Als kompakter und leistungsstarker 14-Zoll-Laptop für Gamer und kreative Nutzer möchte das Acer Predator Triton AI 14 mit dem Asus ROG Zephyrus G14 und dem Razer Blade 14 konkurrieren. Wir vergleichen die drei Modelle in den wichtigsten Kategorien und schauen uns an, wer das beste Gesamtpaket liefert.
Gehäuse & Ausstattung
Alle drei Modellen setzen auf hochwertige Aluminiumgehäuse mit dezenter Beleuchtung. Weder bei der Verarbeitung sowie der Stabilität gibt es irgendwelche Einschränkungen und es handelt sich um sehr hochwertige Laptops. Die Wartungsmöglichkeiten beschränken sich jeweils auf die SSD, da der Arbeitsspeicher verlötet ist. Anschlüsse bieten alle drei Modelle ausreichend, wobei Asus und Razer mit dem AMD-CPUs jeweils USB 4.0 bieten, während Acer auch Thunderbolt 4 integriert. Alle drei Modelle bieten Kartenleser, Acer verbaut jedoch nur ein extrem langsames Modul. Mit rund 1,6 kg wiegen Acer und Razer ähnlich viel, die RTX-5070-Version des Zephyrus G14 ist rund 100 Gramm leichter.
Bei den Eingabegeräten gibt es Unterschiede. Das Zephyrus G14 hat beispielsweise die komfortabelste Tastatur, gefolgt vom Acer und dann Blade 14. Das Acer ist allerdings das einzige Gerät hier mit einem haptischen TrackPad, auf dem sogar einen aktiven Stylus verwenden kann. Zudem gibt es nur beim Acer den Touchscreen (nur für Fingereingabe).
Display - Alles OLED, aber ein klarer Verlierer
Alle drei Laptops verwenden 14 Zoll große OLED-Bildschirme von Samsung mit der Auflösung 2.880 x 1.800 Pixel sowie einer Frequenz von 120 Hz (Asus und Razer verwenden sogar das identische Panel). Damit sind auch die Werte für die Helligkeit sowie die Farbraumabdeckung praktisch identisch, inklusive der begrenzten maximalen HDR-Helligkeit. Grundsätzlich gibt es hier tiefes Schwarz, hohe Kontraste, satte Farben sowie extrem schnelle Reaktionszeiten. Der Touchscreen des Acer stellt sich allerdings als Problem heraus, da es vor allem auf hellen Flächen einen deutlich sichtbaren Rastereffekt gibt, der im Alltag einfach stört. Hier kommt es ein wenig auf die persönliche Schmerzgrenze an, doch für manche Käufer dürfte das sicherlich ein Ausschlusskriterium darstellen.
Leistung - AMD vs. Intel
Sowohl Asus als auch Razer setzen auf AMD-Prozessoren und Asus hat hier mit dem Ryzen AI 9 HX 370 die Nase vorne, beide Modelle bieten aber deutlich mehr CPU-Leistung als der auf Effizienz getrimmte Intel Lunar-Lake-Prozessor im Acer. Im Alltag fällt das durch die hohe Single-Core-Performance gar nicht mal so auf, doch beim Spielen macht sich der schwächere Prozessor bemerkbar und die RTX 5070 Laptop wird etwas ausgebremst.
Alle drei Geräte sind mit der GeForce RTX 5070 Laptop verfügbar, wobei jeweils die schnellsten varianten (110-115 Watt TGP) zum Einsatz kommen. Die reine Grafikleistung ist daher auch bei allen drei Modellen vergleichbar. Wer noch mehr GPU-Leistung benötigt, kann beim Asus auch noch die schnellere RTX 5070 Ti oder sogar die RTX 5080 bekommen.
Lüfter, Lautsprecher & Akkulaufzeit
Wenn man die maximale Leistung der drei 14-Zoll-Rechner abrufen möchte wird es laut. Asus und Razer erreichen maximal knapp 55 dB(A) und das Acer wird mit knapp 58 dB(A) sogar noch einmal deutlich lauter. Grundsätzlich sollte man aber bei allen drei Geräten Kopfhörer beim Spielen nutzen.
Bei den Lautsprechern gibt es mit dem ROG Zephyrus G14 einen klaren Gewinner, was man im direkten Vergleich auch deutlich hört. Auf dem zweiten Platz folgt das Blade 14 und dann erst das Acer Predator Triton. Diese Reihenfolge gilt auch für die Akkulaufzeit in unserem WLAN-Test, wobei alle drei Modelle hier recht nah beieinander sind.
Fazit - Acer ist das schwächste Gesamtpaket
Grundsätzlich ist das Acer Predator Triton 14 AI das schwächste Gesamtpaket von den drei Vergleichsgeräten. Dabei ist vor allem das Display ein Knackpunkt, denn die subjektive Bildqualität leidet deutlich unter dem Touchscreen, gleichzeitig kann der Touchscreen aber auch ein Kaufkriterium sein, wenn ihn unbedingt braucht. Weder das Zephyrus G14 noch das Blade 14 bieten einen Touchscreen, haben dafür aber auch keine Probleme mit der Bildqualität.
Auch im Kapitel Leistung muss sich das Acer geschlagen geben, was vor allem an der schwachen Multi-Core-Leistung des Lunar-Lake-Prozessors liegt. Dadurch wird auch die GeForce RTX 5070 beim Spielen etwas ausgebremst. Abschließend bleibt noch der Preis, wo das Acer mit einer UVP von 2.999 Euro auch noch einige hundert Euro teurer ist als die beiden Konkurrenten. Wenn man nicht gerade auf den Touchscreen oder das haptische TrackPad mit Stylus-Support angewiesen ist, gibt es nicht viele Gründe, warum man sich für das Acer Predator Triton 14 AI entscheiden sollte.









