe Kante an der Handballenauflage, gut gelungen. Die Anschlussvielfalt kann überzeugen und es bleiben keine Wünsche offen. Ein großer Vorteil sind die zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten, die Sony für die CW-Serie anbietet. Die Chiclet-Tastatur und das verbaute Touchpad können ebenso punkten.

Der Bildschirm bietet gute Werte, aber die Schwarzwiedergabe und damit der Kontrast sind nur mittelmäßig. Eine interessante Alternative ist der von Sony angebotene Bildschirm mit einer Auflösung von 1600 x 900 Pixel. Die Leistung der Hardware liegt im guten Bereich für ein Multimedia-Notebook und aktuelle Spiele lassen sich auch mit mittleren Leistungseinstellungen spielen.

Insgesamt bietet Sony mit den neuen Geräten der CW-Serie die perfekte Mischung aus starkem Multimedianotebook und mobilen Subnotebook. Der verbaute Core i3-330M und die GT 330M Grafik von Nvidia bieten solide Rechenleistung und der 6-Zellen-Akku ermöglicht rund 5 Stunden Akkulaufzeit. Kann man zudem über die schlechten Lautsprecher und den knappen Lieferumfang hinweg sehen, ist die CW-Serie von Sony keine schlechte Wahl, wenn man einen Kompromiss aus Leistung und Laufzeit sucht. Unser Testgerät (VPC-CW2S1E/L) kostet in der Grundausstattung 829 Euro (UVP). Nach oben hin bietet Sony noch einige Möglichkeiten in puncto Hard- und Softwareausstattung.

Sony Vaio VPC-CW2S1E/L

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Im Test: Sony Vaio VPC-CW2S1E/L Multimedia-Notebook
Im Test: Sony Vaio VPC-CW2S1E/L Multimedia-Notebook

Datenblatt

Sony Vaio VPC-CW2S1E/L

:: Prozessor
:: Mainboard
Intel PM55
:: Speicher
4096 MB, Samsung, DDR3-8500, 1066 MHz, max. 8 GByte, 2 Bänke
:: Grafikkarte
NVIDIA GeForce GT 330M - 512 MB, Kerntakt: 575 MHz, DDR3, 8.16.11.8783
:: Bildschirm
14.0 Zoll 16:9, 1366x768 Pixel, LED-Hintergrundbeleuchtung, Externe Auflösung: 2048x1536 Pixel, spiegelnd: ja
:: Festplatte
Hitachi Travelstar 5K500.B HTS545032B9S, 320 GB 5400 U/Min
:: Soundkarte
Realtek ALC262 HD Audio
:: Anschlüsse
3 USB 2.0, 1 Firewire, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhöreraugang, Mikrofoneingang, Card Reader: Multi-in-2 (SD, PRO-HG (Nur Duo)/MagicGate),
:: Netzwerkverbindungen
Marvell Yukon 88E8057 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Atheros AR9285 Wireless Network Adapter (b g n ), 2.1 +EDR Bluetooth
:: Optisches Laufwerk
Optiarc DVD RW AD-7700S
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 27.5 - 38.5 x 341 x 233
:: Gewicht
2.27 kg Netzteil: 0.41 kg
:: Akku
49 Wh Lithium-Ion, 4400 mAh, 11.1 Volt
:: Preis
829 Euro
:: Betriebssystem
Microsoft Windows 7 Home Premium 64 Bit
:: Sonstiges
Webcam: 0,3 Megapixel, 640 x 480 Pixel, Subnotebook, Netzteil mit Netzkabel, Quick Start Guide, Handbücher, 6-Zellen-Akku, Adobe Reader 9, Microsoft Office Home & Student (60 Tage Testversion), McAfee (60 Tage Testversion), Norton Online BackUp Testversion, Windows Live Essentials Suite, Google Chrome Browser, Media Gallery, MusicStation, Vaio Gate, diverse Vaio-Software, 24 Monate Garantie, Verfügbare Farben: Schwarz, Weiß, Rot, Blau, Pink, Gelb, Licht Blau

 

