DJI EV50: Neue Hightech-Drohne trotzt Kälte und dünner Luft

Dass der Hersteller DJI nicht nur Drohnen für Endkunden anbietet, dürfte unseren Lesern inzwischen schon geläufig sein. So bietet das Unternehmen neben auch von uns schon getesteten Drohnen für die Aufnahme von Fotos und Videos auch Agrar- und Lieferdrohnen an. Nun hat der Hersteller von einem Projekt im Himalaya-Gebirge und konkret am, um und auf dem Mount Everest berichtet.
Im Hochgebirge sind Drohnen aus mehreren Gründen erhöhten Anforderungen ausgesetzt. Sie müssen mit Kälte, Wind und dem niedrigen Luftdruck bzw. der abnehmenden Luftdichte zurechtkommen. Für Drohnen (und je nach Technik auch andere Fluggeräte) ist die dünnere Luft in großer Höhe problematisch, weil die Rotoren dadurch weniger Auftrieb erzeugen und die Antriebe mehr arbeiten müssen. Mit der neuen DJI EV50 hat der Hersteller dabei eigenen Angaben zufolge eine maximale Flughöhe von 8.861 Metern erreicht und einen maximalen, durchgehenden Steigflug von 3.730 Metern absolviert. Die Drohne war mit spezialisierter, ozonmessender Ausrüstung ausgestattet, um atmosphärische Schadstoffe in großer Höhe zu analysieren. Bei der DJI EV50 handelt es sich nicht um einen klassischen Quadrocopter, sondern um eine eVTOL-Lieferdrohne, also ein vertikal startendes und landendes Fluggerät, das im Flug die Eigenschaften und das Aussehen eines herkömmlichen Flugzeugs annimmt. Die DJI EV50 ist noch nicht erhältlich.
Sozusagen klassische Drohnen wie die DJI Matrice 4E hat DJI ebenfalls eingesetzt. Die DJI Matrice 4E wurde zur Erfassung von Gletscherformationen genutzt, die DJI FlyCart 100 wurde zum Transport von insgesamt 10.073 Kilogramm Material - davon 2.585 Kilogramm Abfall. Drohnen bieten im Vergleich zu Hubschraubern im Prinzip einige Vorteile und könnten auch deutlich preisgünstiger im Einsatz sein. Ein weiterer Vorteil: Drohnen benötigen oft keine fossilen Treibstoffe und erzeugen keine Abgase. Das kann für die Messung bestimmter Umweltparameter einen sehr großen Vorteil darstellen.











