Kurz nach der Vorstellung der Intel-Varianten reicht Acer zur CES nun auch das passende AMD-Gegenstück der Nitro-Reihe nach. Das Nitro V 16 AI (Modellnummer ANV16-A71) richtet sich an Gamer, die beim Prozessor auf Team Rot setzen. Neue GPU-Varianten wird es hier leider nicht geben. Somit sind weiterhin Laptop-GPUs bis zur GeForce RTX 5070 verbaut.
Herzstück der Laptops sind die neuen AMD Gorgon Point Chips bis zum AMD Ryzen AI 9 465. Letzte Leaks deuten eher darauf hin, dass es sich bei diesen Chips der "Gorgon Point"-Reihe primär um ein Refresh der bekannten "Strix Point"-Generation (Ryzen AI 300) handelt. Der Sprung in der Nomenklatur von 300 auf 400 dient wohl eher der Modellpflege im Einzelhandel als einem grundlegenden Architekturwechsel. Bekannt ist bisher, dass die Basistakte quasi ident zu den Vorgängern sind, aber die Boost-Takte deutlich steigen. Je nachdem, wie schnell den neuen AMD-Prozessoren im Boost die Puste ausgeht, könnten Leistungsunterschiede signifikant oder kaum messbar sein. Auch in Sachen NPU-Leistung sind bei AMD keine Neuerungen in Sicht. Es bleibt bei 50 respektive 55 TOPS. Somit sind die angekündigten Neuerungen bei den Nitros mit Intel-Prozessor etwas weitreichender.
Bei der Bildwiedergabe setzt Acer auf ein Panel im 16:10-Format mit WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel), das eine Bildwiederholrate von 180 Hz erreicht. Zur weiteren Ausstattung gehören bis zu 32 GB DDR5 Arbeitsspeicher sowie bis zu 2 TB SSD-Speicherplatz. Für die Kommunikation in Streams oder Calls ist eine Full-HD-Infrarotkamera mit Privacy Shutter verbaut, während der Sound via DTS:X Ultra ausgegeben wird. Softwareseitig bündelt Acer diverse KI-Funktionen im "Acer Intelligent Space", um die NPU des Prozessors auch abseits von Gaming-Szenarien zu nutzen.
Ab Q2 2026 sollen die neuen Nitro V 16 in den Verkauf gehen.






















