AMD präsentiert zur CES einen direkten Konkurrenten zu Nvidias DGX Spark AI-Mini-Workstation (ab 4.280 Euro im Preisvergleich). Während Nvidia einen ARM-Prozessor mit 20 CPU-Kernen mit einem Grafikchip mit einer AI-Performance von 1.000 TOPS kombiniert, setzt AMD Ryzen AI Halo auf den Ryzen AI Max+ 395.
Der Chip besitzt 16 Prozessorkerne mit Boost-Taktfrequenzen bis 5,1 GHz und die integrierte Radeon 8060S mit 40 Compute Units. Der Chip bietet ausreichend Leistung, um Spiele wie Assassin's Creed Shadows, The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered oder Cyberpunk 2077 in 1.080p-Auflösung mit hohem bis maximalem Detailgrad flüssig darzustellen. Die Zielgruppe für den Mini-PC sind aber AI-Entwickler, die davon profitieren, dass sowohl der Prozessor als auch der Grafikchip auf bis zu 128 GB Arbeitsspeicher zugreifen können.
So sollen Modelle mit bis zu 200 Milliarden Parametern lokal ausgeführt werden können. AMD Ryzen AI Halo unterstützt sowohl Windows 11 als auch Linux. AMD kühlt den leistungsstarken Strix-Halo-Chip, der unter Last über 180 Watt Strom verbrauchen kann, mit zwei Lüftern und einem großen Kühlkörper. AMD integriert dezente Lüftungsöffnungen über den Großteil des Gehäuses, das gleich zwei AMD-Logos trägt. Als kleinen Design-Akzent verbaut AMD einen LED-Streifen.
Preise und Verfügbarkeit
AMD Ryzen AI Halo kommt voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 auf den Markt, also zwischen April und Juni. AMD hat sich noch nicht zum Preis geäußert. Zur Einordnung: Der GMKtec EVO-X2 auf Basis desselben Ryzen AI Max+ 395 kostet mit 64 GB RAM 2.129 Euro auf Amazon.









