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„Der große Steam Deck Crash“: So groß ist Valves Umsatzrückgang laut Analyse

Die hohen Preise machen das Steam Deck für viele Spieler offenbar zunehmend unattraktiv.
ⓘ Georgiy Lyamin / Unsplash
Die hohen Preise machen das Steam Deck für viele Spieler offenbar zunehmend unattraktiv.
Nachdem das Steam Deck zuletzt eine erhebliche Preiserhöhung erfahren hat, soll die Nachfrage schlagartig eingebrochen sein. Auf Reddit wundert das kaum jemanden.

Das Steam Deck galt lange als Preis-Leistungs-Tipp unter den PC-Handhelds. Mit einem Einstiegspreis von 419 Euro war das LCD-Deck mit 64 GB zum Marktstart eine der günstigsten Optionen auf dem Markt. Davon ist 2026 wenig übrig: Valve hat das günstige LCD-Modell gestrichen und verlangt für die OLED-Versionen (hier im Test auf Notebookcheck) mittlerweile mindestens 779 Euro (aktuell 779 Euro auf Amazon). Vor der Preiserhöhung kostete das OLED-Deck noch 569 Euro. Dass sich die Preiserhöhung negativ auf die Verkaufszahlen auswirkt, liegt für viele Reddit-Nutzer auf der Hand. Wie groß die Umsatzeinbußen für Valve sein könnten, zeigt eine Analyse von Boiling Steam.

Boiling Steam hat sich die Steam-Charts angesehen, welche nicht auf der Anzahl an Verkäufen, sondern auf Umsätzen basieren. Daraus lassen sich also zumindest ungefähre Rückschlüsse auf Valves Umsatzrückgang ziehen. Laut dem auf Linux-Gaming spezialisierten Online-Magazin hielt sich das Steam Deck in den vergangenen Jahren meist auf Platz vier oder fünf der umsatzbasierten Steam-Charts, was geschätzten 11.000 bis 18.000 verkauften Einheiten pro Woche entspräche. Inzwischen ist der Handheld bis auf Rang 14 abgerutscht, womit es sich laut Boiling Steam nur 1.400 bis 3.000 Mal pro Woche verkauft – ein Minus von bis zu 82 Prozent. Demnach könnte der wöchentliche Steam-Deck-Umsatz um rund 6 Millionen US-Dollar eingebrochen sein.

Viele Besitzer würden Steam Deck nicht mehr empfehlen

Auf Reddit überrascht der Absturz kaum jemanden. Viele Nutzer schreiben sinngemäß, sie würden ihr Deck lieben, könnten es zum aktuellen Preis aber nicht mehr empfehlen. Schließlich steckt mehrere Jahre alte Hardware im Gehäuse, die bei neuen AAA-Spielen zunehmend ins Schwitzen kommt. Bei einem Preis von fast 800 Euro rücken leistungsstärkere Handhelds wie das Asus ROG Ally X, das Lenovo Legion Go oder sogar Gaming-Laptops in Reichweite. Der Tenor der Community: Das Steam Deck war attraktiv, weil es günstig und gut genug war. Ohne den Preisvorteil verliert Valves Handheld aber seinen wichtigsten Trumpf. 

Quelle(n)

Reddit

Bild: Georgiy Lyamin / Unsplash

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > „Der große Steam Deck Crash“: So groß ist Valves Umsatzrückgang laut Analyse
Autor: Marius Müller, 21.07.2026 (Update: 21.07.2026)