Mit dem Predator XB273U F6 richtet sich Acer ganz klar an die absolute E-Sports-Elite, bei der jede Millisekunde zählt. Der 27 Zoll (68,5 cm) große Monitor setzt auf ein IPS-Panel mit einer nativen Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln. Schon im Standardbetrieb liefert das Gerät beeindruckende 500 Hz, was für die meisten Gamer bereits mehr als ausreichend sein dürfte. Der eigentliche Clou ist jedoch der "Dynamic Frequency and Resolution"-Modus (DFR). Schaltet man die Auflösung auf 1280 × 720 Pixel herunter, verdoppelt sich die Bildwiederholrate auf wahnwitzige 1.000 Hz. Damit sollen Bewegungsunschärfe und Ghosting praktisch komplett eliminiert werden, was in schnellen Shootern einen kompetitiven Vorteil bieten kann.
Abseits der reinen Geschwindigkeit bietet das Panel solide Bildqualität mit einer Abdeckung des sRGB-Farbraums von 99 Prozent sowie 95 Prozent DCI-P3. Das native Kontrastverhältnis liegt bei 2.000:1, lässt sich jedoch mittels Adaptive Contrast Management (ACM) dynamisch auf bis zu 1.000.000.000:1 steigern. Bei dieser Technik wird die Hintergrundbeleuchtung bildabhängig nachgeregelt, was für subjektiv knackigere Bilder und satteres Schwarz sorgen kann. Allerdings hat das Verfahren auch Schattenseiten, da das ständige Anpassen der Helligkeit zu einem sichtbaren "Pumpen" führen kann und mitunter feine Details in dunklen oder sehr hellen Bildbereichen verloren gehen. Die Helligkeit liegt bei typischen 350 cd/m². Gegen Tearing kommt AMD FreeSync Premium zum Einsatz. Anschlussseitig ist der Monitor mit zwei HDMI 2.1 Ports und einem DisplayPort 1.4 gut aufgestellt. Der Standfuß bietet volle Ergonomie inklusive Höhenverstellung um 150 Millimeter sowie eine Pivot-Funktion. Der Marktstart ist für das zweite Quartal 2026 zu einem Preis von 899 Euro geplant.
Wer statt Geschwindigkeit lieber mehr Bildfläche möchte, sollte einen Blick auf den ebenfalls angekündigten Predator X34 F3 werfen. Dieser bietet ein Ultrawide-Format für mehr Immersion, muss sich aber "nur" mit 360 Hz begnügen.



























