4K ohne Flugstress: Dieser Roboter könnte eine Drohnen-Alternative sein, fährt und springt

Inzwischen ist es dank auch preisgünstiger Drohnen recht einfach, beeindruckende Aufnahmen von sich selbst auch ohne Hilfe einer weiteren Person und in Bewegung zu machen. Der Beni geht dabei einen anderen Weg: Es handelt sich um einen bodengestützten Roboter mit zwei Rädern, der dem Nutzer folgen kann. Im Vergleich zu einer Kameradrohne ergibt sich unserer Einschätzung nach insbesondere ein massiver Vorteil: Die Nutzung von Drohnen ist bisweilen doch sehr stark eingeschränkt, etwa in der Nähe von Flughäfen, Helikopterlandeplätzen (und damit vielen Krankenhäusern) und in Naturschutzgebieten. Gleichwohl: Die Rechtslage zum Betrieb solcher Roboter würden wir beispielsweise in Deutschland mindestens einmal als komplex (PDF) beschreiben. Von einer Nutzung im öffentlichen Verkehrsraum wollen wir deutlich abraten.
Herstellerangaben zufolge kann der Beni 4K-Videos auch mit 30 Bildern in der Sekunde speichern, und das nicht nur im 32 Gigabyte großen, internen Speicher, sondern auch auf einer microSD-Speicherkarte. Das 1,75 Kilogramm schwere System kommt mit einer drehbaren Kamera. Damit sollen sich auch Seitenaufnahmen von sich bewegenden Personen oder Haustieren anfertigen lassen. Geworben wird mit einer maximalen Geschwindigkeit von 17,9 mph und damit 28,8 km/h. Da das Gewicht nicht extrem leicht ist und dementsprechend bei hohen Geschwindigkeiten schon eine gewisse kinetische Energie im Spiel ist, sollte man mit dem System umsichtig sein. Eine Gefährdung unbeteiligter Personen ist denkbar. Der Roboter soll Hindernissen ausweichen und sich selbst wieder aufrichten können und unterstützt auch die Steuerung mit einem Joystick. 25,4 Zentimeter hohe Hindernisse kann der Beni laut Hersteller einfach überspringen. Im Rahmen der mit einem doch erheblichen, finanziellen Risiko behafteten Crowdfunding-Kampagne wird derzeit ein Preis von mindestens 549 Dollar und damit rund 477 Euro verlangt. Dazu kommen noch Versandkosten.









