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Android: Apps überwachen Nutzer mit Ultraschall-Beacons

Mehr als 200 Android-Apps überwachen den Nutzer zu Hause und unterwegs
Mehr als 200 Android-Apps überwachen den Nutzer zu Hause und unterwegs
Hunderte von Android-Apps überwachen ihre Nutzer mit Hilfte sogenannter Ultraschall-Beacons, also mit für den Menschen nicht hörbaren Klangsignalen.

Einer Untersuchung der TU Braunschweig können die Android-Apps von namhaften Anbietern stammen. Die Forscher haben zwar keine Liste der über 200 betroffenen Android-Apps veröffentlicht, nennen aber als Beispiel die McDonald‘s-App.

Die betroffenen Android-Apps setzen auf eine Programm-Erweiterung des Anbieters Silverpush, die auf Töne im Frequenzbereich zwischen 18 und 20 kHz reagiert. Spielen die Signaltöne dann unbemerkt z.B. im TV oder im Kaufhaus, verbinden die Android-Apps den aktuellen Aufenthaltsort oder die TV-Gewohnheiten des Nutzers mit seinem Profil.

Laut Studie werden die Ultraschall-Beacons bislang noch nicht in Europa über die TV-Werbung ausgespielt. Beobachtet wurde das Phänomen in erster Linie in den USA, wo laschere Datenschutzregelungen gelten als in Europa.

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Autor: Thomas Meyer,  8.05.2017 (Update:  8.05.2017)
Thomas Meyer
Thomas Meyer - Editor
Seit 2007 teste ich Handys, habe also die atemberaubende Entwicklung von den alten Nokia- und Siemens-"Knochen" hin zu den aktuellen Smartphones voll mitgemacht. Glücklicherweise darf ich meine Arbeit mit meinen Hobbys verbinden. So spiele ich testweise Dream League Soccer mit meinem Lieblingsclub Fortuna Düsseldorf und schieße bevorzugt Fotos von leckerem Essen.