[+] compare
Das blaue CW2S1E/L von Vorne, ...
Das blaue CW2S1E/L von Vorne, ...
An der Front befinden sich 2 Kartenleser, die einige Formate unterstützen
An der Front befinden sich 2 Kartenleser, die einige Formate unterstützen
Daneben sind die Status-LEDs und ein Hardwareschalter für die Mobiltechnologien verbaut
Daneben sind die Status-LEDs und ein Hardwareschalter für die Mobiltechnologien verbaut
An der rechten Seite finden sich der Express Card Slot 34, das DVD-Laufwerk, ...
An der rechten Seite finden sich der Express Card Slot 34, das DVD-Laufwerk, ...
... 1 USB 2.0 und die Audioanschlüsse
... 1 USB 2.0 und die Audioanschlüsse
Gegenüber sind zwei weitere USB 2.0, FireWire 400 (4-Pin), ...
Gegenüber sind zwei weitere USB 2.0, FireWire 400 (4-Pin), ...
... HDMI und VGA platziert
... HDMI und VGA platziert
Die Rückseite beherbergt einen Kensington Lock Slot, RJ-45 Netzwerkanschluss und ...
Die Rückseite beherbergt einen Kensington Lock Slot, RJ-45 Netzwerkanschluss und ...
... den Stromanschluss für das Netzteil
... den Stromanschluss für das Netzteil
Im Inneren arbeitet bereits DDR3-8500 Arbeitsspeicher von Samsung
Im Inneren arbeitet bereits DDR3-8500 Arbeitsspeicher von Samsung
Eine 320 GByte Festplatte von Hitachi findet sich ebenfalls an der Unterseite
Eine 320 GByte Festplatte von Hitachi findet sich ebenfalls an der Unterseite
Die integrierte Webcam arbeitet mit 640 x 480 Pixel
Die integrierte Webcam arbeitet mit 640 x 480 Pixel
Das Touchpad ist groß und bietet eine leicht angeraute Oberfläche
Das Touchpad ist groß und bietet eine leicht angeraute Oberfläche
... im Profil, ...
... im Profil, ...
... fast geschlossen mit ...
... fast geschlossen mit ...
einem sehr schönen Displaydeckel und ...
einem sehr schönen Displaydeckel und ...
... im geschlossenem Zustand
... im geschlossenem Zustand
Auf der Handballenauflage befindet sich das Vaio-Logo von Sony und ...
Auf der Handballenauflage befindet sich das Vaio-Logo von Sony und ...
... ein kleiner Aufkleber, der auf den verbauten Intel Core i3 aufmerksam macht
... ein kleiner Aufkleber, der auf den verbauten Intel Core i3 aufmerksam macht
Das Sony Vaio VPC-CW2S1E/L ist mit einer Chiclet-Tastatur ausgestattet, die ...
Das Sony Vaio VPC-CW2S1E/L ist mit einer Chiclet-Tastatur ausgestattet, die ...
... große und angenehme Tasten bietet
... große und angenehme Tasten bietet
Über der Tastatur befinen sich vier kleine Hard- und Softwareschalter, ...
Über der Tastatur befinen sich vier kleine Hard- und Softwareschalter, ...
die verbauten Lautsprecher und die gut verarbeiteten Displayscharniere
die verbauten Lautsprecher und die gut verarbeiteten Displayscharniere
Der mitgelieferte 6-Zellen-Akku hat eine Kapazität von 49 Wh (4400 mAH)
Der mitgelieferte 6-Zellen-Akku hat eine Kapazität von 49 Wh (4400 mAH)

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Preisvergleich

Pro

+modernes Design
+Konfigurationsmöglichkeiten
+guter Bildschirm
+Tastatur und Touchpad
+gute Leistung
+Anschlussvielfalt
+Einstiegspreis
 

Contra

-scharfe Gehäusekante
-knapper Lieferumfang
-teures Zubehör
-schlechte Lautsprecher

Shortcut

Was uns gefällt

Das moderne Design, die vielen Konfigurationsmöglichkeiten, der gute Bildschirm, die angenehme Chiclet-Tastatur, die gute Rechenleistung im Multimediabereich, die gebotenen Anschlüsse und der Einstiegspreis.

Was wir vermissen

Ein besseres Lautsprechersystem, das zu einem Multimediagerät passt und günstigeres Zubehör von Sony.

Was uns verblüfft

Die Performance des Systems und der Verarbeitungsfehler an der Handballenauflage, den man von Sony sonst nicht gewohnt ist.

Die Konkurrenz

Aktuelle (Sub-)Notebooks mit Intel Core iX-Prozessor und dedizierte Nvidia oder ATI Grafikeinheit. Darunter das stärkere Packard Bell Easynote TJ-75, das HP Pavillion dv4-2155dx Subnotebook, das Samsung R480 Notebook und das Toshiba Satellite E205.

Bewertung

Sony Vaio VPC-CW2S1E/L
11.03.2010
Felix Sold

Gehäuse
83%
Tastatur
89%
Pointing Device
85%
Konnektivität
77%
Gewicht
83%
Akkulaufzeit
86%
Display
83%
Leistung Spiele
84%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
82%
Lautstärke
93%
Auf- / Abwertung
89%
Durchschnitt
85%
86%
Multimedia *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Felix Sold (Update: 11.02.2014)