91 % positiv: Ungewöhnlicher Deckbuilder erstmals für weniger als 2 Euro auf Steam

Tuggowar ist ein Deckbuilder mit einem recht interessanten Konzept: Klassische Lebenspunkte gibt es nicht. Stattdessen bauen beide Spieler mit ihren Einheiten Angriffskraft auf, um die Front Stück für Stück in Richtung des Gegners zu verschieben. Wer schließlich alle Gebiete kontrolliert, gewinnt die Partie.
Auch das Deckbuilding fällt eher ungewöhnlich aus. Ein fertiges Deck bringen Spieler nicht mit ins Match – stattdessen wird es erst während der Partie zusammengestellt. Neue Karten werden aus einem wechselnden Shop gekauft und können Ressourcen liefern, Einheiten erzeugen, den Bau von Gebäuden ermöglichen oder die Strategie des Gegners stören. Wer einfach wahllos Karten einkauft, hat allerdings schnell ein Problem: Ein zu großes Deck verwässert starke Kombinationen und macht es schwieriger, die benötigten Karten im richtigen Moment zu ziehen.
Zusätzliche taktische Tiefe bringt die Gebietskontrolle ins Spiel. Auf eroberten Feldern lassen sich Gebäude errichten, die neue Karten oder andere Vorteile freischalten. Geht das Gebiet später wieder verloren, kann unter Umständen allerdings auch der Gegner davon profitieren.
Der Schwerpunkt liegt klar auf 1-gegen-1-PvP. Spieler können sich in Ranglisten- und Casual-Matches messen, gegen Freunde antreten oder im Mirror-Shop-Modus mit identischen Kartenangeboten spielen. Wer lieber solo unterwegs ist, bekommt KI-Gegner auf mehreren Schwierigkeitsgraden, Challenges und einzelne Kampagnenmissionen geboten.


Steam-Spieler loben Tuggowar vor allem für die große strategische Tiefe, die kurzen Partien und das „leicht zu lernen, schwer zu meistern“-Prinzip. Die Mischung aus spontanem Deckbau, Gebietskontrolle und Kontern sorgt laut den Reviews dafür, dass sich Matches immer wieder unterschiedlich entwickeln. Weniger gut kommen der vergleichsweise geringe Solo-Umfang, kleinere UI-Schwächen und der Einsatz von KI-Artworks an. Die zufällig zusammengestellten Shops können einzelne Partien zudem teils unausgewogen wirken lassen. Unterm Strich kommt das Spiel aber trotzdem sehr gut weg: 91 Prozent von 105 Nutzerbewertungen fallen positiv aus.
Auf Steam kostet Tuggowar normalerweise knapp 8 Euro. Ein 75-prozentiger Rabatt reduziert den Preis aber noch bis zum 22. September auf 1,99 Euro. Laut SteamDB lagen bisherige Rabatte bei maximal 65 Prozent. Das aktuelle Angebot markiert also nicht nur einen neuen Tiefstpreis, sondern auch das erste Mal, dass der Deckbuilder unter die 2-Euro-Marke fällt. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 779 Euro) ist Tuggowar als „Verifiziert“ eingestuft und läuft entsprechend problemlos.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.











