Mit dem Predator Connect X7S 5G CPE stellt Acer eine leistungsstarke Alternative zum klassischen Festnetzanschluss vor. Das Gerät richtet sich primär an Nutzer in Gebieten mit eingeschränkter DSL- oder Glasfaser-Anbindung, die dennoch hohe Bandbreiten für Gaming und Streaming benötigen.
Über eine Nano-SIM-Karte wählt sich der Router ins 5G-Netz (oder 4G LTE) ein und erreicht theoretische Downlink-Geschwindigkeiten von bis zu 4,67 Gbit/s. Mehrere Antennen sollen dabei für einen stabilen Signalempfang sorgen. Besonders interessant ist die Flexibilität: Die 5G-Verbindung kann als primärer Zugang genutzt werden, alternativ steht ein schneller 2,5-Gbit/s-Ethernet-WAN-Port bereit, um beispielsweise eine vorhandene, aber instabile Kabelverbindung als Backup zu nutzen – oder umgekehrt 5G als Ausfallsicherung einzurichten.
Um die Geschwindigkeit auch intern latenzfrei zu verteilen, setzt der Router auf den neuen Wi-Fi 7 Standard. Als Tri-Band-Gerät funkt er auf 2,4 GHz, 5 GHz und dem neuen 6-GHz-Band und erreicht kombinierte Geschwindigkeiten von bis zu 5.764 Mbit/s. Features wie Multi-Link Operation (MLO), bei dem mehrere Frequenzbänder gleichzeitig genutzt werden, sollen die Reaktionszeiten minimieren. Für den entscheidenden Vorteil im Online-Match sorgt ein "Hybrid Quality of Service" (QoS). Dieser ist kompatibel mit der Intel Killer Prioritization Engine, wodurch Gaming-Traffic automatisch erkannt und gegenüber anderen Anwendungen im Netzwerk priorisiert wird. Damit dem Router auch bei vielen Clients oder hohen datenmengen nicht noch Luft bleibt, setzt Acer auf vergleichsweise starke Hardware mit Quad-Core-Prozessor und einem GB Arbeitsspeicher. Der Predator Connect X7S soll im Mai 2026 für 349 Euro auf den Markt kommen.















