DJI bringt eine neue Drohne auf den Markt. Die Matrice 400 ist dabei nicht wie etwa die DJI Mini (auf Amazon erhältlich) eine Drohne für Privatkunden, stattdessen richtet sich DJI mit der Neuerscheinung ganz eindeutig an professionelle Kunden. So liegt Gewicht mit Akkus bereits bei rund 9.740 Gramm, die maximale Nutzlast wird mit 6 Kilogramm angegeben. Damit ergeben sich ganz andere, regulatorische Umstände als mit einer leichteren Drohne, allerdings auch mehr Möglichkeiten zum Transport von Nutzlasten. Es stehen vier externe E-Port-V2-Anschlüsse und ein dritter Gimbal-Anschluss bereit, denkbar ist beispielsweise die Nutzung von Wärmebildkameras. Objekte sollen von dem System auch automatisch erkannt werden können, beispielsweise verschiedene Schiffe in einer zu überwachenden Hafenanlage - auf Schiffen soll die Drohne auch landen und von diesen starten können.
Herstellerangaben zufolge kann das Modell etwa dem Terrain automatisch folgen. Für die Vermeidung von Kollisionen stehen nicht nur LiDAR und mmWave-Radar bereit, sondern auch ein Fischaugen-Sensor. Damit sollen sich auch relativ kleine Hindernisse, wie beispielsweise Hochspannungsleitungen erkennen lassen. Es soll eine Flugzeit von bis zu 59 Minuten realisierbar sein. Beworben wird auch die Möglichkeit, in der Nähe von Windturbinen stabil zu fliegen. Die Übertragung von Bildinhalten soll über das O4 Enterprise Enhanced-System über eine Distanz von bis zu 40 Kilometern möglich sein. Es ist möglich, eine Drohne als Relais für die Übertragung zu verwenden, was etwa in bebauten Arealen sinnvoll sein kann.


















